Sanitätsdienst und gute Gespräche 

Malteser Ehrenamtliche gehen Richtung Zeltplatz

Eichstätt. Ehrenamtlich im Dienst während andere feiern waren auf dem Open Air am Berg auch heuer wieder die Helferinnen und Helfer der Malteser. Mit 65 Ehrenamtlichen in wechselnden Schichten war die Sanitätsstation rund um die Uhr besetzt. In dem großen Zelt zwischen Camping- und Konzertbereich wurden zahlreiche leichtere Verletzungen der Festivalbesucher fachmännisch versorgt, sechs Personen mussten ins Krankenhaus gebracht werden, wie Einsatzleiter Lukas Heim berichtet. 

Er bilanziert: „Es war insgesamt gesehen wieder einmal ein sehr gesittetes Festival, daher war auch die Anzahl der von uns versorgten Personen überschaubar. Entsprechend der gefühlt höheren Besucherzahlen hatten wir heuer trotzdem etwas mehr zu tun als im Vorjahr, was aber sicherlich auch am heißen Wetter lag.“ Man merke jedoch, dass sich die Veranstalter des Open Airs auch in diesem Punkt große Mühe geben, lobt Heim, so seien die Trinkwasser- und Sprühnebelstationen sowie die über das Gelände verteilten Schattenplätze auch aus sanitätsdienstlicher Sicht von Vorteil gewesen.

In das große Sanitätszelt integriert war die Station „Awareness und Festivalseelsorge“, die zehn Malteser-Festivalseelsorger unter der Leitung von Lena Thiermann gemeinsam mit zehn Studierenden der Eichstätter Universität, unter der Leitung von Professorin Simone Birkel, betreuten. Im Awareness-Bereich des Open Airs kann man seit 2023 nicht nur seinen Handy-Akku, sondern auch den seelischen Akku aufladen. Auch wenn man sich bedrängt oder unwohl fühlt, findet man hier Ruhe und vertrauenswürdige Ansprechpersonen. 

Eine von ihnen war auch heuer wieder, das dritte Jahr in Folge, die 24-jährige Sophia. „Ich finde es einfach schön, dass man für die Leute da sein kann. Egal, ob sie sich Ohrstöpsel bei uns holen, einfach mal kurz Ruhe finden möchten oder das Bedürfnis nach einem Gespräch haben. Auch schön: Einige der Festivalbesucher kannten unser Angebot bereits und haben sich gefreut, dass wir wieder da waren.“


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