Am 26. September trainierten Feuerwehren, Hilfsorganisationen und Behörden im Rahmen des 2. Landesübungstags Rheinland-Pfalz gemeinsam, wie sie auf komplexe Schadensereignisse reagieren und ihre Einsätze überörtlich koordinieren. Der Malteser Hilfsdienst übernahm dabei verschiedene Aufgaben: Einsatzkräfte besetzten Notfallanlaufstellen, sorgten für die Verpflegung anderer Helferinnen und Helfer, waren im Rettungsdienst im Einsatz und wirkten in den Führungsstrukturen des gesundheitlichen Bevölkerungsschutzes mit.
Die Schnelleinsatzgruppe Verpflegung aus Koblenz versorgte rund 170 Einsatzkräfte und Mimen mit Essen und Getränken.
In Trier simulierte die Übung einen Stromausfall. An der Malteser-Dienststelle und auf dem Universitätscampus galt es, eine Notfallanlaufstellen einzurichten. Zudem führten Einsatzkräfte der Malteser Erkundungsaufträge durch und tauschten Informationen mit der Leitungsgruppe der Hilfsorganisationen aus.
Auch in Zweibrücken unterstützten die Malteser, unter anderem mit einer Schnelleinsatzgruppe Verpflegung, einem Führungsmodul und mehreren Rettungsmitteln.
In Landau war der Rettungsdienst in die Übung eingebunden. Das Übungsszenario sah eine Unwetterlage vor, in deren Verlauf sich auf einer Großbaustelle ein komplexer Einsatz mit drei zeitkritischen Rettungen entwickelte.
Auch auf Landesebene waren die Malteser beteiligt: In Mainz begleitete ein Übungsbeobachter die Arbeit des operativ-taktischen Stabes der Landeshauptstadt. An den Standorten Mainz und Koblenz besetzte die Leitungsgruppe des gesundheitlichen Bevölkerungsschutzes alle Sachgebiete des Führungsstabes und erstellte einen umfassenden Überblick über die Lage.
Für die Malteser hat die Übung vor allem eines ermöglicht: Gemeinsam mit anderen Organisationen im Zusammenspiel mit Behörden und anderen Mitwirkenden verschiedene Szenarien an mehreren Orten gleichzeitig zu bewältigen. Dabei haben sich die unterschiedlichen Aufgaben und Strukturen ergänzt – von der Verpflegung über den Rettungsdienst bis hin zur Arbeit in den Führungsstäben. Die Erfahrungen aus den einzelnen Übungslagen fließen nun in die weitere Vorbereitung auf Einsätze ein, bei denen viele Kräfte und Organisationen gleichzeitig gefordert sind.