Köln. Das Thema Krebs rückt am 4. Februar, dem Internationalen Krebstag, wieder weltweit in den Mittelpunkt. In 2024 erkrankten allein in Nordrhein-Westfalen laut IT.NRW (Statistisches Landesamt) rund 51.000 Menschen neu an der häufig bösartigen Tumorbildung. Prävention, Früherkennung und Versorgung stellen zwar grundsätzlich ein zentrales Thema dar, doch ist erstmal eine Diagnose gestellt, verändert dies das Leben von Betroffenen und Angehörigen oft grundlegend. Gerade in der fortgeschrittenen Phase einer Krebserkrankung stoßen viele Menschen an ihre körperlichen, psychischen und sozialen Grenzen.
Malteser bieten vielfältige Hospizangebote
Mit ihren vielfältigen Hospizangeboten für Erwachsene, Kinder und Jugendliche leisten die Malteser einen wertvollen Beitrag. Schwerkranke Menschen und deren Familien erfahren Begleitung im Rahmen ambulanter sowie stationärer Hospizdienste. Zusätzlich bieten speziell geschulte ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Hospizbegleiter der Malteser Beistand in schwierigen Lebensphasen, spenden Trost und unterstützen dabei, die verbleibende Zeit möglichst erfüllt und selbstbestimmt zu gestalten. In stationären Hospizen werden Betroffene rund um die Uhr palliativmedizinisch und psychosozial betreut. Ziel ist es, Schmerzen zu lindern, Lebensqualität zu erhalten sowie einen Abschied in Würde zu ermöglichen.
Möglichkeiten in NRW
Allein in Nordrhein-Westfalen verfügt die Hilfsorganisation in ihren fünf Diözesen, Aachen, Essen, Köln, Münster und Paderborn über jeweils mehrere Hospizangebote. Darunter ambulante Erwachsenen- sowie Kinder und Jugend-Hospizdienste. In Duisburg finden Betroffene darüber hinaus mit dem Hospizzentrum St. Raphael (Malteser Wohnen & Pflegen) eine stationäre Anlaufstelle, in der Schwererkrankte Betreuung und Angehörige Beratung erhalten. Auch die Trauerbegleitung für Angehörige ist fester Bestandteil der Malteser Hospizangebote. Am Internationalen Krebstag macht die Hilfsorganisation auf diese Unterstützungsmöglichkeiten aufmerksam und zeigt, dass niemand mit seiner Angst, Trauer oder Hoffnungslosigkeit allein bleiben muss. Infos unter: https://www.malteser.de/hospizarbeit.html