Tipps gegen Einsamkeit im Alter

Einsamkeit kann schwer auf der Seele liegen. Corona macht deutlich, wie wichtig soziale Kontakte für uns sind. Im Alter wächst das Risiko sozialer Isolation, durch Krankheit und den Verlust geliebter Menschen. Aber: Einsamkeit ist keine Einbahnstraße. Hier finden Sie 10 Tipps für mehr Wohlbefinden.

Tipp 1: Lebensfreude wiederentdecken!

Den Weg aus dem Gefühl der Einsamkeit finden wir oft in uns selbst. Denn: Allein zu sein, bedeutet nicht automatisch, einsam zu sein. Sich selbst gern zu haben und das Leben in Momenten auch wieder allein genießen zu können, ist der schnellste Weg aus der Einsamkeit. Beginnen Sie damit, sich selbst mal wieder eine Freude zu machen. Tun Sie Dinge, die Ihnen wirklich Spaß bereiten. Trinken Sie den ersten Kaffee oder Tee am Morgen mit Genuss und voller Vorfreude auf den Tag. Achten Sie auf Ihre Körperpflege und tragen Sie auch im Alltag Ihre Lieblingssachen, damit Sie sich rundum wohlfühlen. Essen Sie regelmäßig und decken Sie den Tisch, auch für sich allein, als hätten Sie Geburtstag. Gönnen Sie sich Spaziergänge in der Natur. Verweilen Sie an Lieblingsplätzen und begegnen Sie sich selbst immer mit besten Gedanken. Sie werden staunen, wie schnell das Gefühl der Einsamkeit verfliegt, wenn wir gut für uns selbst sorgen. Probieren Sie es gleich aus: Was würden Sie jetzt am liebsten tun?

Übrigens: Lachen ist ein Lebenselixier! Lesen, hören und schauen Sie bewusst Beiträge, die Sie zum Lachen bringen. Denn: Lachen ist für unsere Seele so wichtig, wie der Sauerstoff für unsere Lungen.

Tipp 2: Struktur im Alltag gegen Einsamkeit im Alter

Wenn wir uns überflüssig fühlen, kann es passieren, dass wir in uns zusammenfallen. Wenn wir in dieser Haltung verharren, kann ein Gefühl der Einsamkeit entstehen. Diesem Verlauf können Sie aktiv vorbeugen: Schaffen Sie sich eine Alltagsstruktur, in der Sie zunächst eine Regelmäßigkeit für die wichtigsten Dinge im Leben priorisieren: Ausreichend Schlaf, gute Körperpflege, regelmäßige Mahlzeiten und Trinkeinheiten, frische Luft und gegebenenfalls eine übersichtliche Liste für die Einnahme wichtiger Medikamente. Die restliche Zeit füllen Sie mit allem, was Ihnen Spaß macht und Sie mit Lebensfreude erfüllt. Also denken Sie auch an Zeitfenster, in denen Sie viel zu lachen haben.

Zu Beginn ist es hilfreich, die neue Alltagsstruktur auf einem großen Blatt Papier aufzuzeichnen, als Hilfestellung oder soziale Kontrolle für sich selbst. Bedenken Sie jeden Wochentag und jede Stunde. Teilen Sie die Themenfelder in unterschiedliche Farben ein. Seien Sie kreativ bei der Erstellung und gestalten Sie den Plan so, dass er Ihnen Freude macht. Hängen Sie den Plan gut sichtbaren auf und seien Sie bei der Umstellung nicht zu streng mit sich selbst. Passen Sie die Alltagsstruktur gegebenenfalls an, damit sie umsetzbar bleibt. Hüten Sie sich davor, zu schnell zu viel von sich zu verlangen. Geduld ist hier der Schlüssel zum langfristigen Erfolg.

