Wir Malteser: Über uns

Malteser Hilfsdienst e.V.

Der Malteser Hilfsdienst ist mit über einer Million Mitgliedern und Förderern einer der großen caritativen Dienstleister in Deutschland. Die katholische Hilfsorganisation ist als eingetragener Verein (e.V.) und gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung (gGmbH) bundesweit an mehr als 700 Orten vertreten. 1953 durch den Malteserorden und den Deutschen Caritasverband gegründet, steht der christliche Dienst am Bedürftigen im Mittelpunkt der Arbeit.

Der ehrenamtlich geprägte Malteser Hilfsdienst e.V. ist entsprechend den Strukturen der katholischen Kirche in Diözesen gegliedert.

Seine Helferinnen und Helfer engagieren sich im Katastrophenschutz und Sanitätsdienst genauso wie in der Erste-Hilfe-Ausbildung oder in den ehrenamtlichen Sozialdiensten. Der Auslandsdienst fördert Partner in aller Welt und entsendet Fachkräfte in Krisengebiete. In der Hospizarbeit begleiten die Malteser unheilbar kranke Menschen und ihre Angehörigen. Spiele, Sport und soziales Engagement verbinden die 8.000 Mitglieder der Malteser Jugend.

Zum Malteser Hilfsdienst e.V. gehören auch die Malteser Akademie und die Malteser Kommende Ehreshoven, das zentrale Tagungshaus der Malteser.

Unsere Leitsätze

Malteser ist man nicht allein.
Unsere Stärke wächst aus der Gemeinschaft: vor Ort, national und weltweit. Die Nächstenliebe beginnt bei uns in den eigenen Reihen.

Wir sind aus Tradition modern.
Unsere Hilfe hört dort nicht auf, wo eingefahrene Wege enden. Wir haben Mut, neue Aufgaben anzunehmen und unkonventionell zu bewältigen.

Wir arbeiten professionell in Ehren- und Hauptamt.

Leistungsfähigkeit, Effizienz, Verlässlichkeit und Qualität prägen unser Tun.

Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn.
Für uns ist der Mensch Ebenbild Gottes. Deshalb übernehmen wir persönliche Verantwortung für jeden einzelnen Hilfesuchenden und nehmen ihn ernst in seiner Not. Indem wir ihm selbstlos in Liebe begegnen, wollen wir Glaube erfahrbar machen.

Das Präsidium

Präsident
Dr. Constantin von Brandenstein-Zeppelin

Vizepräsidentin und Generaloberin
Daisy Gräfin Bernstorff

Vertreter des Deutschen Caritasverbandes
Jörg Millies
Dr. Frank Johannes Hensel

Bundesarzt
Dr. Rainer Löb

Vertreter der Diözesanleiter und Landesbeauftragten
Stephanie Freifrau von Freyberg
Joachim Rudolph

Bundesjugendsprecherin
Sandra Dransfeld

Vertreter der aktiven Helferschaft
Boris Falkenberg
Martina Mirus
Kerstin Rosner
Rainer Zollitsch

Dem Präsidium gehören mit beratender Stimme an:

der Geschäftsführende Vorstand
Karl Prinz zu Löwenstein (Vorsitzender des Geschäftsführenden Vorstands)
Dr. Elmar Pankau
Douglas Graf von Saurma-Jeltsch
Verena Hölken

Geschäftsführer der Diözesen
Sabine Würth
Raphael Ebenhoch

der Präsident der Deutschen Assoziation des Malteserordens
Dr. Erich Prinz von Lobkowicz

der Präsident des Deutschen Caritasverbandes
Prälat Dr. Peter Neher

Vizepräsidenten
Peter Limbourg
Vinciane Gräfin von Westphalen

Vertreter der Deutschen Assoziation des Malteserordens
Stephan Freiherr Spies von Büllesheim
Georg Graf von Khevenhüller-Metsch

Bundesseelsorger
Bischof Heinrich Timmerevers

Bundesfinanzkurator
Peter Deselaers

Vertreter der Beauftragten
Dr. Ruth Mühlhaus
Jan Waldorf

Zweiter Vertreter der Malteser Jugend
Tobias Clausing

Malteser Deutschland gemeinnützige GmbH

Die Malteser Deutschland gemeinnützige GmbH bündelt die Trägerschaft der Malteser Einrichtungen für Medizin und Pflege (Krankenhäuser, Altenhilfe- und Pflegeeinrichtungen und stationäre Hospize) und der Malteser Werke gemeinnützige GmbH, die die Betreuungseinrichtungen für Migranten und Projekte im Bereich Jugend, Schule und Soziales umfasst.

Auch das Geistliche Zentrum der Malteser mit seinen spirituellen und seelsorglichen Angeboten wird in der Malteser Deutschland gemeinnützige GmbH geführt.

Vorsitzender des Aufsichtsrats und Geschäftsführung

Dr. Erich Prinz von Lobkowicz (Vorsitzender des Aufsichtsrates)

Geschäftsführung:
Karl Prinz zu Löwenstein (Vorsitzender)
Dr. Franz Graf von Harnoncourt
Verena Hölken

Malteser Hilfsdienst gGmbH

Der Malteser Hilfsdienst ist mit seinen 47.000 ehrenamtlichen und 22.500 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine der großen caritativen Organisationen in Deutschland. Die katholische Hilfsorganisation ist in ihren beiden Organisationsformen als eingetragener Verein (e.V.) und gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung (gGmbH) bundesweit an mehr als 700 Orten vertreten.

