36-Stunden-Einsatzübung der Rettungshundestaffeln

Der Rettungshund arbeitet sich konzentriert durch unwegsames Gelände
Ein Rettungshundeteam auf der Suche nach vermissten Personen
Ein Rettungshundeteam durchsucht systematisch eine unübersichtliche Einsatzstelle
Ein Rettungshundeteam durchsucht eine unübersichtliche Einsatzstelle nach vermissten Personen
Erfolgreiche Vermisstensuche: Ein Rettungshundeteam hat eine vermisste Person aufgefunden
Einsatzkräfte des Sanitätsdienstes bergen eine verletzte Person und übernehmen die medizinische Erstversorgung
Ein Team des Sanitätsdienstes übernimmt die medizinische Erstversorgung einer aufgefundenen Person
Ein Team des Sanitätsdienstes transportiert die aufgefundene Person zur Verletztensammelstelle

Alarmierung am frühen Morgen

Bereits in den frühen Morgenstunden des Samstags mussten die Einsatzkräfte ihre Alarmbereitschaft herstellen. Während der gesamten Übung war Selbstversorgung gefordert. Als Unterkunft diente eine leerstehende Fabrikhalle mit nur eingeschränkter Strom- und Wasserversorgung – Bedingungen, die den Herausforderungen realer Einsatzlagen nahekommen.

Um 7 Uhr erfolgte die erste Alarmierung zu einer Vermisstensuche in einem Schotterwerk mit Steinbruch. Von dort aus führte die Übung die Teams zu zahlreichen weiteren Einsatzstellen.

Unterschiedlichste Einsatzorte und Herausforderungen

Im Verlauf der Übung wurden unter anderem eine ehemalige Sprudelfabrik, zwei Sägewerke, zwei Deponien, eine weitläufige Industriebrache, ein Kleingartengebiet sowie Wald- und Wiesenflächen abgesucht. Jede Einsatzstelle brachte neue Herausforderungen mit sich und verlangte eine enge Zusammenarbeit zwischen Hundeführern, Suchtrupps und Einsatzleitung.

Neben der erfolgreichen Suche nach vermissten Personen stand auch das Wohl von Mensch und Hund im Mittelpunkt. Regelmäßige Lagebesprechungen und eine offene Kommunikation sorgten dafür, dass die Belastung der Einsatzkräfte und ihrer vierbeinigen Partner jederzeit im Blick blieb.

Unterstützung durch den Sanitätsdienst

Am Sonntag wurde die Übung durch den ehrenamtlichen Sanitätsdienst der Malteser Rottenburg ergänzt. Die Einsatzkräfte übernahmen die Rettung und Erstversorgung der von den Rettungshunden aufgefundenen Personen und trugen damit zu einer noch realistischeren Darstellung des Einsatzgeschehens bei.

Erfolgreiche Zusammenarbeit über Organisationsgrenzen hinweg

Nach 36 intensiven Stunden endete die Übung am Sonntagnachmittag. Die Bilanz fiel durchweg positiv aus: Realistische Einsatzbedingungen, anspruchsvolle Suchlagen und die hervorragende Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen machten die Übung zu einer wertvollen Vorbereitung auf zukünftige Einsätze.

Ein besonderer Dank gilt allen freiwilligen Versteckpersonen sowie den Eigentümerinnen und Eigentümern der beteiligten Firmen- und Geländeflächen. Durch ihre Unterstützung konnte die Übung unter realistischen Bedingungen durchgeführt werden. 


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