Rosenheim. Der Malteser Rettungsdienst im Rettungsdienstbereich Rosenheim setzt auf personelle Kontinuität und moderne digitale Unterstützung: Christian Goertz leitet seit Mai den Rettungsdienst der Malteser in Rosenheim und trägt in dieser Funktion Verantwortung für knapp 80 Mitarbeitende und acht Fahrzeuge. Diese wurden aktuell mit neuen Einsatztablets ausgestattet. Die sogenannten ALEA TABS bündeln wichtige Informationen und Funktionen in einem Gerät und unterstützen die Einsatzkräfte im Alltag.
Goertz ist Notfallsanitäter und Einsatzleiter Rettungsdienst und seit über 20 Jahren haupt- und ehrenamtlich im Rettungsdienst tätig. Er verfügt über langjährige Erfahrung in Projektleitung, Personalführung, Aus- und Fortbildung sowie im Einsatzführungsdienst. Nach Stationen an der Malteser Rettungswache am Flughafen und in Obertaufkirchen übernahm er im November 2025 zunächst kommissarisch die Leitung des Rettungsdienstes der Malteser in Rosenheim. Zum 1. Mai 2026 wurde ihm die Leitung offiziell übertragen. „Mir ist wichtig, dem Team in einem anspruchsvollen Einsatzalltag verlässliche Strukturen, klare Zuständigkeiten und Stabilität zu geben“, sagt Goertz. Gerade im Rettungsdienst, in dem schnelle Entscheidungen, eingespielte Abläufe und belastbare Technik unmittelbar zur Versorgungsqualität beitragen, sieht er darin eine zentrale Führungsaufgabe.
Ein aktuelles Beispiel für diese Weiterentwicklung ist der Einbau des digitalen Fahrzeugterminals ALEA TAB in allen Rettungsdienstfahrzeugen. Das System unterstützt die Einsatzkräfte bei Navigation, Funkkommunikation und Einsatzabwicklung. „Die Einsatztablets stehen unseren Mitarbeitenden künftig als moderne digitale Arbeitsplattform zur Verfügung und bündeln mehrere bisher getrennte Funktionen in einem Gerät“, erklärt Goertz.
Sobald die Leitstelle einen Einsatz übermittelt, werden die Einsatzdaten automatisch auf dem Tablet angezeigt. Das integrierte Navigationssystem übernimmt das Ziel und führt die Besatzung mit einer speziell für Einsatzfahrzeuge entwickelten Navigation zum Einsatzort. Neben einer Hausnummernanzeige berücksichtigt das System auch ein sogenanntes Blaulichtrouting, das für den Rettungsdienst optimierte Routen ermöglicht.
„Die Geräte sind sehr intuitiv zu bedienen. Deshalb können unsere Mitarbeitenden die neue Technik auch in stressigen Einsatzsituationen sicher nutzen“, sagt Goertz. Die zentrale Bündelung relevanter Informationen verbessert die Orientierung und beschleunigt die Kommunikation mit der Leitstelle.
„Die neue Technik ist kein Selbstzweck“, betont der Rettungsdienstleiter. „Sie soll unsere Mitarbeitenden im Alltag entlasten, Abläufe sicherer machen und dazu beitragen, dass wir uns noch besser auf unsere eigentliche Aufgabe konzentrieren können: die bestmögliche Versorgung der Patientinnen und Patienten.“