Eichstätt. Ab Januar 2027 bietet der ambulante Hospiz- und Palliativberatungsdienst der Malteser wieder eine Ausbildung zur ehrenamtlichen Hospizbegleitung an. Einen ersten Einblick in die Kursinhalte und das Ehrenamt erhalten Interessierte bei Infoabenden (jeweils um 18.30 Uhr) in Eichstätt am Mittwoch, 21. Oktober, im Malteserhaus (Bahnhofplatz 18, Eichstätt), in Kösching am Dienstag, 3. November im Schloss (Krankenhausstraße 21) sowie in Beilngries am Montag, 23. November im Seniorenzentrum (Kelheimer Str.1).
„Bei unseren Informationsabenden stellen wir die Rahmenbedingungen eines Ehrenamtes in der Hospizbegleitung vor“, erklärt Koordinatorin Regina Sterz: „Die Begleitungen werden je nach Wunsch in der häuslichen Umgebung, in Senioren- und Pflegeheimen sowie im Krankenhaus durchgeführt. Hospizbegleiter schenken den Betroffenen Zeit, führen Gespräche, halten aus und weichen den essenziellen Fragen am Lebensende nicht aus. Einsatzgebiet ist dabei der Landkreis Eichstätt.“
Auf die Einsätze werden die Ehrenamtlichen durch die Hospizausbildung der Malteser vorbereitet. Der Ausbildung vorangestellt ist ein kostenfreies Orientierungswochenende (15. bis 17. Januar 2027), das der Entscheidungsfindung dient. Der anschließende Hospizkurs umfasst zwischen dem 19. Februar und dem 24. Juli sechs Wochenenden und wird begleitet von einem Praktikum; die Teilnahme kostet 300 Euro.
„Der Kurs beinhaltet unter anderem die Themen Reflexion eigener Endlichkeit, Kommunikation, Palliative Care, Demenz, Trauerbegleitung, pflegerische Handreichungen und spirituelle Fragen. Es gibt die Gelegenheit, sich mit Sterben, Tod und Trauer auseinanderzusetzen und einen authentischen Umgang für sich zu finden“, beschreibt Sterz. Die Ausbildung entspricht den Standards des Bayerischen Hospizverbandes und den Richtlinien der Bundesarbeitsgemeinschaft Hospiz.
Für die Teilnahme an einem der Informationsabende bitten die Malteser um Anmeldung: unter Telefon (08421) 9807-77 oder per E-Mail (hospizdienst.eichstaett@malteser.org).