Nachdem in Anbetracht der Infektionsgefahr verschiedene Einrichtungen geschlossen worden waren, jedoch auch Wohnungslose sich nicht auf der Straße versammeln sollen, ermöglicht die Stadt Düsseldorf allein rund 60 Menschen ohne eigenes Zuhause den Aufenthalt im Mörsenbroicher Notquartier. Die Düsseldorfer Gliederung des Malteser Hilfsdienstes hatte unter Federführung ihres Wohlfühlmorgen-Teams in der letzten Woche spontan ihre Hilfe angeboten und sich kurzerhand mit dem Amt für Migration und Integration in Verbindung gesetzt. Rund 20 ehrenamtliche Helfer organisieren von 9 bis 19 Uhr im Schichtwechsel die Essensausgabe in der Übernachtungsstätte. In Zusammenarbeit mit der Brauerei Schumacher, welche die Speisen und Getränke beisteuert, bieten die Malteser das Essen sowie Softdrinks und stets frisch gekochten Kaffee und Tee. Darüber hinaus stellen sie ihr Wohlfühlmorgen-Equipment, wie Porzellan-Teller und Tassen sowie Besteck zur Verfügung. Mittels eines Spül-Mobils werden die benutzten Utensilien auch schnell wieder hygienisch gereinigt. Für ausreichend Sicherheit ist ebenfalls gesorgt. Mittels angebrachter Absperrbänder vor den Ausgabetischen wird sichergestellt, dass der notwenige Mindestabstand von allen Gästen eingehalten wird. Die ehrenamtlichen Malteser tragen darüber hinaus Handschuhe und Mundschütze, um auch gegenüber den Bedürftigen etwaige Risiken bestmöglich zu minimieren. An 20 Tischen im Speiseraum haben die Gäste dann auch genügend Platz, um sich in Zeiten wie diesen nicht zu nahezukommen und die gebotenen zwei Meter Abstand einzuhalten. Security Personal der Stadt sorgt außerdem für den reibungslosen Ablauf der Essensausgabe.
Warmes Essen für obdachlose Menschen
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