Festakt zum Tag des Ehrenamts ein voller Erfolg

Festakt zum Tag des Ehrenamts ein voller Erfolg
NRW-Innenminister Herbert Reul stand gerne für Fotos mit den Ehrenamtlichen bereit Foto: Boland/MHD

Düsseldorf. „Happy“ lautete nicht nur einer jener zahlreichen Songs, die eine Delegation des Landespolizeiorchesters in gekonnter Profi-Musiker-Manier zum Besten gab und damit die beschwingt fröhliche Stimmung im Festsaal des nordrhein-westfälischen Innenministeriums untermalte. Das Gros der zahlreichen Gäste erschien an diesem Abend auch tatsächlich glücklich. Anlässlich des Tags des Ehrenamts waren rund 200 Katastrophenschutz-Helferinnen und -Helfer der verschiedenen Hilfsorganisationen sowie Vertreter der Feuerwehr der Einladung des NRW-Innenministeriums gefolgt und ließen sich im Rahmen eines Festakts gebührend feiern. Darunter auch 19 Malteser aus den fünf Diözesen Aachen, Essen, Köln, Münster und Paderborn.  

 

Innenminister dankt Ehrenamtlichen 

Innenminister Herbert Reul lag es in besonderer Weise am Herzen, all jenen seinen Dank auszusprechen, die sich ehrenamtlich für den Katastrophenschutz im Lande engagieren und beispielsweise bei Großschadenslagen zur Verfügung stehen, um der Bevölkerung bestmöglich zu helfen. Gerade im Rahmen der aktuellen Kampagne des Ministeriums „Sei bereit wie nie“ hatten Ehrenamtliche aller teilnehmenden Organisationen dazu beigetragen können, das Thema Katastrophenschutz medienwirksam in der Bevölkerung zu platzieren und Aufmerksamkeit zu generieren. Gerade in heutigen Zeiten, in denen zunehmende Naturkatastrophen und angespannte weltpolitische Verhältnisse erfordern, dass auch innerhalb der Bevölkerung ein Bewusstsein dafür entsteht, sich ebenfalls selbst ein wenig auf etwaige Krisenzeiten vorzubereiten, konnte die Kampagne bereits etwas bewirken. Abgesehen vom diesjährigen Katastrophenschutz-Tag in Siegen, der für Aufmerksamkeit sorgte, tragen auch die Ehrenamtlichen zur  immer größeren Bekanntheit des Themas bei.

Persönliche Erfahrungsberichte 

So berichteten Helferinnen und Helfer, die im Publikum sitzend einen Catch-Box-Würfel mit integriertem Mikrofon auffangen konnten, wenn sie sich zu ihren gemachten Erfahrungen im Rahmen der Kampagne äußern wollten, was sich allein in ihrem persönlichen Umfeld schon bewegt hat. Kampagnen-Gesicht Abdulla Mohammad (Malteser Langenfeld) erzählte beispielsweise, wie schön es gewesen sei, dass sogar sein Vater wiederholt auf die Medienpräsenz seines Sohnes im Zusammenhang mit dem KatS-Thema angesprochen worden sei: „Sie meldeten sich bei ihm und sagten, da sei jemand auf Plakaten und in der Zeitung abgebildet, der wie sein Sohn aussehe“, erzählt Abdullah und fügt hinzu, wie sein Vater dann jedes Mal stolz geantwortet habe, dass es sich tatsächlich um seinen Sohn handle. Mittlerweile verbreiteten sowohl Abdullahs Eltern als auch die aufmerksamen Beobachter gerne die Bereit-wie-nie-Botschaft weiter und befassten sich auch selbst inhaltlich damit.

90 Prozent KatS ehrenamtlich

Für Gastgeber Herbert Reul war vor allem ein Punkt an diesem Abend von großer Wichtigkeit: Nachdem 90 Prozent des Katastrophenschutzes in Nordrhein-Westfalen ehrenamtlich erfolgen, wollte der Innenminister den Katastrophenschützerinnen und Katastrophenschützern unbedingt Danke sagen und machte deutlich, dass Menschen, die sich für sich und andere verantwortlich fühlten, andere seien als solche, die nur daran denken würden, was sie kriegen könnten. „Mit Ihnen bekommt diese Gesellschaft ein ganz anderes Gesicht“ lobte der Minister, der gerade von der Innenministerkonferenz in Bremen gekommen war, das Engagement seiner Gäste und merkte an, dass er sich unter ihnen ausgesprochen wohlfühlen würde.

Wissens-Quiz und viel zu Essen

Für den Fun Factor gab es an diesem von Kampagnen-Side Kick und TV-Gesicht Clari (Clarissa Corrêa da Silva) sehr souverän moderierten Abend neben verschiedenen musikalischen Leckerbissen des Landespolizeiorchesters auch ein interaktives Katastrophenschutz-Quiz, bei dem jeder Anwesende über das Mobiltelefon teilnehmen und sein Wissen im Rahmen von multiple Choice Fragen unter Beweis stellen konnte. Im Anschluss an den offiziellen Teil konnten sich die Gäste dann noch an einem großen und vielseitigen Buffet gütlich tun und die Chance nutzen, miteinander in den Austausch zu kommen. Außerdem bestand wieder die Möglichkeit, sich vor einer eigens zur Verfügung gestellten Bereit-wie-nie-Kampagnen-Wand mit seinen Kolleginnen und Kollegen fürs Erinnerungsfoto oder den einen oder anderen Social-Media-Post ablichten zu lassen. Alles in allem ein rundum gelungener Tag-des- Ehrenamts-Festakt des NRW-Innenministeriums, über den die Teilnehmenden wohl noch einige Zeit sprechen dürften.


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