Depression: Wenn die Seele krank wird

Wenn das Gefühl der Einsamkeit so übermächtig ist, dass es Ihnen schwerfällt, die einfachsten alltäglichen Dinge zu erledigen, könnte Ihre Seele an einer Depression leiden. Sprechen Sie mit Ihren Freundinnen beziehungsweise Freunden und/oder Ihrer Familie über die Situation und kontaktieren Sie Ihrer Ärztin oder Ihren Arzt. Lassen Sie sich gut beraten, denn körperliche oder kognitive Erkrankungen im Zusammenspiel mit einer Depression kann auch Auswirkungen auf den konkreten Pflegegrad haben, sodass Sie Anspruch auf mehr oder umfangreichere Pflegeleistungen haben. Wenn Sie unsicher sind, ob sie an einer Depression leiden oder zunächst mehr über die Thematik wissen möchten, können Sie sich bei der Deutschen Depressionshilfe beraten lassen.

Tipp 3: Proaktiv – bleiben Sie in Kontakt

Mit dem Alter steigt auch das Risiko, sich einsam zu fühlen. Der Verlust einer Partnerin oder eines Partners und auch die Trauer um verstorbene Bekannte können der Auslöser sein. Und wenn es keine Angehörigen gibt oder diese zu weit weg wohnen, sind soziale Kontakte oft rar gesät. Die Lösung gegen Einsamkeit: Handeln Sie proaktiv! Rufen Sie alte Bekannte an oder nehmen Sie Brieffreundschaften wieder auf. Selbst in Zeiten von Corona ist es möglich, soziale Kontakte zu pflegen – wir müssen nur den ersten Schritt machen. Basteln Sie Geschenke und schreiben Sie Briefe. Wichtig: Erwarten Sie nichts, aber genießen Sie den Moment, wenn etwas zurückkommt. Die Malteser in Koblenz haben dafür ein tolles Projekt ins Leben gerufen, mit dem liebevollen Namen “Post für dich”. Wer also eine neue Brieffreundschaft sucht oder Lust hat, dieses Projekt ehrenamtlich zu unterstützen, ist herzlich willkommen.

Sollten Sie Angehörige haben, die aus beruflichen Gründen oder durch die Versorgung der Kinder nicht so viel Zeit für Sie haben, seien Sie nachgiebig. Bieten Sie Hilfe zur Entlastung an und vereinbaren Sie kurze Telefontermine, die für alle gut planbar und einzuhalten sind. Zum Beispiel ein regelmäßiges Telefonat auf einen Kaffee? Damit bieten Sie Ihren Angehörigen ein überschaubares Zeitfenster, das Ihnen gemeinsame Zeit schenkt. Besprechen Sie mit Ihren Angehörigen offen, wann und wie lange regelmäßiger Kontakt möglich ist.

Ein Tipp für Angehörige älterer Menschen: Organisieren Sie mit der Familie einen Telefonzirkel. Vereinbaren Sie eine Reihenfolge, wer mit den Eltern oder Großeltern in Kontakt tritt. Mit dieser Methode können Sie sich zeitlich gegenseitig entlasten, ohne dass der Kontakt zu Oma oder Opa abbricht.

Keine Kontakte vorhanden? Die Malteser sind da!

Für den Fall, dass Sie niemanden haben, den Sie regelmäßig anrufen können, wenden Sie sich gerne an die örtlichen Besuchs- und Begleitdienste der Malteser. Gerade in Zeiten von Corona ist ein wöchentlicher Plausch mit dem Telefonbesuch eine tolle Sache. Hierbei telefonieren ältere Menschen mit Ehrenamtlichen – dabei entstehen auch Freundschaften.

Tipp 4: Technik als Chance – man ist nie zu alt

Seien Sie offen für neue Technologien! Ob Computer, Smartphones, Tablets oder smarte Lautsprecher – die rasante Entwicklung der Technologie birgt zahlreiche Vorteile, die Ihnen den Alltag erleichtern: Online-Einkäufe, Video-Calls, Kontakte pflegen und die Steuerung heimischer Geräte mithilfe von Spracheingabe sind möglich. Inzwischen gibt es viele hilfreiche Apps, die speziell für die ältere Zielgruppe entwickelt wurden. Allerdings werden diese Möglichkeiten nur von etwa 40 Prozent aller Menschen im Ruhestand genutzt. Wenn die Anschaffung eines neuen Smartphones oder der Umgang damit eine Hürde für Sie darstellen, gibt es Hilfe.

