Malteser Ellerstadt stellen Weichen für die Zukunft

Bei der Ortsversammlung der Malteser Ellerstadt hat Julian Wendel die Leitung der Ortsgliederung übernommen. Er folgt auf Holger Kesselring, der die Ellerstädter Malteser mehr als drei Jahrzehnte lang geprägt hat und der Ortsgruppe weiter erhalten bleibt.

Kesselring begann 1994 mit einer Jugendgruppe von 20 Jugendlichen im Keller des evangelischen Kindergartens. Aus diesem kleinen Anfang entwickelte er Schritt für Schritt eine stabile Gliederung, die heute fest im Gemeindeleben verankert ist. Bereits 1998 gründete er die Ortsgliederung Ellerstadt und übernahm das Amt des Ortsbeauftragten, das er 28 Jahre lang innehatte. Zu den prägenden Projekten zählen die Weihnachtskinderbetreuung, Freizeiten und die kontinuierliche Ausbildung junger Sanitätshelfer. Auch die Gründung einer neuen Kindergruppe 2023 geht auf seine Initiative zurück.

„Holger Kesselring hat über Jahrzehnte hinweg verlässlich geführt, aufgebaut und weiterentwickelt. Ohne ihn gäbe es die Malteser in Ellerstadt in dieser Form nicht“, würdigte Matthias Geist, stellvertretender Diözesanleiter, die Verdienste des langjährigen Leiters. „Ob Faschingsumzug, Weinfest, Kerwe, Feuerwehrfest oder die großen Diözesan-Sommerfeste 2012 und 2024 — er war immer mittendrin, mit Herz, Humor und einer beeindruckenden Ausdauer.“ Für sein Engagement wurde Kesselring mit der Silbernen Verdienstmedaille des Malteserordens ausgezeichnet – Anerkennung für 32 Jahre aktive Mitarbeit.

Kesselring begründet seinen Schritt mit wachsender gesundheitlicher Belastung: „Es ist der richtige Zeitpunkt, Verantwortung weiterzugeben. Die Malteser bleiben mir wichtig, aber jetzt sollen Jüngere gestalten.“

Sein Nachfolger Julian Wendel freut sich auf die neue Aufgabe: „Ich trete in große Fußstapfen. Holger hat eine Struktur geschaffen, die trägt. Ich möchte Bewährtes fortführen und gleichzeitig neue Impulse für Kinder, Jugendliche und das Gemeindeleben setzen.“
Mit dem Leitungswechsel blicken die Malteser Ellerstadt zuversichtlich nach vorn – auf eine stabile Gliederung, die Kesselrings Arbeit weiterführt und neue Akzente setzt.


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