Gute Berufsaussichten

Quereinstieg in die Altenpflege

Du möchtest deinen Beruf wechseln, weil du in deinen alten Job nicht glücklich bist oder ihn nicht mehr ausüben kannst? Bei den Maltesern hast du die Möglichkeit auch als Quereinsteiger einen interessanten neuen Beruf zu finden, zum Beispiel in der Altenpflege.

Doch wie genau sieht der Quereinstieg in die Altenpflege aus? Experte Stefan Nolte aus dem Fachbereich Wohnen und Pflegen von den Maltesern erklärt, wie die berufliche Qualifikation verläuft, was der Unterschied zwischen den Berufen in der Altenpflege, der Altenhilfe oder in der Alltagsbegleitung ist und welche Qualitäten Quereinsteiger mitbringen sollten.

Überblick:

Quereinstieg mit Ausbildung in der Altenpflege

Wenn du dich für den Beruf Altenpflegerin bzw. Altenpfleger entscheidest, hast du gute Berufsaussichten. Unsere Gesellschaft wird immer älter und der Bedarf an Fachkräften in der Altenpflege steigt. Quereinsteiger sind daher sehr gefragt, auch für die Ausbildung zur Pflegefachkraft.

Wer als Altenpflegerin oder Altenpfleger arbeiten möchte, muss eine dreijährige Ausbildung machen. Inzwischen ist das eine generalistische Pflegeausbildung, in der sich Auszubildende im letzten Jahr für die Spezialisierung Altenpflege entscheiden können. In vielen Einrichtungen findet die praktische Umschulung im laufenden Betrieb statt. Es handelt sich um eine berufsbegleitende Ausbildung, das heißt du beginnst sofort praktisch zu arbeiten. Eine Verkürzung der Ausbildungszeit ist leider nicht möglich, auch wenn du dein Abitur oder bereits eine andere Ausbildung gemacht hast. Da die meisten Quereinsteiger bereits volljährig sind, steht dem Start in die Ausbildung nichts im Wege: „Wer die dreijährige Ausbildung macht, muss im ersten Ausbildungsjahr 18 Jahre alt werden. Nach oben sind wir flexibel: Gerade unter den Quereinsteigen haben wir auch 40- oder 50-Jährige, die mit der Ausbildung anfangen“, erklärt Stefan Nolte.

Quereinstieg in der Altenhilfe ohne Ausbildung

Als Quereinsteiger musst du nicht unbedingt die dreijährige IHK-Ausbildung machen. Neben Pflegefachkräften gibt es noch andere Berufsbilder in der Pflege älterer Menschen. Als Pflegeassistentin bzw. -assistent oder Pflegehelferin oder -helfer kann man bereits nach Abschluss einer 160-stündigen Weiterbildung tätig werden. Dann konzentriert sich deine Arbeit auf die so genannte „Grundpflege“. Gemeint ist die Pflegearbeit in den Bereichen Ernährung, Körperpflege und Mobilität.

Alltagsbegleiterinnen und Alltagsbegleiter benötigen dagegen keine formale Ausbildung oder Weiterbildung. Hier sind vor allem Fähigkeiten wie Empathie, Zugewandtheit und Kommunikationsstärke gefragt Wie sich die Arbeit von Altenpflegehelfern und Alltagsbegleitern unterscheiden, erklärt Stefan Nolte: „Grundsätzlich übernehmen Alltagsbegleiter keine pflegerische Versorgung. Sie waschen die Pflegebedürftigen nicht, reichen kein Essen an und verabreichen keine Tabletten. Alltagsbegleiterinnen sind dafür qualifiziert, die Bewohnerinnen und Bewohner einer Pflegeeinrichtung zu begleiten und mit ihnen zusammen den Tag zu erleben. Zum Beispiel Spiele spielen, spazieren gehen oder etwas einkaufen. Es geht also um die Unterstützung bei den ganz alltäglichen Dingen.“

Für die Betreuung, Förderung und Aktivierung von Menschen mit Demenz kann auch eine Ausbildung zur Betreuungsassistenz absolviert werden. Hier geht es darum, das Wohlbefinden der Patientinnen und Patienten durch Spiele, Ausflüge und andere Aktivitäten zu steigern. Die Ausbildung dauert in etwa vier Wochen und wird von den Maltesern angeboten. Alle Informationen dazu findest du hier.

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Wer entscheidet sich für den Quereinstieg in die Altenpflege?

Wer entscheidet sich typischerweise für einen Quereinstieg in die Altenpflege? Und was bewegt diese Menschen dazu, diesen neuen Beruf zu wählen? “Es gibt nicht den klassischen Beruf, den Quereinsteiger vor ihrem Wechsel in die Pflege ergriffen haben“, so Nolte. Die Liste sei lang, von der Ingenieurin, über den Maurer bis hin zu Bürokräften. „Entscheidend ist nicht der berufliche Hintergrund, sondern die persönliche Einstellung zum Thema. Mancher hat die Altenhilfe im Ehrenamt kennengelernt und Gefallen daran gefunden. Andere haben Angehörige gepflegt oder waren in einer Einrichtung, in der Angehörige leben. Fast immer stecken eine emotionale Motivation und ein echter Wunsch dahinter“, so Stefan Nolte.

Das solltest du beim Quereinstieg in die Altenhilfe mitbringen

Egal, welchen beruflichen Hintergrund du hast: Als Quereinsteiger in der Altenpflege hast du die Möglichkeit dich schnell einzufinden und ständig fortzubilden. In allen Berufen solltest du Empathie für ältere Menschen mitbringen, dich wohlfühlen im Umgang mit ihnen sowie Verständnis für deren gesundheitlichen und seelischen Bedürfnisse haben. Dann erwartet dich mit der Pflege und Betreuung von älteren Menschen eine bereichernde und anspruchsvolle Arbeit.

Fazit: Quereinstieg in der Altenpflege bei den Maltesern

Du bist sozial, kompetent und aufgeschlossen gegenüber älteren Menschen? Du kannst dir vorstellen als Pflegekraft in einer Altenhilfeeinrichtungen zu arbeiten? Du wirst gesucht und gebraucht! Bei den Maltesern kannst du in Voll- oder Teilzeit, ambulant oder stationär ältere Menschen pflegen oder betreuen. Die Malteser bieten dir eine faire Vergütung nach dem Tarifrecht der Caritas (AVR), eine erfüllende Arbeit sowie die Möglichkeit dich beruflich weiterzubilden und weiterzuentwickeln.

Malteser als Arbeitgeber für Quereinsteiger

Als Arbeitgeber bieten wir Malteser für Quereinsteiger hervorragende Bedingungen. Wir fördern deine Weiterbildung und legen großen Wert auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Die Bewerbung verläuft bei uns sehr pragmatisch.

Mehr Hintergründe und nützliche Informationen zu den Maltesern als Arbeitgeber erfährst du auf dieser Seite.