Rosenheim. „Wer entscheidet, wenn ich selbst nicht mehr entscheiden kann?“ „Was wird sein, wenn ich nicht mehr bin?“ Fragen wie diese zur Rechtsvorsorge für das Alter erreichen die Malteser immer wieder. Daher laden die Malteser in Rosenheim am 22. und 29. Oktober zu einer kostenlosen Vortragsreihe rund um Vorsorge und Nachlassplanung ein. Im Mittelpunkt stehen Fragen zur Patientenverfügung, Vorsorge- und Betreuungsverfügung sowie zum Erben und Vererben, Nachlassregelung und Testamentsgestaltung.
Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, Bürgerinnen und Bürger frühzeitig über rechtliche Möglichkeiten der Vorsorge zu informieren und sie bei einer selbstbestimmten Lebensplanung zu unterstützen. Die Vorträge geben Orientierung und praktische Hinweise. Fachreferent ist Rechtsanwalt Walter Hylek aus München, ein ausgewiesener Experte auf den Gebieten Vorsorge und Erbrecht.
Am Donnerstag, 22. Oktober 2026, steht das Thema Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung im Mittelpunkt. Anhand praktischer Beispiele zeigt Walter Hylek, welchem Zweck diese Vorsorgedokumente dienen und wie sie sinnvoll miteinander kombiniert werden können. Zu den Schwerpunkten zählen das gerichtliche Betreuungsverfahren und seine Nachteile, Form und Inhalt einer Vorsorgevollmacht sowie die Durchsetzung des Patientenwillens.
Am Donnerstag, 29. Oktober 2026, geht es um Erben und Vererben – Nachlassregelung und Testamentsgestaltung. Der Vortrag behandelt unter anderem die Erbengemeinschaft als Konfliktgemeinschaft, Pflichtteilsansprüche als unterschätzte Gefahr, Möglichkeiten, Erbschaftsteuer zu sparen, sowie die Absicherung des länger lebenden Ehegatten.
Beide Vorträge beginnen um 18:30 Uhr und finden im Malteserhaus an der Rathausstraße 25 statt.
Anmeldung an Dioezese.Muenchen@malteser.org oder unter: 089 43608-190.