„Da in Venezuela einige Flughäfen zerstört wurden, ist es für uns eine großartige Möglichkeit, dass wir mit Unterstützung des Technischen Hilfswerks (THW) die Möglichkeit haben, die Menschen schnellstmöglich zu erreichen“, sagt Jonas Jung, Nothilfekoordinator bei Malteser International.
„Unsere Partnerorganisationen in Venezuela berichten uns, dass die Lage katastrophal ist. Die Beben haben Menschen getroffen, die seit Jahren in Armut leben. Bereits zuvor war die gesundheitliche Versorgung schwierig, Medikamente sind Mangelware. Jetzt gibt es tausende Verletzte und das Gesundheitssystem ist völlig überlastet. Unsere Partner werden nun damit beginnen, mobile Kliniken einzusetzen, um die Menschen zu erreichen, die Hilfe benötigen. Wir werden mit unserem Nothilfe-Team vor Ort dabei vor allem die Menschen im Gesundheitsbereich unterstützen,“ berichtet Jung.
Nach den schweren Erdbeben am Mittwochabend ist die Anzahl der Toten auf über 200 gestiegen, mehr als 4.500 Menschen sind verletzt. Noch immer werden tausende Menschen vermisst. Venezuela leidet seit vielen Jahren unter einer langanhaltenden Wirtschaftskrise. Bereits vor den Beben waren 7,9 Millionen der insgesamt 23,5 Millionen Einwohner des Landes auf humanitäre Hilfe angewiesen. Malteser International arbeitet seit Jahren mit lokalen Partnerorganisationen in Venezuela.
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Malteser Hilfsdienst e. V.
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Stichwort: „Erdbeben Venezuela“
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Spenden-Stichwort: „Erdbeben Venezuela“
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News vom 25. Juni:
Erdbeben Venezuela: Malteser International stellt 250.000 Euro bereit
Zwei Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 haben am Mittwochabend Ortszeit die westliche Küstenregion Venezuelas schwer erschüttert. In den nahe am Epizentrum gelegenen Städten stürzten Gebäude ein, es werden tausende Todesfälle befürchtet. Für die betroffenen Gebiete wird Malteser International sofort eine Nothilfe in Höhe von 250.000 Euro zur Verfügung stellen, um schnelle Hilfe zu leisten.
„Die beiden Erdbeben waren besonders schwer. Vor allem das zweite Beben mit einer Stärke von 7,5 in nur zehn Kilometer unter der Erdoberfläche hat ein hohes Maß an Zerstörung versursacht. Ein weiteres Problem ist es, dass die betroffenen Gebiete dicht besiedelt sind, was zur Folge haben wird, dass viele Menschen betroffen sind. Tausende Menschen haben ihr Hab und Gut und ihr Zuhause verloren. Wichtig ist es nun, dass ihnen schnell geholfen wird. Derzeit sondieren wir die Lage und werden im nächsten Schritt die Menschen mit dem Nötigsten versorgen“, sagt Jonas Jung, Nothilfekoordinator bei Malteser International.
Der internationale Flughafen Simon Bolivar in Maiquetia nahe Caracas wurde wegen Erdbebenschäden geschlossen, der Zugverkehr ist eingestellt. In Teilen von Caracas und anderen Landesteilen brachen die Stromversorgung und die Kommunikation zusammen. Malteser International unterstützt über eine lokale Partnerorganisation und den venezolanischen Malteserorden die Menschen bereits seit vielen Jahren. Die wirtschaftliche Lage in dem südamerikanischen Land ist bereits seit vielen Jahren sehr angespannt.
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