Malteser starten Kurs zur Begleitung am Lebensende

Eine junge Frau sitzt an einem Bett, in dem eine ältere Person liegt.

Der Malteser Hilfsdienst qualifiziert erneut Ehrenamtliche für die Begleitung schwerkranker Menschen in Magdeburg und im Landkreis Börde. Ziel ist es, Menschen in ihrer letzten Lebensphase würdevoll zu begleiten und Familien in einer besonders herausfordernden Zeit zu unterstützen.

Wenn eine schwere Erkrankung das Lebensende absehbar macht, verändert sich der Alltag für alle Beteiligten grundlegend. Nähe, Zeit und Mitgefühl gewinnen an Bedeutung. Genau hier setzt das Engagement der Malteser an: Ehrenamtliche Begleiterinnen und Begleiter sind für Betroffene und ihre Angehörigen da – mit Gesprächen, Zuhören oder einfach durch ihre Anwesenheit.

„Bleibst du bis zum Schluss?“ – für viele Ehrenamtliche im ambulanten Hospizdienst ist die Antwort darauf ein klares Ja. Dabei steht nicht die pflegerische Versorgung im Vordergrund, sondern die menschliche Zuwendung. „Auch am Lebensende darf gelacht werden“, betont Antje Schmidt, Koordinatorin im Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungszentrum der Malteser in Magdeburg. „Lachen gibt Kraft und Mut, gerade in der letzten Zeit im Leben.“

Der Qualifizierungskurs vermittelt zentrale Kompetenzen für die Begleitung am Lebensende. Dazu gehören:

  • das Verständnis für die Bedürfnisse schwerkranker Menschen
  • ein einfühlsamer Umgang mit Betroffenen
  • die Unterstützung von Angehörigen und Zugehörigen
  • der bewusste Umgang mit eigenen Gefühlen

Der Kurs läuft vom 2. Juni bis 21. November 2026. In dieser Zeit treffen sich die Teilnehmenden einmal wöchentlich in der Gruppe, um sich intensiv mit allen Fragen rund um die Hospizarbeit auseinanderzusetzen. Vor Beginn findet ein persönliches Vorgespräch statt, in dem individuelle Fragen geklärt werden.

Kontakt und Anmeldung

  • Telefon: +49 (0) 391 60 78 39 10
  • E-Mail: hospiz.magdeburg@malteser.de

Zurück zu allen Meldungen