Eichstätt. Anlässlich seines 30-jährigen Bestehens und in Kooperation dem Filmstudio im Alten Stadttheater zeigt der Hospizdienst der Malteser das Kurzfilmprogramm „A single life“. Am Sonntag, 22. März, 18 Uhr, widmet sich der Abend im Eichstätter Kino den Themen Vergänglichkeit, Einsamkeit und Hoffnung. Die Filme stammen aus dem diesjährigen Programm der Internationalen Kurzfilmwoche Regensburg.
In den aufrüttelnden und bewegenden Beiträgen wird ein Blick auf die Ältesten und Schwächsten der Gesellschaft geworfen – mit dem Wunsch nach einem würdevollen Umgang und einem gesteigerten Bewusstsein für ihre Lebensrealität. Die Filme erzählen von Angehörigen, die mit bürokratischen Hürden bei der Einstufung in die Pflege kämpfen, von Menschen, die Sterbebegleitung leisten, und von humorvollen Momenten, die sich sogar nach dem Tod bis zur letzten Ruhestätte ereignen können.
„Trotz der oft schwermütigen Thematik strahlt das Programm Zuversicht aus und erinnert an die Wichtigkeit von Mitgefühl und Fürsorge“, sind sich die Hospizdienst-Koordinatorinnen Regina Sterz und Manuela Anders einig. „Wir sind sehr froh, dass Kinobetreiber Ralph Feigl uns unterstützt und bereits zum dritten Mal gemeinsam mit uns einen Kurzfilmabend veranstaltet.“ Der Besuch des Abends ist kostenfrei.