Engagiert im Dienst der Gesellschaft

Schwerkranker genießt Ausflug in die Natur
Foto: Michael Tratz

Eichstätt. Im Jahr 2025 leisteten ehrenamtliche Malteser und Malteserinnen im Bistum Eichstätt rund 30.000 Helferstunden – unentgeltlich in ihrer Freizeit. Auf knapp 8000 Helferstunden können die 85 Ehrenamtlichen der Einsatzdienste Ingolstadt-Eichstätt stolz sein. Über die Hälfte davon wurden auf Sanitätsdiensten geleistet, bei Veranstaltungen wie dem Open Air am Berg in Eichstätt und dem Halbmarathon in Ingolstadt oder als Unterstützung anderer Gliederungen. Besondere Highlights waren vergangenes Jahr zwei Sanitätsdienste anlässlich des Heiligen Jahres in Rom. Auch bei den Maltesern in Wendelstein gibt es Einsatzdienste: 99 Ehrenamtliche sind als „Helfer vor Ort“ unterwegs und unterstützen die Arbeit der Wendelsteiner Krankentransportwache.

Der Herzenswunsch-Krankenwagen (HWK), mit dem die Malteser Sterbenden letzte Wünsche erfüllen, absolvierte 2025 sechs Fahrten. Zur neuen HWK-Koordinatorin wurde jüngst Brigitte Janocha berufen, der bisherige Koordinator Ferdinand Eisenhart tritt aus beruflichen Gründen eine Stufe zurück und unterstützt Brigitte Janocha zukünftig mit seiner Erfahrung als ihr Stellvertreter.

Für die Malteser-Integrationsdienste in Eichstätt und Neumarkt engagieren sich 165 Ehrenamtliche – sie steckten fast 6000 Helferstunden in Sprachkurse, Nachhilfe und Schulpatenschaften, Hilfe bei der Wohnungsvermittlung oder in die Organisation von Veranstaltungen, die Menschen verschiedenster Nationalitäten zusammenbringen. Highlights waren unter anderem der Weltflüchtlingstag in Eichstätt und das Fest der Kulturen in Neumarkt.

Gemeinsame Unternehmungen und Initiativen gegen Einsamkeit standen 2025 auch im Fokus des Referats Soziales Ehrenamt, etwa durch die offene Gruppe „Aktive Senioren“, die Rikschadienste in Eichstätt und Wendelstein, die Nachbarschaftshilfe in Aurach oder den Tandemdienst in Ingolstadt. Für den Besuchsdienst mit Hund konnten neue Mensch-Hund-Teams ausgebildet werden. Insgesamt wurden dabei vergangenes Jahr von 173 Ehrenamtlichen fast 9000 Ehrenamtsstunden geleistet!

Im Bereich Ambulanter Hospiz- und Palliativberatungsdienst/Trauerarbeit kümmerten sich 58 Ehrenamtliche in 2600 Stunden um die Begleitung schwerstkranker Menschen im letzten Lebensabschnitt. Trauergruppen, Wanderungen und Treffs boten in Eichstätt und Beilngries Menschen mit Verlusterfahrung Unterstützung. Den Hospiz- und Palliativtag, den die Malteser bereits zum vierten Mal zusammen mit der Palliativstation der Klinik Eichstätt organisierten, besuchten vergangenes Jahr mehr als 200 Teilnehmende.

Im Kriseninterventionsteam des Landkreises Eichstätt, das die Malteser zusammen mit anderen Hilfsorganisationen und den Kirchen stellen, sind 18 Helfende aktiv. 2025 betreuten sie bei 127 Einsätzen 725 Personen. Ebenfalls 18 Ehrenamtliche zählt die Malteser Jugend im Bistum Eichstätt – sie engagieren sich im Diözesanjugendführungskreis oder als Gruppenleiter in Eichstätt, Aurach, Wendelstein und Preith.

Die Malteser in Preith sind als eigenständiger Ortsverband organisiert. Dort engagierten sich im vergangenen Jahr 140 Ehrenamtliche. Sie leisteten über 4000 Helferstunden in verschiedensten Diensten: etwa in der Frauengruppe, in der Losbude, bei Essen auf Rädern oder auf Sanitätsdiensten.


Zurück zu allen Meldungen