Ehrenamtliche Hospizbegleitung

Hospizkurs: Januar bis Juli 2027

Wir organisieren regelmäßig Schulungen für ein ehrenamtliches Engagement in der Hospizbegleitung. Diese Qualifikation ist in unserem Dienst die Voraussetzung für die Begleitung von Sterbenden, Schwerkranken und deren Angehörigen. Ziel der Schulung ist die intensive Beschäftigung mit allen Aspekten der Hospizarbeit. 

  1. Ein Orientierungswochenende (15. bis 17. Januar 2027) bietet die Möglichkeit, Informationen über Ablauf und Inhalte des Hospizkurses, ein Gefühl für den späteren ehrenamtlichen Dienst zu bekommen und sich kennenzulernen. Die Koordinatorinnen des Hospizdienstes zeigen auf, welche Hilfestellungen, Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten der Dienst schwerkranken und sterbenden Menschen anbietet. Das Wochenende dient auch zur Entscheidungsfindung, ob man in den anschließenden Hospizkurs starten möchte.
  2. Der anschließende Hospizkurs umfasst 6 Wochenenden und wird begleitet von einem Praktikum. Die Teilnahme kostet 300 Euro.

Voraussetzungen zur Teilnahme am Hospizkurs 

In der Begleitung Schwerstkranker und ihrer Angehörigen gehen wir mit den grundlegenden existenziellen Fragen des menschlichen Lebens und Sterbens um. Die Hospizbegleiter und Hospizbegleiterinnen begleiten und betreuen Schwerstkranke und deren Angehörige und nehmen dabei auch am alltäglichen Leben der Schwerstkranken und ihrer Familie teil. Sie geben den Sterbenden Zuwendung und zeigen so, dass sterbende Menschen und deren Angehörige zu uns und unserer Gesellschaft gehören. Sie sind offen für Wünsche und Bedürfnisse der Betroffenen und übernehmen bei der Begleitung eine große Verantwortung.  Sie erfahren in der Begleitung der betroffenen Menschen außerordentlich Bereicherndes, Erfüllendes und Befriedigendes. Auf der anderen Seite sind Sie auch schwierigen Situationen, Krisen und Beziehungen ausgesetzt. Daher sollten die Kursteilnehmer*innen neben einer großen Sensibilität auch über ein gewisses Maß an Belastbarkeit verfügen. Es ist wichtig, dass die Menschen, die eine solche Aufgabe übernehmen, sorgfältig ausgesucht werden. Es ist hilfreich, dass Sie sich selbst prüfen, ob Sie dieser Aufgabe gewachsen sind. Dabei hilft das Orientierungswochenende, die Gespräche mit den Koordinatorinnen zu Beginn und am Ende der Ausbildung. 

 

Wir bieten an:

  • einen in sich geschlossenen und in seinen Schritten aufeinander aufbauenden Kurs 
  • einen Lernprozess in der Gruppe für den Einzelnen 
  • einen geschützten Raum, in dem Gefühle, Erinnerungen, Ideen, Eindrücke, Bedürfnisse ihren Platz haben und Vertrauen wachsen kann 
  • die Gruppe als tragfähige Gemeinschaft 
  • eine Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie, der eigenen Spiritualität, aber auch Schwerem im eigenen Leben
  • eine umfangreiche Sammlung an schriftlichem Lehr- und Lernmaterial 
  • innerhalb und nach der Hospizbegleiter-Ausbildung finden Fortbildungen, Seminare, Vorträge und Unterstützung vielfältiger Art statt. 

Wir erwarten von den Kursteilnehmenden, dass sie 

  • sich auf das Leitbild der Hospizarbeit einlassen 
  • bereit sind, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen 
  • sich der praxisbegleitenden Reflexion stellen 
  • sich auf das Lernen in der Gruppe einlassen (Partner- und Kleingruppenarbeit) 
  • regelmäßig und verbindlich an den Gruppenabenden teilnehmen 
  • die Idee der Hospizarbeit offensiv vertreten 
  • an den Veranstaltungen und Aktionen des Eichstätter Hospiz- und Palliativberatungsdienstes teilnehmen 
  • offen sind für eine gemeinsam getragene Entscheidung über eine Mitarbeit im Hospizbegleitdienst bei Abschluss des Kurses. 

Regina Sterz

Regina Sterz
Koordination Hospizdienst/Trauerarbeit
Tel. (08421) 9807-77
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Katrin Jäckisch

Katrin Jäckisch
Koordination Hospizdienst/Trauerarbeit
Tel. (08421) 9807-77
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Manuela Anders

Manuela Anders
Koordinatorin Hospizdienst/Trauerarbeit
Tel. (08421) 9807-15
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