Wechsel an der Spitze der Malteser im Landkreis Rosenheim

Die scheidende Stadt- und Kreisbeauftragte der Malteser Rosenheim, Stephanie Freifrau von Freyberg, mit ihrem Nachfolger Manfred Gebert und Peter Prinz von Lobkowicz, Diözesanleiter der Malteser in der Erzdiözese München und Freising, in der Schlosskapelle Maxlrain. (Foto: Wilhelm Horlemann/Malteser)

Rosenheim/Landkreis. Nach fast sechs Jahren an der Spitze der Kreisgliederung Rosenheim verabschiedet sich die bisherige Stadt- und Kreisbeauftragte Stephanie Freifrau von Freyberg aus ihrem Amt. Mit Wirkung zum 1. März 2026 hat Manfred Gebert die ehrenamtliche Leitung der Malteser im Landkreis Rosenheim übernommen.
Stephanie Freifrau von Freyberg blickt dankbar auf ihre Amtszeit zurück: „Fast sechs Jahre durfte ich die Kreisgliederung Rosenheim leiten und mit den großartigen Helferinnen und Helfern viele spannende und schöne Momente erleben. Besonders das jährliche Sommerfestival und der Besuch unserer Mannschaft dort hatten es mir angetan. Dass ich ein soziales Ehrenamt aufbauen konnte, macht mich besonders glücklich.“ Zugleich zeigte sie sich überzeugt von ihrem Nachfolger: „Manfred Gebert ist ein Malteser durch und durch. Ich bin froh, dass er diese Aufgabe übernimmt, und wünsche ihm für seine neue Aufgabe alles Gute.“

Der neue Beauftragte ist in Rott am Inn aufgewachsen und lebt dort bis heute. Ehrenamtlich engagiert er sich seit seinem 16. Lebensjahr bei der örtlichen Feuerwehr, baute dort 2005 die First-Responder-Einheit auf und ist bis dato Sprecher aller First-Responder- und Helfer-vor-Ort-Gruppen im Rettungsdienstbereich Rosenheim/Miesbach. Seit 2017 ist er zudem Fachbereichsleiter „Erste Hilfe/Ärztlicher Dienst“ im Kreisfeuerwehrverband Rosenheim.
Bei den Maltesern ist Gebert seit 1990 aktiv. Nach einem Sanitätshelferkurs blieb er dem Hilfsdienst treu und übernahm im Laufe der Jahre vielfältige Aufgaben – vom Helfer bis zu Führungsfunktionen – bei zahlreichen Einsätzen sowie bei Großschadenslagen wie dem Elbehochwasser 2002 oder dem Papstbesuch 2006. Nach einer beruflich bedingten längeren Auszeit übernahm er im Dezember 2024 das Amt des stellvertretenden Stadt- und Kreisbeauftragten in Rosenheim.
Seine enge Verbindung zum Ehrenamt prägte auch seinen beruflichen Werdegang, denn er ist seit vielen Jahren als Fachhändler für Rettungs- und Feuerwehrtechnik tätig und arbeitet zudem als Prüftechniker für die Wasserlecksuche.

„Ich freue mich darauf, gemeinsam mit unseren motivierten Ehrenamtlichen den Katastrophenschutz in der Region weiter zu stärken, aber auch unsere, durch Baronin Freyberg ins Leben gerufenen Dienste im sozialen Ehrenamt für ältere Menschen oder unsere Integrationskurse liegen mir sehr am Herzen“, erklärt Gebert. Sein Anspruch für die kommende Zeit: „Mir ist wichtig, dass wir bei den Maltesern – im Haupt- wie im Ehrenamt – gemeinsam Verantwortung übernehmen und ein Ziel verfolgen“, ergänzt er. „Malteser ist man nie allein.“  Dabei werde er mit dem Stadt- und Kreisgeschäftsführer Ernst Schütz zusammenarbeiten, der die Verantwortung für die hauptamtlich geleisteten Dienste des Malteser Hilfsdienstes in Stadt und Landkreis Rosenheim sowie in Miesbach trägt.

Die Berufung erfolgte Anfang März im Rahmen einer diözesanweiten Tagung aller ehrenamtlichen Malteser Beauftragten in Bad Aibling durch Peter Prinz von Lobkowicz. Der Diözesanleiter der Malteser in der Erzdiözese München und Freising wünscht dem neuen Beauftragten viel Erfolg und dankte Freyberg für ihren engagierten Einsatz für die Rosenheimer Malteser.

 

 

 


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