Zum Auftakt trafen sich die engagierten Ehrenamtlichen, die dieses besondere Projekt mit Leben füllen. Auch Bürgermeisterin Katja Behrendt war vor Ort und würdigte das Engagement der Beteiligten.
Sie lobte die Erzählbank als ein „niederschwelliges Angebot“, das in der heutigen oft hektischen Zeit besonders wertvoll sei. Es schaffe Raum, um zur Ruhe zu kommen und miteinander ins Gespräch zu finden. In ihrem Dank an die Ehrenamtlichen betonte sie, dass es keineswegs selbstverständlich sei, anderen aufmerksam zuzuhören – vielmehr sei dies eine besondere Gabe.
Auch Ruth Schräder vom Malteser Hilfsdienst unterstrich die Bedeutung des Projekts: „Es ist ein Angebot im öffentlichen Raum – jede und jeder kann es wahrnehmen.“
Die Erzählbank Telgte steht für Begegnung, Zuhören und einen wertfreien Austausch – unabhängig von Alter, Herkunft oder Lebenssituation. Gespräche entstehen spontan und drehen sich um das, was die Menschen bewegt.
Die Sommersaison läuft – je nach Wetterlage – bis Ende September oder Anfang Oktober. In dieser Zeit sind mehrere gekennzeichnete Bänke im Innenstadtbereich regelmäßig besetzt. Zusätzlich finden ganzjährig Besuche in Seniorenheimen statt.
Wer wissen möchte, wann welche Bank besetzt ist, kann die aktuellen Einsatzpläne von der Stadt Telgte erhalten sowie diese an den entsprechenden Aushangstellen in der Innenstadt finden.
Das Projekt lebt von starken Partnerschaften: der Sparkasse Münsterland Ost, dem Malteser Hilfsdienst und der Stadt Telgte. Ein besonderer Dank gilt zudem Petra Müller und Gaby Gärtner-Schlüß, die die Erzählbank Telgte maßgeblich koordinieren und organisieren.
Die Einladung bleibt bestehen: Einfach Platz nehmen – und ins Gespräch kommen.“