Im Malteserstift St. Maximilian Kolbe herrschte fröhliches Treiben. Mit tatkräftiger Unterstützung unseres Betreuungs-Teams nahmen sich die Bewohnerinnen und Bewohner etwas ganz Besonderes vor: Es wurde gebacken, gefüllt und genascht, was das Zeug hielt. Plätzchen und Bratäpfel standen auf dem Programm – fast so wie früher, nur mit ein bisschen mehr Gelächter. Schon beim Anziehen der Schürzen und Handschuhe war klar: Das wird kein stilles Kaffeekränzchen. Auf dem Tisch warteten Äpfel, Zucker, Rosinen und jede Menge duftender Gewürze darauf, in weihnachtliche Meisterwerke verwandelt zu werden. Manche beobachteten das Geschehen neugierig, andere legten direkt los. Mit ruhiger Hand (und manchmal einem schelmischen Kommentar) wurden die Äpfel ausgehöhlt, gefüllt und liebevoll vorbereitet. Und dann passierte das Beste: Kaum zog der Duft von Zimt und Apfel durch den Raum, meldeten sich die Erinnerungen ganz von selbst. Geschichten von früher machten die Runde – von Weihnachtsfesten in der Kindheit, von Mama oder Oma in der Küche und von Plätzchen, die es nie schafften, alt zu werden. Die Gespräche wurden lebendig, herzlich und manchmal auch ein bisschen nostalgisch. Diese kleinen, ungeplanten Momente waren es, die den Nachmittag so besonders machten. Am Ende waren sich alle einig: Es war ein rundum gelungener Tag. Die gemeinsame Zeit brachte nicht nur weihnachtliche Stimmung, sondern auch Nähe, Gemeinschaft und dieses warme Gefühl, das man nicht backen kann – das aber wunderbar nach Weihnachten duftet.
Der Duft von Weihnachten im "Maxi Kolbe"
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