Für Einsame, Kranke und Alte engagieren
Medizin für Menschen ohne Krankenversicherung
In der Malteser Medizin für Menschen ohne Krankenversicherung finden Menschen ohne gültigen Aufenthaltsstatus und Menschen ohne Krankenversicherung ärztliche Hilfe, um die Erstuntersuchung und Notfallversorgung bei plötzlicher Erkrankung, Verletzung oder die Betreuung einer Schwangerschaft zu übernehmen. Über ein Netzwerk von Fachärzt*innen und anderen Stellen wird weitere Hilfe organisiert.
WIR SUCHEN HELFERINNEN UND HELFER, DIE
- bei administrativen Aufgaben und als Sprechstundenhilfe unterstützend tätig werden
- (Fach-)Ärzt*innen sind und sich bereit erklären, ab und zu Patient*innen ohne Krankenversicherung in ihrer Praxis ehrenamtlich und unter Wahrung deren Anonymität zu behandeln
WER EHRENAMTLICH IN DER MALTESER MIGRANTEN MEDIZIN TÄTIG WERDEN MÖCHTE, SOLLTE
- Arzt/Ärztin sein oder eine Ausbildung im medizinischen Umfeld haben (z.B. Krankenschwester, Sprechstundenhilfe etc.)
- einfühlsam und geduldig sein
- bereit sein, sich regelmäßig ca. 4 Stunden wöchentlich zu engagieren Die Praxis liegt in Wilmersdorf.
Brückendienst – verlässlich begleiten, Teilhabe ermöglichen
WAS IST DER BRÜCKENDIENST?
Der Brückendienst unterstützt Menschen, die ihren Alltag grundsätzlich selbstständig gestalten, sich aber punktuell Begleitung oder Hilfe wünschen.
Ziel ist es, soziale Teilhabe zu ermöglichen, Vertrauen aufzubauen und den Zugang zu bestehenden Angeboten zu erleichtern.
Der Brückendienst versteht sich dabei als Brücke:
- zwischen Alleinsein und Gemeinschaft,
- zwischen Unsicherheit und Orientierung,
- zwischen Rückzug und aktiver Teilhabe.
WOBEI UNTERSTÜTZEN DIE EHRENAMTLICHEN?
Unsere geschulten Ehrenamtlichen begleiten je nach Bedarf zum Beispiel:
- zu Arzt‑ oder Behördenterminen, auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln,
- bei kleinen praktischen Hilfen, etwa beim Einrichten eines Smartphones oder Computers,
- zu Angeboten im Kiez, z. B. Seniorentreffs, Sport‑ oder Begegnungsangeboten,
- bei gemeinsamen Aktivitäten wie Spaziergängen, Gesprächen, Kultur‑ oder Freizeitunternehmungen.
Die Begleitung kann einmalig oder regelmäßig stattfinden. Alles erfolgt freiwillig, in Absprache und ohne Zeitdruck.
Malteser Besuchshunde
Unsere Besuchshunde spenden Lebensfreude. Die sorgfältig ausgesuchten und sensibel ausgebildeten Hunde überwinden soziale Barrieren, öffnen Herzen und schaffen eine entspannte Atmosphäre. Hunde vermitteln, beruhigen und kommunizieren so, wie es kein Mensch kann.
WIR SUCHEN HUNDE, DIE
- mindestens 18 Monate alt sind
- über einen guten Grundgehorsam verfügen
- positives Sozialverhalten und eine große Grundtoleranz besitzen
- gesund sind, einen Chip haben, versichert sind, regelmäßig geimpft werden
WER EHRENAMTLICH MIT SEINEM HUND TÄTIG WERDEN MÖCHTE, SOLLTE
- Volljährig und zuverlässig sein
- Freude daran haben, anderen Menschen zu helfen
- bereit sein, regelmäßig an Schulungen und Fortbildungen teilzunehmen
- bereit sein, sich regelmäßig 2 – 4 Stunden wöchentlich zu engagieren
Demenzbegleitung - Demenzgruppen
Den Alltag vergessen. Was für viele sprichwörtlich für Entspannung steht, wird für manche zur schweren Last: Zerstreutheit, Vergesslichkeit und Verwirrung stellen ältere Menschen und Demenzkranke vor große Herausforderungen. Mit unseren Betreuungsangeboten möchten wir Betroffene in ihrem Sein stärken und Angehörige entlasten.
WIR SUCHEN FREIWILLIGE, DIE
- Freude an gemeinsamen Aktivitäten mit älteren Menschen haben
- demenziell veränderte Menschen in ihrer häuslichen Umgebung oder in einer Betreuungsgruppe fachkundig betreuen wollen
- sich auf das Krankheitsbild Demenz einlassen und den Betroffenen in seiner Individualität annehmen möchten
- sich (kostenlos) zum Demenzbegleiter ausbilden lassen wollen (40 h)
WER FREIWILLIG ALS DEMENZBEGLEITER*IN TÄTIG WERDEN MÖCHTE, SOLLTE
- auf die Wünsche und Bedürfnisse von demenziell erkrankten Menschen eingehen können
- bereit sein, sich regelmäßig 2 -5 h wöchentlich zu engagieren
Angebote im Betreuten Wohnen
Der Gedanke des Betreuten Wohnens ist es, selbstständig in der eigenen Wohnung zu leben, aber im Bedarfsfall direkt, unkompliziert und zuverlässig auf Hilfe zurückgreifen zu können. Das Betreute Wohnen kann so dem Umzug in ein Pflegeheim entgegenwirken. Dabei spielt das Wohnen unter Menschen in der Gemeinschaft mit ähnlichen Lebenssituationen eine wichtige Rolle und fördert so die unterschiedlichen, individuellen Ressourcen der Bewohner*innen. Gemeinsame Ausflüge, Aktivitäten oder Treffen in den Gemeinschaftsräumen bei Kaffee und Kuchen sind wichtige Elemente, um Lebensfreude und Qualität zu erfahren.
WIR SUCHEN HELFERINNEN UND HELFER, DIE
- bei Kaffee-Nachmittagen, Ausflügen oder anderen Veranstaltungen unterstützen können
- eigene Ideen für Aktionen mit den Bewohner*innen mitbringen und umsetzen wollen
WER EHRENAMTLICH IM BETREUTEN WOHNEN TÄTIG WERDEN MÖCHTE, SOLLTE
- sich und anderen gerne eine Freude bereiten
- Verständnis haben für die Lebenssituation älterer Menschen
- auf deren Wünsche und Bedürfnisse eingehen können
- Spaß haben an der Organisation und Durchführung von kleineren Veranstaltungen
- bereit sein, sich regelmäßig 2 – 6 Stunden wöchentlich zu engagieren
Dr. Alexander Konrad
Referent Ehrenamt und Verbandsentwicklung
Tel. 030 348 003 107
alexander.konrad@malteser.org
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