Mittagessen jeden Tag frisch geliefert: Der Malteser Menüservice

Gutes Essen hält Leib und Seele bei Laune. Doch was passiert, wenn es plötzlich kein warmes Mittagessen gibt, weil zum Beispiel die Partnerin oder der Partner ins Krankenhaus muss? Vor dieser Frage stand auch Moritz Groß, als seine Tante einen Unfall hatte. Sein Onkel kann nicht kochen und so brachte der Malteser Menüservice das Essen zu ihm nach Hause.

Wenn das Mittagessen plötzlich ausfällt

Ein Unfall kann schnell passieren und plötzlich fällt ausgerechnet die Person im Haushalt aus, die sonst immer das Essen zubereitet. So hat es Moritz Groß aus Köln in seiner Familie erlebt: „Meine Tante hatte sich den Oberschenkelhals gebrochen. Sie musste schnell ins Krankenhaus, wurde operiert mit anschließendem stationären Aufenthalt und hatte eine Reha. Mein Onkel schien dann ein wenig überfordert. Kochen liegt ihm einfach nicht besonders. Darum habe ich überlegt: Wie kriegen wir das hin, dass er zumindest einmal am Tag warmes Essen bekommt?“

Ihm fiel der Malteser Menüservice ein. Dort rief er an und die Mitarbeiterin erklärte ihm am Telefon alles zur Menüauswahl und zum Bestellvorgang. Er bekam den Menüplan für die kommenden zwei Wochen zugeschickt und sein Onkel entschied sich für das Premium-Menü, bei dem täglich wechselnde, erlesene Gerichte von Köchinnen und Köchen zubereitet werden. „Das ging wirklich sehr schnell, also von einem auf den anderen Tag. Das fand ich sehr positiv.“

So funktioniert der Malteser Menüservice

Wer plötzlich allein ist, weil die Liebsten beispielsweise erkrankt oder Angehörige auf Reisen sind, kann sich das Mittagessen nach Hause liefern lassen. Das läuft in drei Schritten ab: Menüauswahl, Bestellung und Lieferung.

1. Menüauswahl
Es gibt fünf verschiedene Menüs zur Auswahl wie unter anderem das Premium-Menü mit etwas ausgefalleneren Gerichten, das traditionelle Menü mit guter Hausmannskost oder auch ein Menü für den kleinen Hunger. Es gibt vegetarische sowie Fisch- und Fleischgerichte, darunter auch spezielle Menüs für Diabetiker und Schonkost. Es ist für jeden Geschmack und jede Ernährungsform etwas dabei und so fand auch der Onkel von Moritz Groß Gefallen an den Menüs: „Am Anfang fragte er noch: Ist das denn überhaupt nötig? Aber dann hat es meinem Onkel gefallen. Er fand die Gerichte auch sehr lecker.“

Der Menüplan wechselt alle zwei Wochen und ist auf der Internetseite des Malteser Menüservice zu finden. Wer lieber eine gedruckte Version in den Händen hält, bekommt von den Fahrerinnen und Fahrern auch einen Menüplan. In der Regel wird das Mittagessen als frische, warme Mahlzeit rund um die Mittagszeit geliefert. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, sich mehrere Gerichte tiefgekühlt auf Vorrat liefern zu lassen. Dann müssen Geschnetzeltes, Fischfilet und Co. nur noch im Ofen aufgewärmt werden.

2. Bestellung 
Die Bestellung kann per E-Mail oder am Telefon aufgegeben werden. Außerdem gibt es die Möglichkeit, den Bestellzettel bei den Fahrerinnen und Fahrern abzugeben, wenn diese das Essen an Sie liefern. Moritz Groß hat seinen Onkel bei der Bestellung unterstützt, sagt er: „Meine Cousine hat den Bestellzettel für ihren Vater ausgefüllt und ich habe alles per E-Mail verschickt. Das hat immer sehr gut funktioniert.“ Wer regelmäßig bestellt, kann sich an die Bestellung erinnern lassen, um diese nicht zu vergessen. So muss am Ende niemand hungrig am Tisch sitzen. 

