Segen, Stern und Solidarität zu Gast im Malteserstift St. Maximilian Kolbe

Eine Gruppe von Sternsingerinnen und Sternsingern zog in prächtigen königlichen Gewändern, mit Kronen und großen Sternen ein und brachte nicht nur den Segen, sondern auch eine wichtige Botschaft mit. Die Tradition der Sternsinger erinnert an die Heiligen Drei Könige, die einem Stern folgten und das Jesuskind besuchten. Bis heute ziehen Kinder rund um den Dreikönigstag von Haus zu Haus, singen Lieder, sprechen Segensworte und bringen den Segen für das neue Jahr. Vor den Bewohnerinnen und Bewohnern trugen die Kinder ihre Texte und Lieder vor und machten deutlich, wofür sie sich einsetzen: Kinder sollen lernen dürfen, geschützt aufwachsen und nicht arbeiten müssen. Im Mittelpunkt stand das Motto der Aktion Dreikönigssingen 2026: „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Damit verbinden die Sternsinger den traditionellen Segensbrauch mit einem aktuellen und wichtigen Anliegen für Kinderrechte und weltweite Solidarität.

Viele der Anwesenden unterstützten die Aktion mit einer Spende. Auch das Malteserstift St. Maximilian Kolbe beteiligte sich an der Aktion und setzte damit ein sichtbares Zeichen der Unterstützung. Als Dank und bleibende Erinnerung überreichten die Kinder die traditionellen Segensaufkleber, die anschließend an den Türen angebracht wurden. Sie tragen die Zeichen des Segens für das neue Jahr und stehen als sichtbares Symbol für Gottes Schutz und Begleitung aller Menschen, die im Haus ein- und ausgehen.


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