Nutzen Sie die Kursangebote in Volkshochschulen und/oder fragen Sie Ihre Angehörigen, ob sie helfen können. Vielleicht haben Ihre Enkelkinder großen Spaß daran, Sie für die virtuelle Welt zu begeistern. Und wer weiß: Möglicherweise werden Sie ein Fan sozialer Netzwerke oder Messenger wie „WhatsApp“ und kommen so künftig schneller mit Ihrer Familie oder Ihren Freunden in Kontakt? Wenn Sie in Ihrem Umfeld jedoch niemanden finden, der weiterhelfen kann, wenden Sie sich an die IT-Lotsen der Malteser. In diesem Artikel erklären wir Ihnen, wie das Angebot genau aussieht und wie Sie mit Ehrenamtlichen in Kontakt kommen. Nutzen Sie die Möglichkeiten der Technologie als Chance.

Tipp 5: Mutig netzwerken – „Hallo Nachbar!“

Kennen Sie Ihre direkten Nachbarn? Oft leben wir gedankenlos nebeneinanderher und übersehen dabei die Möglichkeiten, die sich bieten. Wir begrüßen unsere Mitmenschen freundlich im Treppenhaus, treffen sie auf der Straße oder beim Einkaufen und doch haben wir oft nichts weiter mit ihnen zu tun. Schade eigentlich, denn mitunter verpassen wir so die Chance auf Freundschaften. Gerade in Krisenzeiten ist es sinnvoll, mit den Menschen in der unmittelbaren Umgebung Kontakt zu halten. Denn wenn wir uns kennen, können wir besser aufeinander achtgeben.

Sollten Sie Hemmungen haben, auf Ihre Nachbarinnen und Nachbarn direkt zuzugehen, können Sie auch den geschützteren Umweg über die virtuellen Angebote gehen. Dank Online-Netzwerken wie nebenan.de oder nextdoor.de können Sie mit den Nachbarinnen und Nachbarn in Ihrer Umgebung zunächst online kommunizieren und werden über alle Neuigkeiten informiert.

Tipp: Wenn Sie online bereits dabei sind, neue Kontakte zu knüpfen, schauen Sie doch auch bei den Seiten feierabend.de oder seniorentreff.de vorbei. Hier finden Sie Gleichgesinnte zum Austausch.

Wachsam in Zeiten von Corona

Wenn Sie oder Ihre Nachbarn zur Risikogruppe gehören, sollte derzeit jeglicher, persönlicher Kontakt vermieden werden, um die Gefahr einer Infektion mit dem Coronavirus auszuschließen. Um mit Risikopatienten dennoch in Kontakt zu bleiben, können Sie anrufen, Briefe schreiben, oder sich von Balkon zu Balkon unterhalten. Halten Sie bei alledem Abstand und bleiben Sie gesund!

Tipp 6: Ehrenamtliches Engagement finden

Wer sich körperlich und geistig fit fühlt, kann sich neben dem wohlverdienten Ruhestand ehrenamtlich engagieren. Für Seniorinnen und Senioren gibt es viele Möglichkeiten, sich sinnvoll einzubringen und für andere da zu sein. Zum Beispiel in Kinder- und Jugendprojekten, im Naturschutz oder mit einem Engagement in der Gemeinde. Oder: Wie wäre es zum Beispiel mit einem Ehrenamt im Telefonbesuch der Malteser? Hier würden Sie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, wenn Sie mit Menschen telefonieren, die sich einsam fühlen. Wenn Sie selbst Kontakt suchen und gern telefonieren, wäre das doch eine Win-win-Situation für alle. Soziales Engagement kann dem eigenen Wohlbefinden dienen.

Tipp 7: Mehrgenerationenhaus-Modelle als Lösung gegen Einsamkeit

Was schon vor hundert Jahren funktioniert hat, ist auch heute eine Möglichkeit, dem Gefühl der Einsamkeit zu entkommen: Mehrgenerationenhäuser. Hier unterscheidet die Politik zwischen zwei Modellen mit demselben Ziel: Menschen aus verschiedenen Generationen unter einem Dach zusammenzubringen. Das Motto ist auch dasselbe: “Miteinander - Füreinander”. Der Unterschied liegt im Detail. Das Modell Mehrgenerationenwohnen ist tatsächlich eine große WG. Das Modell MGH, also Mehrgenerationenhäuser, sind Begegnungsstätten, in denen Menschen aus der Nachbarschaft zusammenkommen. Bundesweit gibt es über 530 Mehrgenerationenhäuser, die ehrenamtlich lokal organisiert sind und aktuell vom Bund gefördert werden.

