Hildesheim (mhd). „Innerste Ruhe – Soul days in Hildesheim“: Unter diesem Motto trafen sich vom 22. bis 24. beziehungsweise vom 24. bis 26. Juni zwei Gruppen haupt- und ehrenamtlicher Malteser aus der Malteser-Region Nordwest zu einer spirituellen Auszeit im „Lüchtenhof“, dem Tagungshaus des Bistums Hildesheim.
Was trägt uns als Malteser in unserem Dienst? Und was prägt uns ganz generell in unserem Leben? Fragen, die man nicht nebenbei beantwortet, für die man sich Zeit nehmen muss. Jeweils rund ein Dutzend Malteser aus ganz Norddeutschland waren daher der Einladung von Diakon Thomas Müller, Referent Malteser Pastoral in der Diözese Hildesheim, und Diakon Thomas Kleibrink von der Malteser-Pastoral der Region Nordwest gefolgt, sich in einer Auszeit mit solchen Themen zu beschäftigen. Inhaltlicher Schwerpunkt war die Auseinandersetzung mit dem Geistlichen Jahresthema der Malteser für 2026 – dem Gleichnis vom Barmherzigen Samariter – und eine Einführung in die Werbekampagne zur Stärkung des Glaubens in der Malteser-Region Nordwest.
Praktisches Anschauungsmaterial bot das sozial-diakonische Projekt „Guter Hirt“ in Hildesheim, das seit vielen Jahren Menschen in sozial prekären Lebenssituationen mit Nahrungsmitteln, aber auch Kleidung versorgt. Dessen Leiter, Diakon Andreas Handzik, gewährte den Besuchern vor Ort interessante Einblicke in seine herausfordernde Arbeit.
Ruhiger dann der Besuch in den Kirchen St. Godehard und St. Michaelis, die bei dem heißen Wetter für Abkühlung sorgten. Auch eine Führung durch den Hildesheimer Dom durfte nicht fehlen und natürlich der Spaziergang zur Innerste – jenem Fluss, der durch Hildesheim fließt und der Auszeit ihren Namen gab. Ansonsten war dieses geistliche Angebot geprägt von Morgen- und Abendlob im Garten des Tagungshauses beziehungsweise in der Seminarkirche und von Gesprächen in der Gruppe.