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Neue Ortsleitung für die Malteser Emscher-Ruhr berufen

Frisch zur Ortsleitung berufen: Ria Achtmann (1. v. l.) und Jill Fortmann (2. v. r.) mit Johanna Gräfin von Brühl, stv. Diözesanleiterin und Oliver Roth, Ehrenamtskoordinator der Malteser Ruhrgebiet-Hellweg. (Foto: Malteser Emscher-Ruhr)

Castrop-Rauxel. Mit einem feierlichen Gottesdienst in der Kirche St. Josef in Castrop-Rauxel haben die Malteser am 15. März 2026 die neue Ortsleitung der Gliederung Emscher-Ruhr offiziell in ihr Amt eingeführt. Zur neuen Ortsbeauftragten wurde Ria Achtmann berufen, die Geschäftsführung übernimmt künftig Jill Fortmann.

Die Messe wurde von Stephan Mockenhaupt, Bezirksseelsorger Ruhrgebiet‑Hellweg, gemeinsam mit Diakon Heinz-Jürgen Nolde, Ortsseelsorger Emscher‑Ruhr, gestaltet. Die Berufungen nahm Johanna Gräfin von Brühl, stellvertretende Diözesanleiterin der Malteser, vor. Neben zahlreichen Malteserinnen und Maltesern nahmen auch Vertreter von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk sowie der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Castrop‑Rauxel, Carsten Papp, an der Feier teil.

Im Anschluss an den Gottesdienst kamen die Gäste zu einem Empfang im benachbarten Gemeindezentrum zusammen. In ihrem Grußwort dankte Johanna Gräfin von Brühl insbesondere Christian Wehr, der als Stadtbeauftragter von Herne die Gliederung Emscher‑Ruhr in den vergangenen Monaten kommissarisch geleitet hatte. Zugleich würdigte sie die Bereitschaft von Ria Achtmann und Jill Fortmann, Verantwortung zu übernehmen und die Malteserarbeit vor Ort aktiv weiterzuentwickeln.

Stabile Strukturen nach Übergangsphase

Die Gliederung Emscher‑Ruhr war längere Zeit ohne eigene Ortsleitung. Anfang 2025 wurde daher eine Kooperationsvereinbarung mit der benachbarten Gliederung Herne geschlossen. In dieser Übergangszeit übernahmen Christian Wehr und Jill Fortmann zusätzlich die Leitung in Emscher‑Ruhr und intensivierten die Zusammenarbeit beider Standorte. Mit der nun erfolgten Berufung ist die Gliederung wieder eigenständig aufgestellt – die enge Kooperation soll jedoch fortgeführt werden.

Erfahrenes Leitungsteam

Ria Achtmann ist seit 2017 bei den Maltesern engagiert und bringt umfassende Erfahrung aus dem Katastrophenschutz, den Sanitätsdiensten sowie der Erste‑Hilfe‑Ausbildung mit. Jill Fortmann ist seit 2024 bei den Maltesern aktiv und seitdem Geschäftsführerin der Gliederung Herne. Künftig wird sie die Geschäftsführung an beiden Standorten übernehmen.

Ausbau bestehender und neuer Angebote

Für die kommenden Jahre hat sich die neue Ortsleitung viel vorgenommen. Bereits aktiv sind die Malteser in Castrop‑Rauxel mit dem Mobilen Einkaufswagen. Darüber hinaus ist für den Sommer 2026 der Start eines neuen Rikscha‑Dienstes geplant. Auch sollen künftig wieder verstärkt Sanitätsdienste sowie Erste‑Hilfe‑Ausbildungen angeboten werden. Ziel ist es, das soziale und ehrenamtliche Engagement in der Region weiter auszubauen und neue Bedarfe aufzugreifen.

Ein besonderes Zeichen der Solidarität setzte die neue Ortsbeauftragte mit der Entscheidung, die Kollekte aus dem Gottesdienst den Maltesern in Wuppertal zukommen zu lassen, deren Rettungswache durch einen Brand schwer beschädigt wurde.

 


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