Wie oft gehen wir teilnahmslos vorbei – an Menschen, die auf dem Boden sitzen und die Hände aufhalten oder uns ansprechen. Weil sie einfach Geld für Essen oder Trinken benötigen. Weil sie vielleicht keinen Platz zum Schlafen haben. Vielleicht sogar keine Familie mehr. Wie einfach wäre es, stehen zu bleiben, ihnen ein Lächeln zu schenken, ein paar herzliche Worte, einen warmen Kaffee oder etwas Geld. Dazu ruft der von Papst Franziskus in Leben gerufene Welttag der Armen auf. Er ist den Menschen gewidmet, die oft gar nichts für ihre Situation können. Um ihnen Achtung und Würde zu geben. Wenigstens für einen Tag.
Rund um den 17. November laden die Malteser an 27 Standorten zu Aktionen für arme oder ausgegrenzte Menschen ein. So findet in Aachen ein gemeinsames Essen mit Rahmenprogramm für Asylbewerber statt, in zahlreichen Städten soll ein Wohlfühlmorgen mit Friseurbesuch, Frühstück und Tiersprechstunde obdachlosen und armen Menschen einen besonderen Tag ermöglichen. Auf den Social-Media-Kanälen Facebook, Instagram und Twitter animieren die Malteser zur Aktion #GehHeuteNichtVorbei.
Zum Auftakt in Hamburg kamen etwa 300 bedürftige Menschen zum Wohlfühlmorgen am vergangenen Samstag. Sie wurden von mehr als 130 Ehrenamtlichen empfangen „Ich bin so gerne hier. Das ist schon fast mein zweites Zuhause“, sagt die 55-jährige Olga und die 64-jährige Inge ergänzt: „Vielen Dank für alles, das war wieder wunderschön. Dieser Tag ist zweimal im Jahr wirklich mein Highlight.“ Am 16.11. erscheint davon ein Video auf https://www.malteser.de/aware.
Der Tag möchte auch die zahlreichen Ehrenamtlichen würdigen, die oft im Stillen helfen. Sie leben die christliche Nächstenliebe. Bundesweit haben die Malteser rund 30 Aktionen für arme oder ausgegrenzte Menschen in den Tagen vor dem 17. November organisiert.
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Bildunterschrift: Kleider machen Leute: Beim Wohlfühlmorgen können sich die Gäste auch aus den Kleiderspenden neu einkleiden.
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