1953 durch den Malteserorden und den Caritasverband gegründet, steht der christliche Dienst am Bedürftigen im Mittelpunkt der Arbeit.

Sicherheit zu Hause zu schaffen, Qualität mit Kundenorientierung zu verbinden und in der persönlichen Zuwendung den ganzen Menschen zu sehen ist Hauptziel der in fünf Regionen gegliederten Malteser Hilfsdienst gemeinnützige GmbH mit ihren sozialunternehmerischen Diensten: Ambulante Pflege, Mobiler Soziale Dienst, Menüservice, Hausnotruf, Betreutes Wohnen, Rettungsdienst und Krankentransport, Fahrdienst und Rückholdienst. Hinzu kommt die überall angestrebte Ergänzung der hauptamtlichen durch die ehrenamtlichen Dienste.

Kontakt:

Malteser Hilfsdienst gGmbH
Bundesgeschäftsstelle
(0221) 9822-01
Ihre Nachricht an Malteser Hilfsdienst gGmbH

Malteser Werke gemeinnützige GmbH

Die Malteser Werke haben Kernkompetenzen in den Bereichen Migration, Jugend, Schule und Soziales entwickelt, die sich heute in den drei Fachabteilungen widerspiegeln.

Sie motivieren und unterstützen Menschen dabei, ihre eigenen Stärken und Talente zu erkennen, Lebensperspektiven zu entwickeln und Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Kurz gesagt: ihr eigenes Leben (wieder) aktiv zu gestalten. Wir nennen das Hilfe zur Selbsthilfe.

Um das zu erreichen, "übernehmen oder unterstützen wir Einrichtungen und Maßnahmen, die sich der Pflege oder Betreuung von Kranken, Verletzten, Behinderten oder Menschen in Not, der Bildung, Erziehung oder der Familienhilfe verpflichtet haben" (aus der Satzung der Malteser Werke). Diese Arbeit erfolgt absichtslos und gehört zum Caritasauftrag der katholischen Kirche.

Malteser International e.V.

Malteser International ist das das internationale Hilfswerk des Souveränen Malteserordens. Seit 60 Jahren steht Malteser International weltweit Menschen bei, die von Armut, Krankheit, Konflikten und Katastrophen betroffen sind. Die christlichen Werte und humanitären Prinzipien bilden die Grundlage dieser Arbeit.

In jährlich über 100 Projekten in mehr als 20 Ländern Afrikas, Amerikas, Asiens und Europas hilft Malteser International Menschen in Not – unabhängig von ihrer Religion, Herkunft oder politischen Überzeugung.

Leiter

Ingo Radtke

Deutsche Assoziation des Malteserordens

Die deutsche Assoziation des Malteserordens entstand 1993 durch den Zusammenschluss zweier deutscher Gliederungen des Ordens, der 1859 gegründeten Genossenschaft der Rheinisch-Westfälischen Malteser Devotionsritter und des 1866 gegründeten Vereins Schlesischer Malteserritter. Diese waren die ältesten nationalen Assoziationen im Orden; ihr Zusammenschluss zog die Konsequenz aus der bereits bestehenden engen Zusammenarbeit beider Vereinigungen.

Die Deutsche Assoziation hat heute mehr als 600 Mitglieder und ist Initiatorin und Trägerin verschiedener Ordenswerke in Deutschland, vor allem der Malteser Deutschland gGmbH mit ihren Tochtergesellschaften und des Malteser Hilfsdienstes. In den Führungsgremien beider Institutionen arbeiten Mitglieder der Assoziation ehren- und hauptamtlich mit.

Über den Lourdes-Krankendienst organisiert die Deutsche Assoziation Krankenzüge in den südfranzösischen Wallfahrtsort. Die Gemeinschaft junger Malteser organisiert Einkehrtage und Feriencamps für behinderte Jugendliche im Ausland - besonders im Nahen Osten. Für das Libanonprojekt erhält die Gemeinschaft junge Malteser gemeinsam mit Kofi Anan, ehemaliger UN-Generalsekretär, den Westfälischen Friedenspreis in Münster (www.libanon-on-stage.de).

Kontakt:

Präsident und Vize-Präsident

Geistig-religiöse Grundlagen

Bei den Maltesern steht der Mensch und die Liebe Gottes zu ihm im Mittelpunkt. In ihr sehen wir die unbeendbare Würde eines jeden Menschen begründet. Sie ist es, die uns zur Nächstenliebe mahnt und fähig macht. Diese Liebe hat Gestalt angenommen in Jesus Christus.

Als Malteser stehen wir in einer großen über 900jährigen Tradition, aus der wir immer wieder wesentliche Impulse für unser Handeln heute empfangen können und sollen.

Dass die Kirche eine Bewegung als Orden anerkennt, bedeutet nie bloß die Zustimmung zu einem menschlichen Verein. Vielmehr drückt sich darin der Glaube daran aus, dass über menschliche Bemühungen hinaus, Gott hier eine Sendung schenkt, die ihre spezifische Gestalt von Ihm hat und auf die er die Zusage der Kraft des Heiligen Geistes für den Weg in dieser Sendung legt.

