Rosenheim. Suizidgedanken und Todeswünsche gehören zu den größten Tabuthemen unserer Gesellschaft. Wer im privaten oder beruflichen Umfeld damit konfrontiert wird, fühlt sich oft hilflos. Die Malteser bieten am Montag, 6. Juli 2026, eine kostenlose Schulung an, die Wissen vermittelt und konkrete Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit geäußerten Todeswünschen aufzeigt. Das Angebot richtet sich an Angehörige, ehrenamtlich Engagierte sowie an Menschen aus sozialen, pflegerischen und beratenden Berufsfeldern.
Referentin Claudia Hanrieder von den Maltesern Rosenheim leitet seit zwei Jahren das Präventionsprojekt. Sie beleuchtet Hintergründe zum Thema Suizid und assistierter Suizid und gibt Handlungsempfehlungen. Dazu gehören auch die Selbstreflexion (was es in einem selbst auslöst, wenn man von Todeswünschen erfährt) sowie der Umgang mit der eigenen Angst und Überforderung. Außerdem erläutert Hanrieder rechtliche Aspekte und die Auswirkungen des Urteils des Bundesverfassungsgerichts zu § 217 StGB.
Die Schulung findet am Montag, 6. Juli 2026 von 17 bis ca. 20 Uhr im Malteserhaus in Rosenheim, Rathausstraße 25, statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, aber eine Anmeldung bis zum 3. Juli 2026 ist erforderlich.
Weitere Informationen und Anmeldung telefonisch (Montag, Dienstag) unter der Nummer 08031 80957-255 oder 0170 9662527 sowie per Mail an claudia.hanrieder@malteser.org.