Spenden Sie für Schutzsuchende aus der Ukraine

Wir Malteser stehen den Schutzsuchenden aus der Ukraine zur Seite. Dank Ihrer Spende für die Ukraine können wir unsere Hilfe aufrechterhalten und ausweiten. Diese Seite bietet Ihnen einen Überblick über unsere Aktivitäten: Sie finden eine Zusammenfassung unserer Hilfsmaßnahmen, ein Video, das unseren aktuellen Einsatz wiedergibt, Geschichten von Helfenden, Ideen für Ihre ganz persönliche Spendenaktion zugunsten der Ukraine und Hinweise für Unternehmen, die uns unterstützen möchten.

So helfen die Malteser Schutzsuchenden aus der Ukraine

Versorgung mit Lebensmitteln

Wir versorgen Schutzsuchende in der Ukraine und ihren Nachbarländern mit dringend benötigten Lebensmitteln.

Medizinische Hilfe

Durch medizinische und psychologische Betreuung sowie den Transport von medizinischen Hilfsgütern helfen wir den Menschen aus und in der Ukraine. 

Hilfe für Schutzsuchende

Ehrenamtliche Malteser sind täglich im Einsatz, richten z. B. Unterkünfte ein, betreuen Schutzsuchende und helfen beim Kommissionieren von Sachspenden. 

Transport von Hilfsgütern

Tausende Tonnen Hilfsgüter haben wir bereits transportiert, z. B. medizinisches Material, Zelte, Feldbetten, Decken, Lebensmittel und Feldküchen.

Malteser Hilfe an den Grenzen und in Deutschland

Die Malteser in der Ukraine und in den umliegenden Ländern waren unter den ersten, die auf die Katastrophe reagierten und Hilfsmaßnahmen eingeleitet haben. Die Malteser aus Deutschland haben sie dabei unterstützt und tun das bis heute und so lange es nötig sein wird. Auch jetzt, einige Monate nach Kriegsausbruch, stehen die Malteser weiterhin an der Seite der Betroffenen – in der Ukraine, den Nachbarländern und weltweit.

Malteser bringen kranke Kinder aus der Ukraine nach Deutschland

Dieser Einsatz war für die Malteser in Stuttgart und Aalen wohl einer der außergewöhnlichsten, den sie je erlebt haben: Drei kranke Kinder sollten an der ukrainischen Grenze abgeholt und nach Deutschland gebracht werden. „Der Einsatzbefehl kam donnerstags“, erinnert sich Einsatzleiter Michael Becker. „Weil die Kinder nicht aus Kiew rauskamen, wurde alles dann noch einmal um einen Tag verschoben. Freitagsmorgen sind wir dann um vier Uhr in Stuttgart losgefahren. In Aalen haben wir unsere Kollegen eingesammelt und dann ging es 26 Stunden non-Stopp bis zur rumänisch-ukrainischen Grenze. Auf dem Hinweg hatten wir noch Hilfsgüter im Gepäck, die wir dann vor Ort übergeben haben.“

Um die Strecke zu meistern, sind die Helferinnen und Helfer in Schichten gefahren: Während die einen fuhren, konnten die anderen schlafen oder eine Kleinigkeit essen. „Die ganze Fahrt über war eine unglaubliche Spannung zu spüren“, erzählt Becker, nachdem er wieder in Deutschland ist. „So einen Einsatz hatte keiner von uns je erlebt.“

Der Krieg in der Ukraine plötzlich ganz nah

An der Grenze angekommen, wurden die Schutzsuchenden in Empfang genommen: Drei Kinder – von drei Monaten bis 12 Jahren – mit Geschwistern, Müttern und einer Oma. Der 12-jährige Junge litt dabei sichtlich: Für ihn war es besonders schwer, die Gesamtsituation zu erfassen. Bis vor kurzem lebte er ein friedliches Leben zu Hause und plötzlich bricht alles, was da war, einfach weg. Der Vater bleibt in Kiew, er muss mit der Mutter in ein völlig unbekanntes Land mit völlig unbekannten Menschen flüchten. „Das hat einen dann schon ganz schön mitgenommen“, berichtet Becker. Auch die Begleitpersonen haben darunter sehr glitten. Zwei Mal wurde die Fahrt unterbrochen, weil die ältere Frau kreislaufmäßig versorgt werden musste.

Über das große Malteser-Netzwerk standen ukrainische Dolmetscher zur Verfügung, die Gespräche übersetzt haben, damit die Schutzsuchenden emotional unterstützt werden konnten. „Aber es ging“, freut sich Becker, wenn er an den Einsatz zurückdenkt. „Man ist ja dann doch immer ganz erstaunt, was alles in solchen Situationen möglich ist und wie man das doch auch meistern kann.“ An eine Geschichte erinnert er sich besonders gerne: „Wir sind einmal quer durch die Karpaten gefahren – bei zwei Metern Schnee! Das haben wir uns nicht nehmen lassen, sind ausgestiegen und haben mit den Kindern eine Schneeballschlacht gemacht, um sie ein bisschen aufzulockern und auf andere Gedanken zu bringen.“

Spenden für die Ukraine

Um Einsätze wie diesen zu leisten, sind wir auf Ihre Spende angewiesen. Bitte helfen Sie uns dabei, den Schutzsuchenden aus der Ukraine weiterhin bestmöglich zur Seite stehen zu können.

Bei Malteser International erfahren Sie mehr über die Hilfe der Malteser im Ausland. 

Ihre ganz persönliche Spendenaktion für die Ukraine

Ob Famile, Freundeskreis, Kollegium oder Verein: Sie können sich vorstellen, eine individuelle Spendenaktion für die Arbeit der Malteser in der Ukraine, ihren Nachbarländern und Deutschland ins Leben zu rufen? Dann starten Sie noch heute und erstellen Sie hier schnell und unkompliziert Ihre persönliche Spendenaktion. 


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#ProudToHelp-Challenge

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