Patientenverfügung: Rechtzeitig selbst entscheiden

Für viele Menschen gehört es zu den schwersten Fragen im Leben, sich zu entscheiden, wie sie behandelt werden möchten in Zeiten schwerer, unwiderruflicher oder gar todbringender Erkrankungen.

Wir alle – gleich welchen Alters – können unfall- oder krankheitsbedingt in eine Situation kommen, in der wir selbst keine Entscheidungen mehr treffen können. In akuter Lebensgefahr, in der kein Aufschub möglich ist, darf auch ohne persönliche Zustimmung ärztlich gehandelt werden. Müssen jedoch bei Einwilligungsunfähigkeit des Patienten Entscheidungen außerhalb akuter Lebensgefahr getroffen werden, muss entweder der (mutmaßliche) Wille durch eine Patientenverfügung und Bevollmächtigte ermittelt oder der Betreuungsrichter gerufen werden. Dieser oder ein durch ihn bestellter Betreuer, der Sie wahrscheinlich nicht kennt, entscheidet dann für Sie. Selbstverständlich sind auch Betreuungsrichter und Betreuer gehalten, dem mutmaßlichen Patientenwillen nach zu entscheiden. Doch ohne konkrete schriftliche Anhaltspunkte ist dies fast unmöglich.

 

Wir informieren regelmäßig zu den Themen Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung. 

Jeweils am 1. Dienstag im Monat von 10-12 Uhr

und

jeden 3. Donnerstag im Monat, 18-20 Uhr

Sie wünschen sich mehr Informationen? Bitte kontaktieren Sie unsere Ansprechpartner/innen. Wir sind gerne für Sie da.

 

Kostenlose Vorlagen inklusive ausführlichen Ausfüllhilfen

Die Malteser stellen Ihnen stets aktualisierte Vorlagen für Ihre persönliche Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung kostenlos zum Download zur Verfügung. Gleichzeitig finden Sie auf unseren Seiten ausführliche Ausfüllhilfen.