Entspannt verreisen, gut abgesichert zu Hause

Beruhigt in den Urlaub, denn es gibt im Notfall schnelle Hilfe durch den Hausnotruf der Malteser (Foto: Lisa Beller).

Die Urlaubszeit steht vor der Tür. Für viele Familien beginnt damit nicht nur die Reiseplanung, sondern auch die Frage: Wer ist da, wenn ältere Angehörige allein zu Hause bleiben und plötzlich Hilfe brauchen? Gerade in den Ferien verändern sich gewohnte Alltagsstrukturen. Nachbarn sind verreist, Besuche seltener, vertraute Ansprechpersonen nicht erreichbar. Ein Sturz, plötzliches Unwohlsein oder ein medizinischer Notfall können dann schnell zur Belastung werden – für die Betroffenen ebenso wie für ihre Angehörigen.

„Gerade in der Urlaubszeit fragen sich viele Angehörige: Geht es meinen Eltern gut? Wer hilft, wenn ich nicht da bin? Der Hausnotruf gibt hier Sicherheit – denn im Notfall ist sofort Unterstützung erreichbar“, sagt Raphael Kunz, Leiter Soziale Dienste bei den Maltesern im Bezirk München. Da ist ein Hausnotrufgerät eine gute Lösung für alle. Ein Druck auf den Notrufknopf stellt eine direkte Verbindung zur Malteser Notrufzentrale her. Über die Freisprechanlage können die Mitarbeitenden sofort mit der betroffenen Person sprechen – unabhängig davon, in welchem Raum sie sich befindet. Wenn Hilfe vor Ort gebraucht wird, veranlassen die Malteser schnell und qualifiziert die nächsten Schritte. Dabei kontaktieren sie entweder die im Vorfeld benannte Vertrauensperson oder entsenden einen Mitarbeitenden zur entsprechenden Wohnung. Im Fall eines medizinischen Notfalls wird direkt der Rettungsdienst alarmiert. Der Malteser Hausnotruf ist an allen 365 Tagen und rund um die Uhr in Bereitschaft.

Um jederzeit informiert zu bleiben, gibt es für Angehörige eine kostenlose App, die in Echtzeit-Meldungen bei Stürzen oder Notfällen informiert und direkte Kommunikation mit den Maltesern ermöglicht. „Über die Angehörigen-App können Familien nachvollziehen, ob ein Notruf ausgelöst wurde und welche Hilfe veranlasst worden ist. Das ersetzt keinen persönlichen Kontakt, schafft aber Transparenz – besonders dann, wenn Angehörige nicht vor Ort sind“, sagt Raphael Kunz von den Maltesern. 

Gut zu wissen ist, dass ab Pflegegrad 1 die Kosten für den Hausnotruf nach Genehmigung durch die Pflegekasse übernommen werden können. Die Malteser sind bei der Antragstellung behilflich.

Wenn über den Hausnotruf hinaus mehr Unterstützung nötig ist, vermittelt der Malteser Kooperationspartner Second Life Care auch kurzfristig Betreuung im eigenen Zuhause – etwa im Rahmen einer Verhinderungspflege. Die Betreuungskräfte entlasten Angehörige und unterstützen ältere oder pflegebedürftige Menschen in ihrer vertrauten Umgebung. Second Life Care ist seit 2011 Kooperationspartner des Malteser Hilfsdienstes und vermittelt Betreuungskräfte aus dem EU-Raum im deutschen Bundesgebiet. Eine kostenlose und unverbindliche Beratung erhalten Interessierte bei den Maltesern.

Ergänzend zum Hausnotruf gibt es das neue Malteser Plaudernetz: Wer in der Ferienzeit einfach jemanden zum Sprechen sucht, erreicht unter der kostenlosen Nummer 0800 / 330 1111 Freiwillige, die sich Zeit zum Zuhören nehmen – anonym und ohne Anmeldung.

Mehr Informationen zum Hausnotruf gibt es unter www.malteser.de/hausnotruf oder bei jeder Malteser Dienststelle.

 


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