Ordensleitsatz

Tuitio fidei et obsequium pauperum
Bezeugung des Glaubens und Hilfe den Bedürftigen


In der ersten Regel der Hospitalbrüderschaft des Hl. Johannes zu Jerusalem wird der Leitsatz Tuitio fidei et obsequium pauperum – Bezeugung des Glaubens und Hilfe den Bedürftigen formuliert, der bis heute für den Orden und alle Gemeinschaften, die sich davon ableiten, Gültigkeit hat.

Im Laufe der Ordensgeschichte hat sich der Leitsatz nicht verändert. Er wurde unterschiedlich „in die Zeit“ übersetzt. Heute leben wir nicht mehr in der Kreuzfahrerzeit, wohl aber in einer Zeit, in der Kriege, Katastrophen und Schicksalsschläge vielfältiges Leid, Krankheit, Obdachlosigkeit, Flüchtlingselend und andere Bedürftigkeiten hervorrufen, die keinen Menschen und erst Recht keinen Malteser unberührt lassen dürfen.

So ist es dem Malteser, der aus der christlichen Tradition kommt, ein Anliegen, Gottes- und Nächstenliebe in guter Weise zu verbinden und damit der Aufforderung Jesu zu folgen:

„Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mitganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken.“ Das ist das wichtigste und erste Gebot. Ebenso wichtig ist das zweite: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ (Mt 22,37-39)

Heilige des Malteserordens

Die herausragende Bedeutung Johannes des Täufers unterstreicht das Wort Jesu:

„Amen, das sage ich euch: Unter allen Menschen hat es keinen größeren gegeben als Johannes den Täufer; doch der Kleinste im Himmelreich ist größer als er.“ (Mt. 11,10)

Johannes ist der Mann im Hintergrund
„Ihr selbst könnt mir bezeugen, dass ich gesagt habe: Ich bin nicht der Messias, sondern nur ein Gesandter, der im vorausgeht. Wer die Braut hat, ist der Bräutigam; der Freund des Bräutigams aber, der dabeisteht und ihn hört, freut sich über die Stimme des Bräutigams. Diese Freude ist nun für mich Wirklichkeit geworden. Er muss wachsen, ich aber muss kleiner werden.“ (Joh 3,28-30)

Johannes sagt dieses Wort über sich selbst. Im Bild vom „Freund des Bräutigams“ stellt er sich ganz in die Nähe von Jesus, aber er steht neben ihm; gleichzeitig steht er in einer engen Verbindung zu den Menschen, die er Braut nennt. Ihnen steht er gegenüber. Für sie macht er Jesus transparent. Er tritt zurück, als seine Aufgabe erfüllt ist und Jesus mehr und mehr „Fuß fasst“ und so beginnt, seine Sendung zu verwirklichen.

Johannes ist der Zweifler
Das Leben geht an Johannes dem Täufer nicht vorbei, es holt ihn ein. Von den Menschen verfolgt, wird er ins Gefängnis geworfen. Ganz auf sich gestellt, beginnt er, an seiner Verkündigung zu zweifeln:

"Johannes hörte im Gefängnis von den Taten Christi. Da schickte er seine Jünger zu ihm und ließ ihn fragen: „Bist du der, der kommen soll, oder müssen wir auf einen anderen warten?“ Jesus antwortete ihnen: „Geht und berichtet Johannes, was ihr hört und seht: Blinde sehen wieder und Lahme gehen; Aussätzige werden rein und Taube hören; Tote stehen auf und den Armen wird das Evangelium verkündet. Selig ist, wer an mir keinen Anstoß nimmt.“ (Mt 14,2ff)


Jesus gibt auf die Anfrage des Täufers keine eindeutige Antwort. Er verweist auf die Dinge, die durch ihn geschehen. Die Zuwendung zu den Kranken und Bedürftigen nimmt in seinem Handeln einen ersten Platz ein. In seinem Tun an den Kranken und Bedürftigen erweist Jesus sich als der Heiland, als der angekündigte Messias. Für Johannes wird deutlich: er hat sich nicht getäuscht.

Johannes ist der Wegbereiter
Johannes ist es, von dem der Prophet Jesaja gesagt hat:

„Eine Stimme ruft in der Wüste: Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet ihm die Straßen!“ (Mt 3,3)

Er bereitet die Menschen auf Jesus vor, fordert sie zur Umkehr auf und tauft sie zum Zeichen der Umkehr. Er lässt keinen Zweifel daran, dass er nicht der Messias ist:

Er (Johannes) antwortet ihnen:

„Ich taufe mit Wasser. Mitten unter euch steht der, den ihr nicht kennt und der nach mir kommt; ich bin es nicht wert, ihm die Schuhe aufzuschnüren.“ (Joh 1,26+27)

Johannes ist der Wahrhaftige
Johannes setzt nicht nur ein Zeichen der Umkehr durch die Taufe. Er scheut sich nicht, die unangenehme Wahrheit zu sagen und die Menschen einzufordern:

„Als Johannes sah, dass viele Pharisäer und Sadduzäer zur Taufe kamen, sagte er zu ihnen: Ihr Schlangenbrut, wer hat euch denn gelehrt, dass ihr dem kommenden Gericht entrinnen könnt? Bringt Frucht hervor, die eure Umkehr zeigt, und meint nicht, ihr könntet sagen: Wir haben ja Abraham zum Vater. Denn ich sage euch: Gott kann aus diesen Steinen Kinder Abrahams machen. Schon ist die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt; jeder Baum, der keine gute Frucht hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuergeworfen.“ (Mt 3,7-10)

Seinen Ruf zur Umkehr fasst er in ein Gerichtsbild, das dem Menschen ein eindeutiges Zeichen und eine eindeutige Entscheidung abverlangt.

