Kinder und Jugendhospizdienst in Aalen - Hilfe für Familien in schweren Zeiten!
Wenn Kinder und Jugendliche von einer lebensbegrenzenden oder lebensbedrohlichen Erkrankung betroffen sind, brauchen sie und ihre Familien besondere Hilfe. Ehrenamtlich tätige Hospizmitarbeiter kümmern sich während der gesamten Lebens-, Sterbe- und Trauerphase oft über Jahre hinweg um die betroffenen Familien. Dabei orientieren sie sich an den Bedürfnissen und Wünschen der erkrankten Kinder und Jugendlichen und haben gleichzeitig deren ganze Familie im Blick. Sie beraten in Fragen der Palliativversorgung, sind Ansprechpartner und Tröster, wenn ein Geschwisterkind oder ein Elternteil im Sterben liegt oder gestorben ist, und bieten Geschwister- oder Trauergruppen an. In Trauercafés können sich Eltern verstorbener Kinder mit Gleichbetroffenen austauschen.
Leitungsteam des Kinder-, Jugend- und Familienhospizdienstes Ostalb und Heidenheim
Tel. 07361 9394-35
kinderhospizdienst-now@malteser.org
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Unsere Kinder und Jugendhospiz Hilfsangebote auf der Ostalb und in Heidenheim
Hospizbegleitung ab Diagnose
Unser Kinder-, Jugend- und Familienhospiz ist ein Ort der Geborgenheit, des Trostes und der Lebensfreude. Wir begleiten lebensverkürzend erkrankte Kinder und Jugendliche sowie ihre Familien ab dem Moment der Diagnose – oft über viele Jahre hinweg.
Unser multiprofessionelles Team steht den Familien zur Seite: mit medizinischer, pflegerischer, psychologischer und seelsorgerischer Unterstützung. Dabei liegt unser Fokus nicht nur auf der bestmöglichen Versorgung des erkrankten Kindes, sondern auch auf der Entlastung und Stärkung der Eltern und Geschwister.
In einer Atmosphäre voller Wärme und Verständnis schaffen wir Raum für schöne gemeinsame Erlebnisse, Gespräche, Ruhe und Abschied – aber auch für Lachen, Spielen und Leben.
Wir sind da. Von Anfang an. Gemeinsam. Menschlich. Stark.
Beisammensein im geschützten Rahmen - Freizeitangebote
In individuellen Trauergruppen und Familienangeboten, welche regelmäßig stattfinden, werden spezielle Gesprächskreise und Workshops angeboten. Alle Teilnehmer haben ein ähnliches Schicksal und müssen sich nicht erklären. Sie kennen die Situation der anderen aus eigener Erfahrung und verstehen die Nöte.
Die Teilnehmer treffen sich beispielsweise zur Alpakawanderung, zum kreativen Austausch und zu verschiedensten Gruppenaktivitäten.
Eltern und Kinder nehmen Abschied
Wenn die Kinder noch Zeit mit dem schwerstkranken Papa oder der schwerstkranken Mama verbringen können, hat die Familie die Möglichkeit, sich gegenseitig Hoffnung zuzusprechen und gemeinsam einen Erinnerungsschutz aufzubauen.
Die Ehrenamtlichen des Kinder-, Jugend- und Familienhospizdienstes unterstützen betroffene Kinder in solch einer Situation.
Geht es bei einem Kind selbst dem Ende zu, sehnen sich viele schwerstkranke Kinder nach dem gewohnten Umfeld zu Hause und dem Zusammensein mit der Familie.
So lange es der Gesundheitszustand zulässt, helfen wir die gewohnte Tagesstruktur des kranken Kindes aufrecht zu erhalten.
Konfrontation mit Sterben, Tod und Trauer
Dass die Konfrontation mit dem Tod ein Bestandteil unseres Lebens ist, versuchen die Malteser mit ihrem Projekt "Gib mir Sicherheit" zu vermitteln.
Wichtig ist es, mit den Kindern offen und ehrlich über Sterben, Tod und Trauer zu sprechen. Sie wollen nicht geschont werden, sondern brauchen geschulte Ansprechpartne, die mit ihnen zusammen Wege finden, wie sie ihre Gefühle ausdrücken können.
FAQ Kinder und Jugendhospiz auf der Ostalb und in Heidenheim
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