Wäre das Leben in einer großen Wohngemeinschaft eine Option für Sie? Im Zuge der modernen gesellschaftlichen Individualisierung hat sich das alte Familien-Modell, in dem mehrere Generationen unter einem Dach leben, weitestgehend abgeschafft. Die Jugend will unabhängig leben – getrieben von beruflichen Zielen, die ihnen Flexibilität abfordern. Zugleich wünschen wir uns auch im hohen Alter ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden, gegebenenfalls mithilfe von Pflegediensten. Dazwischen gibt es viele weitere Lebensmodelle, in denen beispielsweise Beruf und Kinder unter einen Hut gebracht werden müssen, ohne die eigene Unabhängigkeit zu verlieren.

Selbstbestimmtheit und Unabhängigkeit sind die Gründe, aus denen das Modell Mehrgenerationenwohnen wieder beliebter wird. Allerdings entstammen die WG-Mitglieder nicht mehr zwingend einer Familie. In der neuen Form ziehen fremde Menschen zusammen, die eine Gemeinschaft suchen, in der man sich gegenseitig hilft und unterstützt: Die älteren Bewohnerinnen und Bewohner fühlen sich gut aufgehoben und erhalten Hilfestellung im Alltag. Die jüngere Generation profitiert von dem Erfahrungsschatz und der zeitlichen Flexibilität der Älteren. Die Vernetzung dieser Organisationsform lässt kein Raum für Einsamkeit. Wenn Sie sich für diese Form des Wohnens interessieren, finden Sie hier weitere Informationen.

Tipp 8: Gehen Sie einem Hobby nach

Es ist egal, für welche Freizeitaktivität Sie sich entscheiden: Der Spaß an der Sache sollte auf jeden Fall im Vordergrund stehen. Bleibt die Frage: Welches Hobby hat Sie früher schon begeistert und können Sie heute daran anknüpfen? Wenn das nicht möglich ist, nutzen Sie doch gleich die Gelegenheit, über eine neue Aktivität mit den Menschen in Kontakt zu kommen, die Ihre Leidenschaft teilen. Zum Beispiel in einem Literaturkreis oder bei einem Malkurs? Vielleicht haben Sie auch Interessen an Trend-Themen wie Lach-Yoga, womit Ihre Atmung trainiert und Ihr Wohlbefinden gefördert wird? Oder wie wäre es, wenn Sie mit Ihrem Hobby Geld verdienen könnten? Als Komparsin oder Komparse für Filmproduktionen ist das möglich – ebenso als Foto-Modell! Dafür brauchen Sie nur gute Fotos, mit denen Sie sich in Casting-Agenturen listen lassen oder auf Gesuche antworten. Schauen Sie online gleich nach passenden Angeboten in Ihrer Nähe und tauschen Sie sich dazu mit Ihren Freunden und Angehörigen aus. Vielleicht hat sogar jemand Lust, bei Ihrem neuen Hobby dabei zu sein?

Übrigens: Freizeitaktivitäten sind mehr als reiner Zeitvertreib. Studien zufolge haben Hobbys einen entscheidenden Einfluss auf unser Wohlbefinden. Wichtig ist nur, dass wir mit Spaß dabei sind – frei von Zwängen, Pflichten und Leistungsdruck.

Tipp 9: In Bewegung bleiben – Sport gegen Einsamkeit

Sport ist nicht nur etwas für junge Leute. Mit regelmäßiger Bewegung halten Sie sich körperlich und geistig fit.

