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Mit Herz, Geduld und Mut: Malteser Schulbegleiter feiern gemeinsam den Abschluss des Schuljahres

Zum traditionellen gemeinsamen Schuljahresabschluss traf sich das Team der Malteser OWL im inklusiven Gasthaus Haxterpark in Paderborn.

Das Leitungsteam bestehend aus Nina Brenke und Carmen Rosendahl nutzte den gemeinsamen Abend für Austausch, Wertschätzung und ein offenes Ohr. Im Mittelpunkt stand der Dank an die 39 Schulbegleiterinnen und Schulbegleiter, die aktuell in OWL für die Malteser im Einsatz sind – darunter drei Männer. Tag für Tag stehen sie Kindern und Jugendlichen im Schulalltag zur Seite, geben Sicherheit und helfen dort, wo Unterstützung gebraucht wird.

Gerade zum Schuljahresende ist vieles in Bewegung: In den Hilfeplangesprächen wird geklärt, ob Schülerinnen und Schüler weiterhin eine Schulbegleitung genehmigt und finanziert bekommen. Manche Begleitungen enden mit den Sommerferien, neue Teams aus Kindern, Jugendlichen und Malteser Mitarbeitenden entstehen. Für Nina Brenke und Carmen Rosendahl beginnt damit eine intensive Zeit: In den Sommerferien suchen sie mit viel Sorgfalt nach passenden Begleitungen – nach Menschen, die nicht nur fachlich, sondern auch menschlich zu den jeweiligen Kindern passen.

Zum Ende der Ferien wird zudem wieder ein Erste-Hilfe-Kurs angeboten, der regelmäßig verpflichtend für alle im Team ist. Denn die Arbeit der Schulbegleitung verlangt nicht nur Einfühlungsvermögen und Geduld, sondern auch Sicherheit im Handeln – im Klassenzimmer, auf dem Schulhof, bei Ausflügen und in vielen alltäglichen Situationen.

Erstmals bei der Abschlussfeier dabei war Olga. Sie ist seit Dezember 2025 bei den Maltesern und hat als Schulbegleiterin ihren Traumjob gefunden. Nach verschiedenen beruflichen Stationen, unter anderem im Modeeinzelhandel, ist sie heute dort angekommen, wo sie sich richtig fühlt: direkt bei den Menschen. „Ich arbeite unglaublich gerne mit Kindern. Nicht nur das Kind, das ich begleite, liegt mir am Herzen. Ich fühle eine große Verbundenheit allen Schülerinnen und Schülern gegenüber. Es gibt für mich keine fremden Kinder. Wenn mich jemand nach Hilfe fragt, bin ich da“, sagt sie.

Viele berührende Momente hat Olga in den vergangenen sechs Monaten bereits erlebt. Besonders in Erinnerung geblieben ist ihr ein Mädchen, das große Angst vor dem Wasser und dem Sprung vom Beckenrand hatte. Mit viel Zuspruch, Geduld und Ermutigung schaffte es das Kind schließlich, sein Seepferdchen zu machen. Unterstützung bieten den Schulbegleitungen dabei auch die „Mut-mach-Karten“, von denen das Leitungsteam 150 verschiedene Motive zur Auswahl hat. Darauf finden die Kinder Bilder und hilfreiche Impulse, die ihnen in schwierigen Situationen Orientierung und Kraft geben können.

Für Olga und ihre Kolleginnen und Kollegen steht fest: Schulbegleitung ist weit mehr als Unterstützung im Unterricht. Sie bedeutet Beziehung, Vertrauen und manchmal auch das leise Dabeisein im richtigen Moment. Mit dieser Haltung blicken die Malteser Schulbegleiterinnen und Schulbegleiter in OWL voller Vorfreude auf das kommende Schuljahr – bereit, Kinder und Jugendliche weiter mit Herz und Engagement zu begleiten.


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