„Der Krieg bringt auch nach vier Jahren jeden Tag unermessliches Leid zu den Menschen. Die letzten Monate waren besonders schwer. Selbst im Westen der Ukraine gibt es nur zwei bis drei Stunden Strom am Tag. Wir brauchen dringend Energie und Heizung, also Generatoren oder ähnliches, damit die Menschen nicht frieren müssen. In der Hauptstadt in Kiew ist die Lage noch prekärer.“
Die psychosozialen Folgen des Krieges sind für die Menschen immens. Titko: „Auch hier brauchen wir dringend finanzielle Unterstützung. Wir kümmern uns an vielen Stellen um die Kinder, damit sie einige Stunden nicht an den Krieg denken. Aber wir helfen auch zum Beispiel vielen Soldaten, die an der Front Gliedmaßen verloren haben. Wir kümmern uns um sie und sorgen dafür, dass sie das Trauma vergessen.“
Die ersten Malteser registrierten sich vor genau 33 Jahren offiziell in der Ukraine. Zu ihren selbstgewählten Aufgaben gehören die humanitäre Hilfe, Erste-Hilfe-Ausbildung und die Hilfe für Ältere, Kranke und Menschen mit Behinderung und Unterstützungsbedarf.
Achtung Redaktion:
Pavlo Titko spricht deutsch und steht bis zum 24. Februar für Interviews und Statements zur Verfügung. Vermittlung: presse@malteser.org , 0162 443 1268.
Die Malteser sind Mitglied im Bündnis „Aktion Deutschland Hilft“ und rufen dringend zu Spenden für die Betroffenen in der Ukraine auf:
Malteser Hilfsdienst e. V.
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