Über das Schicksal Jesu lässt er die Menschen nicht im Unklaren:

„Am Tag darauf stand Johannes wieder dort, und zwei seiner Jünger standen bei ihm. Als Jesus vorüberging, richteteJohannes seinen Blick auf ihn und sagte:„ Seht, das Lamm Gottes!“ Die beiden Jünger hörten, was er sagte, und folgten Jesus.“ (Joh 1,35-37)


Die Härte schreckt die neugierig gewordenen Jünger nicht ab; sie gehen mit Jesus, obwohl Johannes sie auf den Kreuzestod Jesu (Lamm Gottes, das geschlachtet wird) hinweist. Der Hinweis des Johannes auf das Lamm Gottes ist ein in der Frömmigkeit des Judentums verwurzeltes Bild. Der leidende Gottesknecht wird das Volk durch seine Selbsthingabe erlösen. (vgl. Jes 52,13-53,12)

Malteser Kreuz

Ursprünglich handeite es sich um ein weißes Balkenkreuz, das die Kreuzfahrer, die zur Befreiung des Heiligen Landes kamen, auf ihren Kleidern trugen. Die Mitglieder der Brudergemeinschaft des Hl. Johannes trugen es auf ihrer schwarzen Kukulle, die der Ordenstracht der Benediktiner nachgebildet war. Später wurde aus dem Balkenkreuz das Kreuz mit acht Spitzen. Das Kreuz kommt zum ersten Mal in dem Siegel des Ordenshospitals in Jerusalem vor. Gefunden wurde es auch am Zugang zur Helenenkapelle der Grabeskirche in Jerusalem und auf den Münzen der Stadt Amalfi.


Das Ordenskapitel von 1489 sagt über das Kreuz: „So sollen die Ritter vom Hospital, indem sie mit frommem Eifer sowohl die eine als auch die andere dieser Pflichten erfüllen, auf ihrem Gewande das Kreuz mit acht Spitzen tragen, damit sie eingedenk sind im Herzen, das Kreuz Christi zu tragen, geschmückt mit acht Tugenden, die sie begleiten.“

Mit kirchlicher Erlaubnis wurde das Kreuz auch auf die roten Waffenröcke der Ritter übertragen.

Bereits im Jahr 1485 wurden den acht Spitzen des Kreuzes die acht Seligpreisungen der Bergpredigt zugeordnet:

„Dann begann Jesus zu reden und lehrte sie. Er sagte:

  1. Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich.
  2. Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden.
  3. Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie werden das Land erben.
  4. Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden.
  5. Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden.
  6. Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen.
  7. Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.
  8. Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich.
  9. Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet.“ (Mt 5,2-11)


Die Seligpreisungen verweisen auf das, was Gott schenkt: Leben in Fülle. Das dürfen wir von Gott erwarten. Mit dem Kreuz erinnern wir die Menschen an die Gabe Gottes und bestärken uns als Gemeinschaft in diesem Glauben.

Die vier innenliegenden Ecken wurden den vier Kardinaltugenden zugeordnet: Klugheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit und Mäßigung. Sie bilden Angelpunkte des sittlichen Lebens und regeln menschliches Tun, ordnen die Leidenschaften, lenken das Verhalten der Vernunft, dem Glauben entsprechend.

Klugheit:
Lässt in jeder Lage wahres Gut erkennen und richtige Mittel zu dessen Erlangung wählen; sie lenkt unmittelbar das Gewissensurteil

Gerechtigkeit:
Ist der beständige und feste Wille, Gott und dem Nächsten das zugeben, was ihnen zusteht.

Tapferkeit:
Lässt in Schwierigkeiten standfest sein und am Erstreben des Guten festhalten. Sie besiegt die Angst vor Verfolgung und Tod.

Mäßigung:
Zügelt die Neigung zu übertriebenen Vergnügungen und lässt im Gebrauch geschaffener Güter das rechte Maß einhalten.

So wie die acht Spitzen des Kreuzes nach außen gerichtet sind und die frohe Botschaft vom Leben weitergeben, sind die nach innen gerichteten Ecken für den Malteser selbst gedacht und bilden die Basis unseres Dienstes.

Das Malteser Kreuz wird in Schildform getragen. Das „Schild“ weist auf die Verteidigung des Glaubens und der christlichen Stätten hin - auf die militärische Verteidigung, die in den ersten Jahrhunderten des Ordens notwendig war, und auf die friedliche, die heute im Sinne eines Bekenntnisses gefordert ist.

Maltesergebet

Das Malteser Gebet ist eine komprimierte Zusammenfassung der Malteser Spiritualität. Um es in seiner Dichte zu entflechten und Mitarbeitern vertraut zu machen, können die einzelnen Sätze nacheinander betrachtet werden (= erläuternd gebetet werden).

Gedanken zum Malteser Gebet

Herr Jesus Christus, Du hast mich aus Gnade berufen, dir als Malteser zu dienen.
Jesus Christus, du rufst mich, weil Du Zutrauen zu mir hast. Deine Liebe fordert mich zum Dienst und zum Glauben in Gemeinschaft. Malteser sein – das ist nicht ein Zufall, sondern Dein Plan! Dafür danke ich Dir!

