Telefonbesuch: Gesellige Gespräche

Mit dem Telefonbesuchsdienst haben die Malteser einen ehrenamtlich getragenen Telefondienst für gesprächsbedürftige Menschen eingerichtet, die nicht persönlich besucht werden möchten oder können. In den regelmäßigen Telefonaten hören die ehrenamtlichen Mitarbeitenden zu, erzählen selbst und nehmen Anteil am Alltag und der Lebensgeschichte.

Das Angebot richtet sich an hochbetagte Menschen, die allein leben und denen es aufgrund ihres Alters oder wegen bestimmter Erkrankungen schwer fällt Bekanntschaften zu pflegen. Sollten Sie sich angesprochen fühlen oder Angehörige haben, die sich über regelmäßige Telefonate freuen würden, finden Sie den Kontakt zu den Maltesern bei Ihnen vor Ort unten in der Postleitzahl-Suche.

Ihr Kontakt vor Ort

Geben Sie Ihre Postleitzahl in das Suchfeld ein. Sie finden dann Ihre Ansprechpartnerin oder Ihren Ansprechpartner der Malteser in Ihrer Nähe.

Fragen und Antworten zum Telefonbesuch

An wen wendet sich der Telefonbesuchsdienst?

An wen wendet sich der Telefonbesuchsdienst?

Menschen, die den Telefonbesuch der Malteser in Anspruch nehmen, sind oft Seniorinnen und Senioren, die sich regelmäßig austauschen möchten. 

Vielleicht fehlen Bezugspersonen, weil die Partnerin oder der Partner verstorben ist, Freundinnen oder Freunde und die Familie zu weit entfernt leben. Sie wünschen sich Kontakt zu anderen Personen, ohne die eigenen vier Wände oder ihre Alten- und Pflegeeinrichtung verlassen zu müssen. Ziel des Telefonbesuchs ist es, dass feste Telefonpartnerschaften entstehen, die sich langfristig begleiten.

Wie läuft ein Telefonbesuch ab?

Wie läuft ein Telefonbesuch ab?

Bei den Besuchen am Telefon, die wöchentlich oder zweiwöchentlich stattfinden, rufen Ehrenamtliche, die in Gesprächsführung ausgebildet werden, regelmäßig zu fest vereinbarten Terminen ihre Begleiteten an. Dabei ist das Angebot ist komplett kostenfrei.

Im Vordergrund der Gespräche steht die menschliche Nähe und damit das Ziel, ein verlässlicher und zuhörender Gesprächspartner zu sein. Die Ehrenamtlichen vermitteln Freundlichkeit und Zuversicht, zeigen Verständnis und Mitgefühl. So entsteht eine vertrauensvolle Beziehung, die die betreuten Menschen stützt und ermutigt. Die angerufenen Menschen haben die Möglichkeit, über ihre täglichen Freuden und Sorgen zu sprechen und ihre Lebensgeschichte zu erzählen. Darüber hinaus können sie durch den Kontakt Anteil am gesellschaftlichen Leben nehmen. Die Gespräche sind natürlich absolut vertraulich. Die Begleiteten entscheiden, worüber gesprochen wird und  vereinbaren den Zeitpunkt und die Dauer des Gesprächs.

Wie erhalte ich Kontakt zu einer Gesprächspartnerin oder einem Gesprächspartner?

Wie erhalte ich Kontakt zu einer Gesprächspartnerin oder einem Gesprächspartner?

Geben Sie hier auf der Webseite Ihre Postleitzahl in der entsprechenden Suche ein und melden sich bei den Maltesern in Ihrer Nähe. Diese führen zunächst ein telefonisches Vorgespräch und fragen nach Ihren Interessen, Hobbys und wichtigen Lebensereignissen. Dann wird nach einem passenden Ehrenamtlichen geschaut und der Kontakt hergestellt. Zu einer fest verabredeten Zeit rufen die Ehrenamtlichen dann an.

Was kann der Telefonbesuchsdienst nicht leisten?

Was kann der Telefonbesuchsdienst nicht leisten?

Der Telefonbesuchsdienst ist keine Telefonseelsorge. Seelsorgerinnen und Seelsorger sind viel spezieller ausgebildet, etwa in der Trauerbegleitung. Das können unsere Ehrenamtlichen nicht leisten, auch wenn sie in der Gesprächsführung geschult werden. Wenn die Ehrenamtlichen in einem Gespräch merken, dass Seelsorgebedarf besteht, vermitteln sie die Anruferin oder den Anrufer an entsprechende Expertinnen und Experten.

Wie kann ich beim Telefonbesuchsdienst ehrenamtlich helfen?

Wie kann ich beim Telefonbesuchsdienst ehrenamtlich helfen?

Für das Ehrenamt sollten Sie etwa eine Stunde Zeit in der Woche mitbringen. In der Regel findet ein Telefonat pro Woche statt. Wenn beide Seiten es möchten, können es natürlich auch mehr oder weniger werden. Wichtig ist eine regelmäßige Verabredung zum Gespräch, da sich die Telefonpartnerin oder der Telefonpartner eine verlässliche Bezugsperson wünscht. Generell sollte man für das Ehrenamt offen und kommunikativ sein und sich auf unterschiedliche Situationen einstellen können. Zudem sollte die Bereitschaft da sein, an der dazugehörigen Schulung teilzunehmen. Es wird darauf geachtet, dass die Telefonpartnerinnen bzw. Telefonpartner auch zusammenpassen.

Sie möchten sich im Telefonbesuchsdienst engagieren?

Hier geht es zum Online-Formular.

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