10. Oktober ist Welthospiztag

Mit Angeboten der Hospizarbeit unterstützen, beraten und begleiten die Malteser chronisch schwerkranke Kinder und Jugendliche, Menschen mit schwerer und fortgeschrittener Erkrankung und sterbende Menschen, deren Familien, Freunde und weitere Zugehörige. Foto: Lena Kirchner.

Köln. Mehr als 2.500 Menschen etwa sterben täglich in Deutschland. Bei den meisten von ihnen steht der Tod am Ende einer längeren Krankheitsphase. In der werden sie von Angehörigen oder Freunden begleitet – immer häufiger aber auch von Hospizbegleiterinnen und -begleitern. Rund 140.000 Menschen engagieren sich laut dem Deutschen Hospiz- und Palliativverband ehren- oder hauptamtlich in der Hospiz- und Palliativarbeit. „Die Begleitung eines Menschen in der letzten Phase seines Lebens und die anschließende Begleitung der Trauer von Angehörigen und Freunden ist eine wertvolle Hilfe, die die ehren- und hauptamtlichen Hospiz- und Palliativkräfte leisten“, sagt Dirk Blümke, Fachstellenleiter in der Hospizarbeit, Palliativversorgung und Trauerbegleitung der Malteser Deutschland.

Die Begleitenden sind qualifiziert, die individuellen Bedürfnisse und Herausforderungen aufzugreifen. Blümke: „So bunt wie das Leben an sich ist, so bunt ist auch das, was die Hospizbegleitenden antreffen: Menschen mit ihren Ängsten, mit den kleinen oder großen letzten Träumen, aber auch mit Sehnsüchten und Hoffnungen, - vor allem aber mit dem Wunsch, einen Menschen an der Seite zu haben.“

Fortlaufend werden die Hilfen bei den Maltesern ausgebaut. Es geht darum, in den Zeiten von Sterben, Tod und Trauer nahe bei den betroffenen Menschen sein zu können. Getragen werden die Angebote neben den hauptamtlichen Koordinierungsfachkräften von den qualifizierten ehrenamtlichen Frauen und Männern. Dirk Blümke: „So vielfältig wie das Sterben in jedem Alter ist, so vielfältig sind unsere Angebote. Hospizliche Hilfe gibt es heute oft schon ab der Diagnose einer schweren Krankheit. Es werden Familien unterstützt, in denen ein Kind lebensverkürzt erkrankt ist. Wir bieten Unterstützung für Minderjährige, deren Eltern sterben werden. Wir versuchen auch, Sterbende in ihrer Muttersprache und in ihren kulturellen Gepflogenheiten zu begleiten. In der Trauerbegleitung gibt es neben der persönlichen Präsenz ein digitales anonymisiertes Angebot. Junge Menschen werden möglichst auch von jungen Menschen begleitet, die auf ihrer Wellenlänge sind; kranke oder trauernde Kinder können mit Hilfe eines Pferdes das Leben spüren und ‚letzte Wünsche‘ eines schwerkranken Menschen erfüllen wir mit dem Herzenswunschkrankenwagen.“

Über 34.000 sterbende und trauernde Menschen haben die Malteser im Jahr 2025 begleitet. Engagiert haben sich dabei allein über 5.000 ehrenamtliche Frauen und Männer zwischen 18 und 80 Jahren.

Kontakt:
Malteser Pressestelle
Tel. 0221 / 9822 – 2220 oder - 2202.
presse@malteser.org
www.malteser.de

Christlich und engagiert: Die Malteser setzen sich für Bedürftige ein - 100.000 Engagierte in Ehren- und Hauptamt - an 700 Orten - 1,2 Mio. Förderer und Mitglieder


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