Klimaprämie des Malteser Hilfsdienst
Als Bestandteil der Klimastrategie (Version: 2020-2025) setzt die Malteser Klimaprämie gezielt Anreize für Mitarbeitende, sich aktiv an der klimafreundlichen Weiterentwicklung des Malteser Hilfsdienstes zu beteiligen.
Dabei steht nicht allein der monetäre Aspekt im Vordergrund. Die Klimaprämie fördert zugleich den Austausch von Wissen und Erfahrungen: Erfolgreiche CO₂-sparende Maßnahmen einzelner Dienstorte sollen sichtbar gemacht und für alle Malteser nutzbar werden.
So tragen Mitarbeitende standortübergreifend gemeinsam dazu bei, nachhaltige Lösungen zu entwickeln und dauerhaft im Arbeitsalltag zu verankern.
Klimaprämie 2025
Die Bewerbungsphase für die Klimaprämie 2025 endete am 31. Dezember 2025. Derzeit sichtet die Fachstelle Nachhaltigkeit alle eingegangenen Bewerbungen und bereitet die nächsten Schritte vor.
Dazu gehört zum einen die Vorbereitung und Veranlassung der Auszahlungen im Rahmen der Direktprämien. Zum anderen werden die Bewerbungen für die Sterneküche inhaltlich für die Jury aufbereitet. In diesem Zusammenhang werden unter anderem fehlende Angaben ergänzt, CO₂-Äquivalente berechnet, Einreichungen anonymisiert und die Projekte so zusammengestellt, dass eine transparente und vergleichbare Bewertung möglich ist. Die Jurysitzung ist für das Ende des ersten Quartals 2026 vorgesehen. Nach Abschluss der Jurybewertung stehen die Gewinnerprojekte fest und werden im Anschluss bekannt gegeben.
Sollten Sie eine Bewerbung zur Klimaprämie 2025 eingereicht haben und Rückfragen bestehen, wenden Sie sich gerne an die Fachstelle Nachhaltigkeit.
Entwicklung der Malteser Klimaprämie
Die Klimaprämie wurde im Rahmen der Klimastrategie des Malteser Hilfsdienstes zunächst für einen Zeitraum von drei Jahren beschlossen. In den Jahren 2022 bis 2024 sollte sie Mitarbeitende dazu motivieren, sich mit eigenen Ideen und Maßnahmen aktiv am Klimaschutz zu beteiligen. Aufgrund der positiven Erfahrungen beschloss die Kommission zur Klimastrategie des Malteser Hilfsdienstes anschließend eine Verlängerung der Klimaprämie um ein weiteres Jahr. Inhaltlich wurde die Klimaprämie im Laufe der Zeit weiterentwickelt:
In den ersten beiden Jahren (2022 und 2023) erfolgte die Prämierung nach einem einheitlichen Wettbewerbsmodell. Insgesamt wurden 13 Prämien vergeben - drei Erstplatzierte (mit jeweils 25.000 Euro, 15.000 Euro und 10.000 Euro) und zehn weitere Prämien (mit jeweils 5.000 Euro). Der Fokus lag dabei insbesondere auf dem Innovationsgrad der Projekte und der erzielten CO₂-Reduktion. Im Verlauf zeigte sich jedoch, dass ein zentrales Ziel der Klimaprämie – der standortübergreifende Wissensaustausch – im ersten Prämiensystem noch nicht ausreichend abgebildet wurde. Vor diesem Hintergrund wurde das Konzept ab dem Jahr 2024 angepasst. Es wurden zwei unterschiedliche Prämienkategorien eingeführt. Darüber hinaus wurde die Klimaprämie einmalig um ein Jahr, für 2025, verlängert.
Die Kategorie Sterneküche folgt weiterhin dem Wettbewerbsprinzip mit Jurybewertung und lobt drei Erstplatzierte aus, die höhere Prämiensummen erhalten. Diese Kategorie ist vor allem für Projekte aus den Fokusbereichen der Klimastrategie (Fuhrpark & Immobilien) gedacht, die zu hoher CO₂-Einsparung führen, hohe Investitionen nötig machen, oder besonders innovativ für die Malteser Welt sind. Ergänzend wurde die Direktprämie (à la carte-Kategorie) eingeführt. Sie würdigt auch kleinere Maßnahmen, Maßnahmen mit geringerem CO₂-Einsparpotenzial sowie ausdrücklich bereits erprobtes und nachahmbares Engagement im Klimaschutz.
Gewinnerprojekte der vergangenen Jahre
In den vergangenen Jahren wurden im Rahmen der Malteser Klimaprämie zahlreiche Projekte ausgezeichnet, die mit unterschiedlichen Ansätzen zum Klimaschutz beigetragen haben. Die folgenden Übersichtsseiten geben Einblick in die prämierten Maßnahmen und zeigen, wie vielfältig das Engagement an den einzelnen Standorten war.
Über die untenstehenden Verlinkungen gelangen Sie zu den Gewinnerübersichten der jeweiligen Jahre.