Kunstprojekt "Sterben & Tod"
Viele Menschen sprechen nicht gerne über Tod und Sterben. Menschen mit Behinderung wird oft gar nicht die Chance gegeben über dieses Thema zu sprechen.
Nach dem Motto “Unterstützen, statt schützen” haben wir in unserem Kunstprojekt Raum für diese Themen gegeben.
Dank der Unterstützung einer Einrichtung der GIB, der gemeinnützigen Gesellschaft für integrative Behindertenarbeit, und Inga Berkensträter, einer Künstlerin aus Hannover, die intuitives Malen anbietet, haben Menschen mit Behinderung Bilder zum Thema Tod und Sterben gemalt:
Wie stelle ich mir das Sterben vor?
Was wünsche ich mir?
Was bedeutet Abschied für mich?
Was kommt nach dem Tod?
Was sind meine Erinnerungen an verstorbene Menschen?
Diese Fragen lassen sich meist nicht leicht in Worte fassen. Farbe konnte jetzt dort Ausdruck geben, wo Sprache manchmal nicht ausreicht.
Entstanden sind fünf ganz persönliche Werke: Mal kräftig, mal leise, mal hoffnungsvoll, mal traurig. Sie zeigen, wie vielfältig die Sichtweisen auf das Lebensende sind.
Und sie zeigen: Menschen mit Behinderung haben eigene Vorstellungen und Wünsche – Sie wollen mitreden und ernst genommen werden, auch beim Thema Sterben.
Der Tod und das Sterben müssen nicht dunkel sein
Intuitives Gemälde von Stefan
“Mir hilft es, dass wir über solche Themen reden können. Wenn ich mal krank bin und sterbe würde es mir auch helfen, dass Menschen da sind, die mir Zuwendung geben.”