Demütig bitte ich Dich auf die Fürsprache der seligen Jungfrau Maria von Philermos, des heiligen Johannes des Täufers, des seligen Gerhard und aller Heiligen.
Herr, ich darf mich Dir zuwenden mit meinen Anliegen und auf die Gemeinschaft derer zählen, die bereits vor mir den Weg der Liebe gewählt haben. Mit Maria, die sich ganz auf Dein Wort eingelassen hat,  will ich Deinen Willen tun, wie Johannes, der Rufer in der Wüste, will ich mich immer wieder neu bekehren und wie Gerhard, unser Ordensgründer, will ich dir begegnen in den alltäglichen Begegnungen und vor allem mit den Geringsten. Sie und alle, die zu Dir gehören, sind meine Fürsprecher und bewahren mich mir selbst alles zuzutrauen.

Lass die Treue zu unserer Gemeinschaft mein Leben und Handeln durchdringen.
Du bist mir treu, Herr, und hälst zu mir. Auch ich will treu mit meinen Möglichkeiten sein und am Aufbau unserer Gemeinschaft mitwirken. Herz und Verstand, Denken und Handeln will ich in den Dienst unserer Gemeinschaft stellen, um Deinen Auftrag zu erfüllen. 

Im Bekenntnis zur katholischen und apostolischen Kirche will ich mit Deiner Hilfe den Glauben bezeugen und dem Nächsten in Liebe begegnen, besonders den Armen und Kranken.
Ich will meinen persönlichen Glauben gern prüfen am Zeugnis Deiner Kirche, die von Deinen Weggefährten, den Aposteln, ausgegangen ist. Deine Hilfe ist notwendig. Sie wendet die Not – auch die Not Deiner Kirche. Nur so kann ich - können wir - "glaub-würdig" leben. Reden von dem, der mein Herz erfüllt, der die Liebe ist: Du selbst Herr. Und Liebe auch im Kleinen leben. Dich in jedem – auch dem geringsten und abstoßendsten Menschen erkennen – un Deiner Liebe entschieden Antwort geben – das will ich tun, Herr. Dazu ist nicht selten auch Hintergrundarbeit unverzichtbar. Lass mich den konkreten Menschen hinter meiner Arbeit erkennen.

Gib mir die nötige Kraft, als aufrechter Christ selbstlos im Geist Deiner Botschaft nach diesem Vorsatz zu leben.
Manchmal kostet es mir viel, Malteser zu sein: Kraft, Zeit, Zurückstecken und Zulassen, dass ich vielleicht ausgenutzt werde. Doch aufrecht und ohne mich auf eigene Ehre in den Vordergrund zu schieben, will ich Deine frohe Botschaft bezeugen und leben. Lass mich dabei immer wieder neu Kraft in Dir finden. 

Zur Ehre Gottes, für den Frieden der Welt und das Wohl unserer Gemeinschaft.
So zu leben, wird mein Beitrag sein, dass Friede wächst, dass die Menschen näher zusammenrücken und immer mehr eins werden in Dir. Dies ist Dein Wunsch. Und das Gute, das uns daraus erwächst, gereicht Dir zu größerer Ehre. So dass alle Welt bekennt: Jesus Christus ist der Herr – zu Ehre Gottes des Vaters. Amen.

Leitbild

Tuitio fidei et obsequium pauperum
Bezeugung des Glaubens und Hilfe den Bedürftigen

Auf der Basis des Ordensleitsatzes gibt die Deutsche Assoziation des Souveränen Malteser Ritterordens all ihren Werken ein einheitliches Leitbild vor.

Im Vertrauen auf Gott für den Menschen

Der Malteserorden weiß sich seit 900 Jahren seinem Gründungsauftrag verpflichtet, den Armen und Kranken zu dienen. In ihnen erkennen die Malteser Jesus Christus, den Herrn. Dadurch bezeugen sie in besonderer Weise den christlichen Glauben mit dem Einsatz ihrer ganzen Person. Die Malteser wollen durch ihren Dienst helfen und heilen; so machen sie Gottes Zuwendung zu den Menschen erfahrbar.

Unter diesem Auftrag stehen alle Werke des Ordens mit ihren Mitarbeitern. Führungskräfte wissen sich in ihrem Verantwortungsbereich diesem Auftrag besonders verpflichtet.

Die Malteser orientieren sich am Glauben der Gottesmutter Maria, am Zeugnis Johannes des Täufers, ihrer Patrone, und am Charisma ihres Gründers, des Bruders Gerhard.

Leben in der katholischen Kirche
Die verbindliche Lehre zu christlichem Glauben und Leben wird durch die Führungskräfte nach innen und außen vertreten. Als Orden der katholischen Kirche gestaltet der Malteserorden seine Werke nach den Maßgaben der kirchlichen Ordnung.

Offenheit durch klares Profil
Der Malteserorden lädt sei je her alle Menschen guten Willens dazu ein, seinen Weg mitzugehen und seine Dienste zu unterstüt­zen. Durch seine eindeutige Verankerung in der katholischen Kirche gewinnt er die Freiheit, in seinen Werken mit allen zusammenzuarbeiten, die an seinem Auftrag mitwirken wollen und für seine Ziele offen sind. So bieten die Malteser dem Einzelnen den Raum, seine je eigene Berufung in der Begegnung mit Jesus Christus im Dienst an den Schwachen und Kranken zu finden.

