Rettungsdienst Hessen mit neuen Standorten

Vertreter von Landkreis Fulda, Gemeinde Hosenfeld und Malteser Rettungsdienst Hessen vor dem neuen Rettungswachenstandort Hosenfeld. Im Hintergrund ist ein Rettungswagen zu sehen.
Der Malteser Rettungsdienst in Hessen hat zum 1. Januar 2026 mehrere neue Standorte in Betrieb genommen. In Hosenfeld und Großenlüder (Landkreis Fulda) haben nun Vertreter von Landkreis, Gemeinden und Malteser die Wachen offiziell eröffnet.

Der Malteser Rettungsdienst Hessen setzt seinen Wachstumskurs fort und übernimmt zum Jahresbeginn 2026 zusätzliche Verantwortung in mehreren Landkreisen: Neu in Betrieb gegangen sind die Rettungswachen Kirchhain-Kleinseelheim (Marburg-Biedenkopf), Großenlüder und Hosenfeld (Fulda) sowie die Notarztwache Rüdesheim am St. Josefs-Hospital (Rheingau-Taunus). Auch an zahlreichen weiteren Standorten sind die Vorhaltungen an Rettungsmitteln gestiegen. Insgesamt betreibt der Bezirk nun 42 Rettungswachen mit rund 1350 Mitarbeitenden.

„Wir haben uns als verlässlicher Partner im hessischen Rettungsdienst bewiesen“, sagt Bezirksgeschäftsführer Markus Schips. „Dass wir diesen Ausbau realisieren dürfen, zeigt das Vertrauen der Landkreise in unsere Qualität – und verbessert nachhaltig die Hilfsfristen vor Ort.“

In Großenlüder und Kleinseelheim arbeiten die Teams zunächst in Übergangswachen. „Für eine qualitativ hochwertige Notfallversorgung benötigen wir langfristig aber moderne Rettungswachen“, ergänzt Bezirksgeschäftsführer Gregor Goetz‑Knoell. Der Austausch mit den Gemeinden dazu laufe, um mittelfristig ein noch besseres Arbeitsumfeld für die Mitarbeitenden zu schaffen. Gleichzeitig treibe der Bezirk die bereits laufenden Bauprojekte voran. So würden in diesem Jahr die neuen Wachen Schmitten und Bad Camberg fertig gestellt und mit dem Bau der Rettungswache Ober-Ramstadt begonnen.


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