Die Theatergruppe

Im Jahre 1986 griff eine kleine Gruppe von Maltesern die Idee auf, sich schauspielerisch zu betätigen. Aus dieser Idee wurde Wirklichkeit und man wagte 1987 mit dem Lustspiel „Hei‘ Oldie oder Opa auf Freiersfüßen“ den Schritt auf die Bretter, die die Welt bedeuten.

Daraus wurde eine Erfolgsgeschichte.

Seit mehr als 30 Jahren bringen die Laienspieler der Theatergruppe in wechselnden Besetzungen - aber stets mit gleichem Erfolg -, die Komödien auf amüsante Weise dem Publikum näher. Die Spielfreude des Ensembles springt auf die Zuschauer über und diese danken es mit Szenenapplaus und den Worten "wir kommen nächstes Jahr wieder".

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Ursula Harnecker

Ursula Harnecker
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Aufführungen der letzten Jahre

Spuk mit Witz und Spannung: Malteser Weiler feiern 35. Theaterjubiläum, 2026

Zum 35. Mal öffnete sich der Vorhang in der voll besetzten Rhein-Nahe-Halle für die Theateraufführung der Malteser Weiler. Gespielt wurde die Komödie „Von allen Geistern verlassen“ von Regina Harlander.

Die beiden Wanderer, dargestellt von Karin Kirchner und Timo Schieferstein, führten das Publikum zu einem verfallenen Haus in der Sandkaut, in dem es Gerüchten zufolge spuken soll. Dort haben die Schwestern Erna (Annika Pierrón) und Olga Redlich (Freia Schmitt) gemeinsam mit ihrem Gehilfen Rudi (Marco Porth) kürzlich ihr neues Zuhause bezogen – bereits der fünfte Umzug in vier Jahren. Grund dafür ist Olgas Tätigkeit als Wahrsagerin unter dem Künstlernamen „Madame Ozeana“, mit der sie zwar ihren Lebensunterhalt verdient, es mit der Wahrheit jedoch nicht allzu genau nimmt. Stattdessen erzählt sie ihren zahlungskräftigen und leichtgläubigen Kundinnen genau das, was diese hören möchten.

Schon bald erscheint ihre Stammkundin Rita Sonntag (Rica Schultz) aus dem Hunsrück, die wissen möchte, ob ihr Mann bei der Bürgermeisterwahl wiedergewählt wird. Während Rudi im Hintergrund für die passenden Effekte sorgt, wird die Glaskugel „fachgerecht“ befragt. Doch diesmal verlangt die Kundin genauere Auskünfte – und so kommt es zu einer Geisterbeschwörung, die völlig aus dem Ruder läuft. Nach lautem Donnergrollen und flackerndem Licht steht plötzlich tatsächlich ein Gespenst im Raum.

Der Geist, der sich Max (Sven Schaumlöffel) nennt, ist über sein Erscheinen ebenso überrascht wie seine unfreiwillige Beschwörerin. Schnell wird klar: Nur Olga und Erna können ihn sehen und hören. Max hat keine Erinnerung an sein früheres Leben, kann das Haus nicht verlassen und muss seinen Mörder entlarven, um endlich Ruhe zu finden.

Die Nachforschungen führen zunächst ins Leere – weder auf dem örtlichen Friedhof noch bei der spektakulären Geisteraustreibung von Pfarrer Fromm (Sascha Karch), der mit Weihwasser „to go“ und Höllenfeuerlöscher anrückt, ergeben sich Hinweise. Erst als die Pennerin Paula (Lea Schieferstein) auftaucht, kommt Bewegung in die Sache. Sie kannte Max zu Lebzeiten und weiß, wie und wann er starb.

Weitere Hinweise liefern fünf Kisten voller Geld sowie ein Wahlplakat des Bürgermeisters Erwin Sonntag (Peter Link), die Rudi im Holzschuppen entdeckt. Mit einer List locken die Beteiligten schließlich den zwielichtigen Bürgermeister und seine Frau in die Sandkaut und bringen ihn – unterstützt von Paula in Geistergestalt – zum Geständnis.

Eine der Geldkisten hatte Max bereits zu Lebzeiten versteckt, sodass Paula ihre Zukunftssorgen überwinden kann. Olga hingegen schwört ihrer Schwester, nie wieder Geister zu beschwören – doch zu spät: Mit Blitz und Donnergrollen endet das turbulente Stück.

Zum Abschluss stellten die beiden Wanderer das Ensemble namentlich vor. In den Nebelschwaden erkennt Olga schließlich, dass auch sie vom „Theatervirus“ erfasst wurden und im kommenden Jahr wieder auf der Bühne stehen werden.

Ein herzlicher Dank galt außerdem den Souffleusen Iris Grünewald und Ursula Harnecker, den Maskenbildnerinnen Gabi Rauber und Melanie Gregori sowie den Verantwortlichen für Bühnenbau und Technik, dem Malteser-Team, dem CCW-Technikteam und Jürgen Bootz. Ebenso wurde den zahlreichen Helferinnen und Helfern im Hintergrund gedankt – beim Kartenvorverkauf, Auf- und Abbau, im Ausschank und in der Küche sowie dem CCW, dem Musikverein und dem WCV für ihre tatkräftige Unterstützung.