*„Assoziationen“ (Personenvereinigungen) werden nationale Gliederungen des Malteserordens genannt.

Malteserorden - 960 Jahre Geschichte

1048 Jerusalem
Der Orden entsteht im Jahr 1048. Es sollen Kaufleute aus der alten Seerepublik Amalfi gewesen sein, die vom Kalifen von Ägypten die Genehmigung erhielten, in Jerusalem eine Kirche, ein Konvent und ein Hospital zu errichten, in dem den Pilgern ohne Unterschied des Glaubens und der Rasse Schutz und Obdach gewährt werden sollte. Der Orden vom Hl. Johannes zu Jerusalem – die Klostergemeinschaft, die mit der Leitung des Hospitals betraut wurde – erlangt unter der Leitung des Seligen Bruder Gerhard die Unabhängigkeit. Mit der Bulle vom 15. Februar 1113 stellt Papst Paschalis II. das Hospital unter den Schutz des Hl. Stuhles, mit dem Recht, seine Leitung frei zu bestimmen, unabhängig von religiösen oder sonstigen Laienautoritäten. Mit dieser Bulle erlangt der Orden rechtliche Eigenständigkeit gegenüber der Kirche. Die Ritter waren Religiose, verpflichtet durch die drei monastischen Gelübde der Armut, der Keuschheit und des Gehorsams.

Mit der Gründung des Königreiches von Jerusalem durch die Kreuzritter wächst dem Orden die Aufgabe des militärischen Schutzes der Kranken, der Pilger und der eroberten muslimischen Gebiete zu.

Neben dem Hospitaldienst übernimmt der Orden jetzt auch die Aufgabe der Verteidigung des Christentums. Als Zeichen wird das achtspitzige weiße Kreuz angenommen, das bis auf den heutigen Tag das Zeichen des Ordens ist.

1310 Rhodos
Nach dem Verlust von Akkon im Jahr 1291 – der letzten Bastion der Christenheit im Hl. Land – zieht sich der Orden zunächst nach Zypern und dann, im Jahr 1310, unter der Leitung des Großmeisters Fra` Foulques de Villaret, auf die Insel Rhodos zurück.

Zur Verteidigung der christlichen Welt baut der Orden eine mächtige Flotte, mit der er das östliche Mittelmeer kontrolliert und die sich in zahlreichen ruhmreichen Seeschlachten, so vor Syrien und Ägypten, bewährt. Die von Anfang an durch päpstliche Dekrete garantierte Unabhängigkeit von anderen Staaten sowie das allgemein anerkannte Recht, bewaffnete Streitkräfte zu unterhalten, bilden die Grundlage für die internationale Anerkennung der Souveränität des Ordens.

Seit Beginn des 14. Jahrhunderts gliedern sich die Institutionen des Ordens und die Ritter, die aus ganz Europa nach Rhodos kommen, in Zungen. Zunächst sind es sieben Zungen: Provence, Auvergne, Frankreich, Italien, Aragon (Navarra), England (mit Schottland und Irland) und Deutschland. Im Jahr 1492 wird eine achte Zunge gebildet, die von Kastilien, die sich zusammen mit Portugal von der Zunge von Aragon getrennt hatte. Jede Zunge hatte ihr Priorat oder Großpriorat, seine Ballei und Kommende.

Der Orden wurde vom Großmeister (Fürst von Rhodos) und vom Rat regiert. Er prägte eigene Münzen und unterhielt diplomatische Beziehungen zu anderen Staaten. Die anderen Zuständigkeiten wurden den Vertretern der verschiedenen Zungen zugewiesen. Der Sitz des Ordens, der Konvent, wurde von Religiosen unterschiedlicher Nationalität gebildet.

1530 Malta
Nach 6 MonatenNach 6 Monaten Belagerung und schweren Kämpfen mit der mächtigen Flotte und dem überlegenen Heer von Sultan Suleiman dem Prächtigen, mussten sich die Ordensritter im Jahr 1523 ergeben und die Insel Rhodos unter ehrenvollem Abzug räumen. Während der folgenden Jahre gebietet der Orden über kein eigenes Territorium.

Im Jahr 1530 nimmt der Großmeister Fra` Philippe de Villiers de l`Isle Adam die Insel Malta in Besitz, die Kaiser Karl V. dem Orden mit Zustimmung von Papst Clemens VII. überlässt. Dabei wird vereinbart, dass der Orden bei kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen christlichen Nationen neutral zu bleiben hat.

Im Jahr 1565 wehren die Ritter unter der Führung des Großmeisters Fra` Jean de la Vallette (nach dem die Hauptstadt von Malta benannt ist) nach schweren Kämpfen die große Türkische Belagerung ab, die über drei Monate dauerte.

1571 Seeschlacht von Lepanto
Die Flotte des Ordens, die als eine der mächtigsten im Mittelmeer gilt, hat in der Seeschlacht von Lepanto einen wesentlichen Anteil an dem endgültigen vernichtenden Sieg über die osmanische Seemacht im Jahr 1571.

