„Wir freuen uns, die Erste-Hilfe-Kurse der Malteser zu fördern, weil sie lebensrettendes Wissen vermitteln und dazu beitragen, dass Säuglinge und Kleinkinder in Notsituationen schnell Hilfe erhalten“, sagt Marielle Rohr, Geschäftsführerin der Hans Paul Gessner Stiftung mit Sitz in Speyer. „Ob Eltern, Großeltern, Erzieherinnen und Erzieher oder Bezugspersonen – sie alle lernen in den Kursen der Malteser, welche Handgriffe Leben retten können.“
„Kinder entdecken die Welt jeden Tag neu – dabei lassen sich Unfälle leider nicht immer vermeiden. Umso wichtiger ist es, dass ihr Umfeld weiß, was im Notfall zu tun ist“, sagt Nicolai Hellie, Geschäftsführer des Malteser Hilfsdienstes in der Diözese Speyer und selbst Familienvater.
Wie funktioniert eine Herz-Druck-Massage am Säugling? Was kann ich tun, wenn ein Kleinkind sich verschluckt hat? In den Kursen lernen die Teilnehmenden, Notfallsituationen zu erkennen und im Ernstfall schnell und sicher zu handeln. „Oft ist es die Angst, etwas falsch zu machen, die Menschen abschreckt. Mit unseren Kursen vermitteln wir theoretische Grundlagen und praktische Handriffe, um im Ernstfall handeln zu können. Helfen kann jeder - das Lernen bei uns schon Kinder im Kita- und Grundschulalter", so der Geschäftsführer der Malteser in Speyer.
Wie Kinder spielerisch zu kleinen Helferinnen und Helfern werden, erlebte Marielle Rohr von der HPG Stiftung bei ihrem Besuch in der Diözesangeschäftsstelle der Malteser in Speyer selbst. Beim Herbst-Ferienprogramm für Kinder im Grundschulalter war einiges los, es gab Pflasterkleben, Erkunden von Rettungsfahrzeugen und viele Mitmach-Aktionen rund um Erste Hilfe.
Durch die Förderung der Hans Paul Gessner Stiftung können die Malteser ihre Bildungsarbeit im Bereich Kindernotfälle weiter stärken und noch mehr Menschen befähigen, in kritischen Situationen schnell und kompetent Hilfe zu leisten. Damit trägt die Stiftung dazu bei, dass lebensrettendes Wissen möglichst viele Menschen in der Region erreicht.