Wenn Sie aktuell eher nicht sportlich sind und schon das Aufstehen manchmal ein Kraftakt ist, dann fangen Sie mit kleinen Schritten an, um motiviert zu bleiben. Aber starten Sie gleich heute: Gehen Sie 10 Minuten an der frischen Luft spazieren – in Ihrem ganz eigenen Tempo. Wählen Sie einen Weg, der Ihnen Freude macht. Wiederholen Sie das die nächsten sieben Tage. In der folgenden Woche verlängern Sie den Spaziergang auf 15 Minuten und ziehen gegebenenfalls das Tempo etwas an. Räumen Sie dem täglichen Spaziergang in Ihrer Alltagsstruktur einen festen Platz ein, um nicht in alte Muster zurückzufallen. Vielleicht finden Sie im Bekanntenkreis oder in der Nachbarschaft eine Begleitung, um sich gegenseitig zu motivieren. Schon in der dritten Woche werden Sie bemerken, dass Ihnen der Spaziergang von Tag zu Tag leichter fällt. Wenn Sie das beibehalten, haben Sie für Ihr Wohlbefinden schon eine Menge getan. Sie werden stolz sein, Ihren inneren Schweinehund überwunden zu haben. Sie werden sich fitter fühlen und mehr Selbstbewusstsein ausstrahlen. Das sind alles gute Emotionen im Kampf gegen die Einsamkeit.

Wenn Sie von Haus aus sportlich sind, machen Sie unbedingt weiter und motivieren Sie Ihr Umfeld, mitzumachen. Wie wäre es mit einem ehrenamtlichen Engagement in einem Sportverein in Ihrer Nähe? Nutzen Sie die Möglichkeiten, das sportliche Angebot für Seniorinnen und Senioren noch attraktiver zu machen. Seien Sie ein Vorbild und begeistern Sie die Gemeinschaft mit Ihrer sportlichen Leidenschaft!

Tipp 10: Mit einem Haustier sind Sie in guter Gesellschaft.

Klar: Mit einem Hund oder einer Katze ist man immer in guter Gesellschaft. Auch Wellensittiche und Kanarienvögel sind bei Seniorinnen und Senioren sehr beliebt. Studien zeigen auch: Menschen, die mit Haustieren leben, sind tatsächlich seltener einsam. Doch nicht jedes Haustier ist für jeden Menschen geeignet.

Wenn Sie gern einen Hund an Ihrer Seite hätten, sollten Sie körperlich und geistig fit sein, um den Ansprüchen des Tieres gerecht zu werden. Mit einem Hund wären Sie viel an der frischen Luft und kommen mit anderen Hundebesitzern ins Gespräch. Das fördert die Kommunikation und das Wohlbefinden. Ein Hund ist in der Regel voll auf seinen Halter fixiert und baut eine echte Partnerschaft auf, deshalb sollte es eine Rasse sein, mit der Sie sich nicht überfordern. Lassen Sie sich unbedingt von einer Expertin oder einem Experten beraten, welche Rasse für Sie geeignet ist. Vielleicht wenden Sie sich direkt an ein Tierheim, wo Ihnen unmittelbar ein passender Hund vermittelt werden kann, der ein neues Zuhause sucht.

Sind Sie körperlich nicht mehr ganz so aktiv, sollten Sie sich lieber für eine Katze entscheiden. Die Samtpfoten müssen zwar nicht ausgeführt werden, doch brauchen sie ebenso Beschäftigung, um sich wohlzufühlen und mit ihren Menschen eine Beziehung aufbauen zu können. Wenn sie allerdings keinen Freigang haben, muss die Toilettenhygiene unbedingt gewährleistet sein.

Wichtig: Entscheiden Sie sich nur für ein Haustier, wenn Sie nachhaltig die Verantwortung und die Pflege übernehmen können. Futter, Pflegemittel, Steuern, Versicherungen und Tierarztbesuche sind eine finanzielle Belastung, die Sie bedenken müssen. Zudem sollten Sie mit Ihren Angehörigen klären, wer sich um das Tier kümmern kann, wenn Sie einmal krankheitsbedingt oder durch Abwesenheit ausfallen.

Besuchsdienst mit Hund

Auch wenn Sie keine Verantwortung für ein eigenes Haustier übernehmen möchten, brauchen Sie nicht auf die Zuneigung einer Fellnase zu verzichten. Die Malteser bieten einen Besuchsdienst mit Hund an. Das ist doch eine tolle Alternative!


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