1798 Exil
Zwei Jahrhunderte später, im Jahr 1798, besetzt Napoleon Bonaparte, auf dem Weg nach Ägypten, Malta wegen seiner strategischen Bedeutung. Die Ritter, durch die Ordensregel gebunden, die es ihnen untersagte, gegen Christen die Waffen zu erheben, sahen sich genötigt, die Insel zu verlassen. Obwohl mit dem Vertrag von Amiens im Jahr 1802 die souveränen Rechte des Ordens ausdrücklich bestätigt wurden, kann der Orden nie mehr auf die Insel zurückkehren.

1834 Rom
Nachdem sich der Orden vorübergehend nach Messina, Catania und Ferrara zurückgezogen hatte, lässt er sich im Jahr 1834 endgültig in Rom nieder, wo er unter dem Schutz der Exterritorialität steht und in der Via Condotti 68 den Magistralpalast sowie auf dem Aventin die Magistralvilla besitzt.

20. und 21. Jahrhundert
Die ursprüngliche Mission, der Hospitaldienst, ist nun wieder zur Hauptaufgabe des Ordens geworden. Sie hat im Laufe des vergangenen Jahrhunderts durch die Aktivitäten der Großpriorate und der Assoziationen in aller Welt eine beachtliche Ausweitung erfahren. Während des Ersten und Zweiten Weltkrieges werden die karitativen Aufgaben und der Hospitaldienst unter der Leitung des Großmeisters Fra` Ludovico Chigi Albani della Rovere (1931-1951) intensiviert.

Unter den Großmeistern Fra’ Angelo de Mojana di Cologna (1962-1988) und Fra’ Andrew Bertie (1988-2008), haben die Aktivitäten eine beachtliche Ausweitung erfahren, bis in die entferntesten Regionen der Welt.

Spiritualität

Aspekte, welche die Spiritualität in den Anfängen des Johanniter Orden im Hospital zu Jerusalem kennzeichnen.

Gottesbild
Gott gilt als der, der die Ordensritter in seinen Dienst nimmt, sie verpflichtet und sie mit seiner Hilfe begleitet.

Liturgie und Sakramente
Eine würdige Liturgie und die Feier der Sakramente gelten als wichtige Bestandteile im Dienst an den Kranken.

Dienstauffassung
Gott nimmt Wohnung im Glaubenden.So werden die Kranken und die Ritter zu Heiligen. Diese Heiligkeit sollen die Ordensbrüder bekunden, wo immer sie sich aufhalten.

Askese
Einen Einblick in die Spiritualität des Ordens bietet die Betrachtung der asketischen Forderungen und Leistungen der Ordensbrüder. Neben den drei ewigen Gelübden - Keuschheit, Armut, Gehorsam- und dem Versprechen, den Kranken zu dienen, wird betont, daß die Belange des Kranken Vorrang haben vor denen der Ritter z.B. beim Verteilen des Essens oder von Kleidung.

Heiligenverehrung
Bereits zur Zeiten des Gründers Gerhard wurde Johannes der Täufer als Patron des Ordens angesehen. So wie er in der Wüste lebte und predigte, fühlten sich die Ordensritter als Fremde im Hl. Land, um hier Christus zu dienen. Seit dem Aufenthalt auf der Insel Rhodos (1309) wird auch die Sel. Jungfrau Maria von Philermos als Patronin des Ordens verehrt.

Hospitalität des Ordens
Hospitalität ist ein weiteres Kennzeichen der Spiritualität der frühen Ordensgemeinschaft: ”Dienst an den Armen des Herrn”. Die Meister des Ordens nennen sich ”Diener der Armen unseres Herrn Jesus Christus” (Johanniterregel Eingangsprotokoll 2) oder „Diener der armen Kranken“. Die Brüder nennen sich Diener der Armen. Daraus ergibt sich, daß die Armen als Heilige Arme bezeichnet werden, in deren Namen die Regel erlassen ist und die, weil sie Herren sind, wie ein Herr bedient werden. Dies kann in zweierlei Hinsicht interpretiert werden. Einerseits wie EIN Herr, wobei zu bemerken ist, daß Herr ein Hohheitstitel war, andererseits als wie DER Herr, also wie Gott bzw. Christus.

Ihr Dienst bezieht Körper und Seele ein. So war z.B. im Krankensaal ein Altar zur Messfeier aufgestellt. Spätere Johanniterhospitäler sind oft als doppelgeschossige Kirchen gebaut, wobei die Kranken im oberen Geschoss lagen  und so der Hl. Messe folgen konnten. Deutlich wird diese Verbindung im ältesten Siegel des Ordens, welches das Innere des Hospitals wie einen Kirchenraum darstellt: Auf dem Bett liegt ein Kranker, das Gesicht zur Seite gewendet. In einer Kuppel im Hintergrund hängt das ”ewige Licht”, das den Kranken auf die bleibende Gegenwart Christi (Altarsakrament) hinweist. Das Weihrauchfass symbolisiert die Gebete der Brüder um die Genesung der Kranken. ”Wie Weihrauch steige mein Gebet zu dir empor” (Ps.141)

Offenheit gegenüber Fremden
Ein Johanniterhospital war  mehr als ein Krankenhaus oder eine Pilgerunterkunft. Es umfasste auch Dienstleistungen wie Säuglingspflege, Findelkinderbetreuung oder Armenspeisung.

Aufgenommen wurden alle Kranken – unabhängig von ihrer Kirchen –, Religions- oder Volkszugehörigkeit. Von daher erklärt sich eine Toleranz der Feinde des Christentums gegenüber dem Hospital.

