Einsamkeit an den Feiertagen: Deutlich mehr Gespräche im Plaudernetz der Malteser

Eine junge Frau sitzt im Sessel und telefoniert
Mit 60 bis 80 Gesprächen hatte das Plaudernetz der Malteser über Weihnachten einen hohen Zulauf. Foto: Lena Kirchner / Malteser

Köln. Knapp 120 Gespräche an Heiligabend und auch an den anderen Weihnachtstagen herrschte mit 60 bis 80 Gesprächen ein hoher Zulauf beim Plaudernetz der Malteser. Offensichtlich hatten die Anrufenden und die ehrenamtlichen Plauderpartner großen Bedarf am Austausch. „Der Einsamkeit, die manche Menschen leider gerade an und zwischen den Feiertagen spüren, können wir so ein Stück weit lindern. Es ist ein flexibles Engagement und kann beim Anrufenden so viel bewirken“, sagt Sophia Franken, Referentin für das Malteser Plaudernetz.

Erst im Sommer war das deutschlandweite Plaudernetz mit Unterstützung der Deutschen Telekom gestartet. Es soll Einsamkeit lindern, ist aber kein Notfall - oder Beratungstelefon. Mit über 500 Plauderpartnerinnen und Plauderpartnern, die sich per App als Gesprächspartner zur Verfügung stellen, gibt es bereits einen großen Pool an Freiwilligen. „Aber der Bedarf steigt, weil das Plaudernetz immer bekannter wird und der Wunsch danach, einfach mal mit jemandem zu plaudern, in unserer Gesellschaft so groß ist“, sagt Franken.

Guter Vorsatz fürs neue Jahr

Franken hofft, dass die Zeit der guten Vorsätze für das neue Jahr bei manchem in ein Engagement als Plauderpartner mündet, welches zeitlich flexibel und ortsunabhängig ausgeführt werden kann. „Wir helfen den Freiwilligen mit einem kurzen Kennenlern-Gespräch, Plauderpartner zu werden. Das kann ja fast jede und jeder machen, weil man nur ein Handy mit App braucht. So kann man ganz einfach von zu Hause aus interessante Gespräche führen und Einsamkeit lindern.“

Mehr zum Plaudernetz unter: https://plaudernetz.malteser.de 


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