3. Lieferung
Das Mittagessen wird immer ungefähr zur gleichen Uhrzeit geliefert – plus/minus fünfzehn Minuten. Das kommt immer auf die Tour der jeweiligen Fahrerin oder des jeweiligen Fahrers an. Am Wochenende können die Zeiten variieren. In der Regel sind es die gleichen Fahrerinnen und Fahrer, die das Essen liefern, weil aber auch sie mal frei haben, kann es passieren, dass eine andere Person mit Ihrem Essen vor der Tür steht. Zeit für einen kurzen Plausch ist dennoch immer, sagt Moritz Groß: „Die Fahrer, die das Essen bringen, sind oft Rentner, die noch einen Nebenjob machen. Mein Onkel sagte, dass alle immer sehr, sehr nett waren und auch gerne mal ein Gespräch führen.“ 

Thumbnail Malteser Menüservice Video

Bitte beachten Sie: Sobald Sie sich das Video ansehen, werden Informationen darüber an Youtube/Google übermittelt. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Google Datenschutzerklärung.

Essenslieferung ohne Vertrag

Für den Malteser Menüservice gibt es keine Vertragsbindung oder Mindestvertragslaufzeit. Sie müssen auch nicht täglich Menüs bestellen, sondern können sich nur an einzelnen Tagen oder nur am Wochenende mit Essen beliefern lassen. Außerdem ist es möglich, die Mahlzeiten tiefgekühlt zu bekommen, falls Sie sich einen Vorrat zulegen möchten. Die Speisen sind im Tiefkühler circa zwei Monate haltbar. So haben Sie die Möglichkeit, sich jederzeit eine warme Mahlzeit im Ofen zuzubereiten. 

Übrigens gibt es auch ein kostenloses Probemenü, falls Ihre Geschmacksnerven noch überzeugt werden möchten. Falls Sie nicht mehr beliefert werden möchten, brauchen Sie nichts zu tun. Solange keine neue Bestellung von Ihnen eingeht, wird auch nichts geliefert.

„Das ging wirklich sehr schnell, also von einem auf den anderen Tag. Das fand ich sehr positiv.“ -Moritz Groß über die Beauftragung des Menüservice für seinen Onkel und die Auswahl der Menüs

 

Wo ist der Malteser Menüservice verfügbar?

Grundsätzlich ist das Essen auf Rädern deutschlandweit an vielen Standorten verfügbar.  Genauere Informationen dazu bekommen Sie auf der Internetseite unter dem Verfügbarkeitscheck. Das Speisenangebot kann in jeder Region etwas anders ausfallen und auch die Preise unterscheiden sich von Standort zu Standort. 

Planänderungen sind immer möglich

Der Service ist bewusst sehr flexibel gehalten, denn die Malteser wissen, dass sich auch der beste Plan spontan mal ändern kann. Moritz Groß musste kurzfristig eine zweite Mahlzeit für seine Tante dazubuchen, als sie aus dem Krankenhaus kam: „Sie konnte in der ersten Zeit noch nicht kochen, darum brauchten wir das doppelte Essen. Ich habe mit der Ansprechperson telefoniert und alles war sehr flexibel und ich konnte sehr unproblematisch und unbürokratisch ein zweites Menü dazu bestellen. Das klappte eigentlich von einem Tag auf den anderen.“ 

Wie kurzfristig eine Bestellung geändert werden kann, hängt vom Standort ab. Oft muss die Änderung mindestens bis 12 Uhr am Vortag eingehen, damit Ihre Wünsche umgesetzt werden können. Teilweise ist das aber auch am selben Tag möglich. Die Infos dazu bekommen Sie von Ihrem Menüservice in Ihrer Nähe. Zum Schluss bleibt nur noch zu sagen: Guten Appetit! 


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