Der erste Spatenstich ist gesetzt - und damit der Auftakt für den Bau einer neuen Malteser-Rettungswache im Lützener Ortsteil Großgöhren (Burgenlandkreis) geschafft. Bauherr ist der Landkreis, der rund eine Million Euro in den Neubau investiert. Die neue Wache ersetzt die bisherigen provisorischen Bedingungen, unter denen die Kollegen des Malteser Rettungsdienstes bislang in Gostau gearbeitet. Diese ist für den 24-Stunden-Betrieb sowie die temperaturgeschützte Unterbringung des Rettungswagens nicht mehr geeignet
Bis August 2027 soll ein eingeschossiges Gebäude entstehen, dass neben Aufenthalts- und Arbeitsbereichen für die Einsatzkräfte auch Umkleiden, Sanitäranlagen, Lagerräume sowie eine Teeküche beherbergt. Eine neue Fahrzeuggarage, ein Außenstellplatz und Parkmöglichkeiten für die Mitarbeitenden vervollständigen das Projekt. Landrat Götz Ulrich bezeichnete die neue Rettungswache als wichtigen Beitrag zur Stärkung der rettungsdienstlichen Infrastruktur und zur Einhaltung der Hilfsfristen im Landkreis.
Für die Malteser ist der komplette Neubau einer Rettungswache eine Seltenheit. In der Regel werden bestehende Gebäude für die Nutzung im Rettungsdienst umgebaut. In Großgöhren bietet sich nun die Möglichkeit, die Einrichtungen von Beginn an exakt auf die Bedürfnisse der Einsatzkräfte auszurichten und optimale Arbeitsbedingungen zu schaffen.
Von Großgöhren aus sollen künftig nicht nur Einsätze im Raum Lützen abgesichert werden, sondern auch Teile von Weißenfels und Hohenmölsen.