Wenn Menschen nicht mehr leben wollen

Kieselsteine, Wasser, kleines Grasbüschel
©mrtvolka666-pixabay

Rosenheim. Suizidgedanken und Todeswünsche gehören zu den größten Tabuthemen unserer Gesellschaft. Wer im privaten oder beruflichen Umfeld damit konfrontiert wird, fühlt sich oft hilflos. Die Malteser bieten am Dienstag, 7. April 2026, eine kostenlose Schulung an, die Wissen vermittelt und konkrete Handlungsmöglichkeiten mit geäußerten Todeswünschen aufzeigt. Referentin Claudia Hanrieder von den Malteser Rosenheim leitet seit zwei Jahren das Präventionsprojekt. Sie beleuchtet Hintergründe zum Thema Suizid und assistierter Suizid und gibt Handlungsempfehlungen. Dazu gehören auch die Selbstreflexion (was es in einem selbst auslöst, wenn man von Todeswünschen erfährt) sowie der Umgang mit der eigenen Angst und Überforderung. Außerdem erläutert Hanrieder rechtliche Aspekte und die Auswirkungen des Urteils des Bundesverfassungsgerichts zu § 217 StGB.

Das Angebot richtet sich an Angehörige, ehrenamtlich Engagierte sowie an Menschen aus sozialen, pflegerischen und beratenden Berufsfeldern.

Die Schulung findet am 07.04.2026 von 17 bis ca. 20 Uhr im Malteserhaus in Rosenheim, Rathausstraße 25, statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, aber eine Anmeldung bis zum 31.03.2026 ist erforderlich.

Weitere Informationen und Anmeldung telefonisch (Montag, Dienstag) unter der Nummer 08031 – 80 957–255 oder 0170 – 96 62 527, per Mail an claudia.hanrieder@malteser.org oder über die Webseite www.malteser-rosenheim.de.


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