Als Besonderheit ist auch anzusehen, dass jeder Kranke in den Johanniterhospitälern sein eigenes Bett hatte, was in der damaligen Zeit durchaus nicht üblich war.

Geistliches Zentrum

Bei den Maltesern steht der Mensch und die Liebe Gottes zu ihm im Mittelpunkt. In ihr sehen wir die unbeendbare Würde eines jeden Menschen begründet. Sie ist es, die uns zur Nächstenliebe mahnt und fähig macht. Diese Liebe hat Gestalt angenommen in Jesus Christus.

Das Geistliche Zentrum in der Malteser Kommende Ehreshoven will mithelfen, dass die Malteser in und aus dieser Wirklichkeit leben. Dazu dient zum einen die Liturgie im Tagungsalltag der Kommende, zum anderen veranstalten wir Angebote in den Bereichen:

  • Geistliche Hinführung zu einer tieferen Beziehung zum lebendigen Gott
  • Geschichte, Sendung und Spiritualität der Malteser
  • Kennen- und Verstehenlernen der christlich-katholischen Weltanschauung und Glaubenslehre

Das Geistliche Zentrum ist Herausgeber verschiedener Arbeitshilfen.

In erster Linie richtet sich unser Angebot an ehren- und hauptamtliche Malteser, die Mitglieder der Malteser Jugend so wie an die Mitglieder des Malteserordens und der Gemeinschaft junger Malteser. Aber auch externe Gäste sind im Geistlichen Zentrum sehr willkommen.

Partner

Logo Aktion Deutschland hilft

Die Aktion Deutschland Hilft ist ein Zusammenschluss deutscher Hilfsorganisationen, die im Falle großer Katastrophen und Notsituationen im Ausland gemeinsam schnelle und effektive Hilfe leisten. Die beteiligten Organisationen führen ihre langjährige Erfahrung in der humanitären Auslandshilfe zusammen, um so die bisherige erfolgreiche Arbeit noch zu optimieren.

Logo Deutsches Seniorenportal

Das Deutsche Seniorenportal ist eine Plattform des Privatinstituts für Transparenz im Gesundheitswesen GmbH zur Darstellung von relevanten Informationen für ein glückliches und zufriedenes Leben im Alter.

Regine Sixt Kinderhilfe

Der Zweck der Regine Sixt Kinderhilfe Stiftung ist die weltweite Verbesserung menschenwürdiger Lebensbedingungen für Kinder. Die Stiftung fördert unter anderem weltweit Projekte der Malteser und ergreift auch selbst die Initiative zur Entwicklung und Durchführung von Projekten, um national und international die Armut zu bekämpfen und die Bildung zu fördern.

Logo pflege.de

Pflege.de ist ein Serviceportal rund um die Themen Altenpflege & Wohnen im Alter. Hier erhalten Sie Hilfe bei der Suche nach passenden Pflege- und Dienstleistungsanbietern. Zudem erhalten pflegende Angehörige Informationen über Entlastungsmöglichkeiten in ihrem Alltag, häusliche Pflege durch ambulante Pflegedienste, betreutes Wohnen, Seniorenresidenzen, Wohngemeinschaften für Demenzkranke, seniorengerechtes Wohnen sowie Alten- und Pflegeheime.

Deutsches Pflegeportal

Das Deutsche Pflegeportal informiert rund um Pflege- und weitere Gesundheitsberufe für Einsteiger, Aufsteiger und Umsteiger in diesem Bereich. Das Portal besteht aus einer Kombination von Informationen über Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie (Fern-) Studiengänge, Stellenangebote und Ratgeberinformationen rund um das Arbeiten im Pflegbereich.

Logo Initiative Qualitätsmedizin

In der Initiative Qualitätsmedizin (IQM) engagieren sich Krankenhäuser aus Deutschland, Österreich und der Schweiz für mehr medizinische Qualität bei der Behandlung ihrer Patienten. Trotzdem die Versorgungsqualität in Krankenhäusern hierzulande ein hohes Niveau erreicht hat, gibt es nach wie vor erhebliche Qualitätsunterschiede und Verbesserungspotenzial. IQM hat sich zum Ziel gesetzt, dieses Potenzial für alle in der Patientenversorgung Tätigen sichtbar zu machen und zum Wohle der Patienten durch aktives Fehlermanagement zu heben.

Interessante Links

Logo 1000plus

1000plus ist ein Projekt von Pro Femina e.V., welches jährlich Tausende schwangere Frauen in Not berät. 1000plus ist ein Mitmachprojekt für jeden, dem diese Frauen am Herzen liegen. Jeder kann mit 1000plus etwas für Frauen in Not tun!

Logo Arbeitsgemeinschaft caritativer Unternehmen (AcU)

Die Arbeitsgemeinschaft caritativer Unternehmen (AcU) setzt sich seit über 10 Jahren für die tarifpolitischen Belange caritativer Träger und Einrichtungen ein. Dabei engagiert sich die AcU insbesondere für die Weiterentwicklung des Tarif- und Arbeitsrechts der Caritas und gibt als Interessenverband für Dienstgeber den tarifpolitischen Anliegen ihrer Mitglieder eine Stimme. Die Mitglieder der AcU beschäftigen branchenübergreifend und bundesweit über 100.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.