"4 Zimmer, Küche und Bad" 2025

Weiler. Die Theatergruppe der Malteser Weiler „rockte“ wieder mal am Palmsamstag die Bühne in der Rhein-Nahe-Halle mit der Komödie in zwei Akten „4 Zimmer, Küche, Bad“ von Christiane Cavazzini. 
Kein Wunder, denn der Inhalt war ein Verwirrspiel: 
Die Immobilienmaklerin (Annika Pierrón) präsentierte erst der Künstlerin Chantal Meyer (Lea Schieferstein), dann dem Muttersöhnchen Martin Martin (Sascha Karch) und ebenso dem Frisör Nobi mit seinem „Fridolin“ (Sven Schaumlöffel) die paradiesische Super-Luxus-Wohnung. Leider hatte sie nicht alle Zimmerschüssel dabei, drängte aber jeweils, dass es weitere Interessenten gebe, sodass alle drei anstandslos die Kaution von 3000 Euro zahlten. Alle Mieter erhielten zwar einen Schlüssel versprachen aber erst am übernächsten Tag einzuziehen und sollten dann auch den Mietvertrag und die Quittung erhalten, denn der Handwerker (Marco Porth) musste im Bad noch etwas reparieren und die Putzfrau – das Neutrum – Else Kobinsky (Freia Schmitt) die Wohnung auf Vordermann bringen.
Else hatte alles im Blick und stellte ganz schnell fest, dass dies keine Wohnung, sondern ein Taubenschlag sei. Das „arme Jungchen“, kaum hatte es sich von seiner Übermutter abgenabelt, legte es sich wieder Ballast um den Hals und dann auch noch diese Schrapnelle von Malerin. Als dann noch Martins Übermutter Luzy (Rica Bechmann), die die Nabelschnur als Lasso für ihren Bubi verwendet, auftauchte und ihren Sohn wiederhaben wollte, schulterte Fred sie auf Anweisung von Else wie einen Mehlsack und beförderte sie nach draußen.
Schließlich kam es, wie es kommen musste: Es trafen alle drei Mieter aufeinander. Keiner wollte auf die Wohnung verzichten, denn jeder hatte 3000 Euro Kaution gezahlt. Die Maklerin Pauline Braun wurde herbeigerufen, sah aber völlig anders aus (Annika Pierrón spielte zwei Rollen) und versicherte, mit keinem der Mieter gesprochen und 9000 Euro kassiert zu haben. Da ihr guter Ruf auf dem Spiel stand, fiel ihr Verdacht auf eine verschwundene Praktikantin. Die Maklerin benachrichtigte die Polizei. 
Versöhnt hatten sich so auch der Handwerker mit seiner Verlobten Chantal, die ihn verlassen hatte und nun wieder zurück in die gemeinsame Wohnung wollte. Sie brauchte die vier Zimmer, Küche, Bad also nicht mehr. Blieben noch Martin und Nobi. Putzfrau Else Kobinsky vom FBI hatte die Idee, dass doch beide die große Wohnung mieten könnten - und dem stimmte die Maklerin zu. 
„Ich bin ein Mann, und mein Zimmer ist für dich tabu“, sagte Martin zu Nobi, der das akzeptierte. Nur auf das obere Fach im Kühlschrank musste er verzichten: Dies ist ausschließlich für Nobi’s Kosmetik und seine Gurkenmaske reserviert. Ende gut, alles gut, denn die Polizei entdeckte die falsche Maklerin am Flughafen. Ihre Kaution konnten sich die Mieter bei der Polizei abholen. 
Riesenapplaus des Publikums war der Lohn für ein gelungenes, unterhaltsames und lustiges Theaterstück, die Besetzung der Rollen war grandios! .Besonderer Dank gilt auch allen Mitwirkenden und vielen Helfern im Hintergrund: Souffleusen Iris Grünewald und Ursula Harnecker, Maske Gabi Rauber und Melanie Gregori, Bühnenbau und Technik Malteser Team, Felix Benz und CCW Technik Team, dem Musikverein Weiler und vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern.
 


"Nonnenpoker" 2023

Mit dem Auftritt der beiden großmäuligen, aber tölpelhaften Mafiosi Salvatore (Thomas Marra) und Antonio (Sascha Karch), die aus einem Deal etwas zu viel Kohle für sich selbst abgezweigt haben und nun in ständiger Angst vor ihrem „Big Boss“ leben, ändert sich die Situation schlagartig.

Als angebliche Klosterprüfer des Vatikans getarnt, suchen die beiden für einige Zeit Unterschlupf im Kloster. Der von ihnen mitgeführte Koffer voller Geld weckt auch bei den Klosterschwestern Begehrlichkeiten und löst in der Folge eine Kette zahlreicher Turbulenzen aus. Als dann zu guter Letzt auch noch der „Big Boss“ (Ursula Harnecker) höchstpersönlich in Erscheinung tritt, ist das Chaos perfekt und der Lauf der Dinge nicht mehr aufzuhalten.

Die entscheidende Pokerpartie um den Geldkoffer zwischen dem „Big Boss“ und der Mutter Oberin gewinnen zur großen Freude die Klosterschwestern.

Das begeisterte Publikum trieb die Akteure zur Höchstleistung an und dankte ihnen am Ende mit stehendem Applaus.

Der Ortsbeauftragte Rainer Harnecker bedankt sich besonders bei der Theatergruppe, den Helfern vor und hinter der Bühne, sowie den unterstützenden Ortsvereinen, die gemeinsam zu dem erfolgreichen Abend beigetragen haben.

 


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