Hilfe für Trauernde in Gräfelfing

Eine Schale mit gefalteten Paperblumen.
Der Trauer auf verschiedene Arten begegnen (Foto: M. Bredl).

Gräfelfing. Wenn ein geliebter Mensch fehlt, fühlt sich vieles schwer an. Manchmal hilft es, mit Menschen zu sprechen, die Ähnliches erlebt haben und die eigenen Gefühle verstehen. Am 16. September startet bei den Maltesern in Gräfelfing wieder eine neue Trauergruppe. „Hier schaffen unsere ausgebildeten Trauerbegleitenden einen geschützten Raum für Austausch, Gespräche und neue Perspektiven“, sagt Yvonne Bär, Leiterin der Malteser Hospizdienste. 
Die neue Trauergruppe wird sich einmal pro Monat in Gräfelfing treffen und in offener Runde gemeinsam Themen bearbeiten, die von den Trauerbegleitenden Bettina Grosselfinger, Marion Bredl und Martin Scherrm vorgeschlagen werden. Die Trauergruppe des vorigen Jahres wurde nach einem guten Jahr intensiver Zusammenkünfte vor den Sommerferien Ende Juli verabschiedet. Die neue Malteser Trauergruppe wird nach dem ersten Treffen am 16. September immer am ersten Mittwoch im Monat von 18 Uhr bis 20 Uhr im „Malteser Treff“ in der Bahnhofstrasse 3 (gegenüber der Rettungswache) in Gräfelfing zusammenkommen. Bei der Malteser Trauergruppe handelt es sich um eine feste Gruppe und um kein offenes Angebot.

Wer sich dafür interessiert, wird gebeten mit den Kolleginnen des Malteser Hospizdienst einen Termin für ein Vorgespräch zu vereinbaren. Anmeldung unter Tel. 089 858080-940 beim Malteser Ambulanten Hospizdienst in Gräfelfing. 

Über die Malteser Trauergruppe: 
Wer sich nach dem Tod eines geliebten Menschen einsam fühlt oder Schwierigkeiten hat, seinen Alltag gut zu bewältigen, findet hier bei einem Treffen einmal im Monat Hilfe. Mit anderen reden, die Ähnliches erlebt haben, tut gut. Zusätzlich erfahren die Teilnehmenden in den Gruppenstunden, was sonst noch hilft: Oftmals sind es einfache Rituale, die in den Alltag eingebaut werden können und Struktur geben, wenn die Trauer mal wieder übermächtig wird.  Der Fokus liegt auf dem Blick nach vorn: Es kann und darf besser werden!  Mit der späten Anfangszeit soll auch berufstätigen Trauernden eine Teilnahme ermöglicht werden. 


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