Klinikbesuchsdienst: Dank an Pflegekräfte und Suche nach weiteren Ehrenamtlichen

Dank an die Pflegekräfte der Missioklinik für die gute Zusammenarbeit mit dem Malteser Klinikbesuchsdienst.
Dank an die Pflegekräfte des König-Ludwig-Hauses für die gute Zusammenarbeit mit dem Malteser Klinikbesuchsdienst.

Würzburg. Den Erntedanksonntag nahmen Gaby Fröhlich und Martina Mirus, Leiterinnen des Malteser Klinikbesuchsdienstes, zum Anlass, um den Pflegekräften im Klinikum Würzburg Mitte, Standort Missioklinik, und in der Orthopädischen Klinik König-Ludwig-Haus für die gute Zusammenarbeit zu danken. [20260918 M...Gold1.pdf | PDF]

Der Besuchsdienst ergänzt die ärztliche und pflegerische Betreuung und ist besonders für Menschen da, die während ihres Krankenhausaufenthaltes wenig oder keinen Besuch bekommen. Die Ehrenamtlichen sind regelmäßig auf ausgewählten Stationen unterwegs. Sie führen Gespräche, hören zu, beschäftigen sich mit den Patientinnen und Patienten, unterstützen gegebenenfalls bei den Mahlzeiten und schenken vor allem Zeit und menschliche Nähe. Ein besonderes Augenmerk gilt auch älteren, an Demenz erkrankten Menschen, für die ein Krankenhausaufenthalt eine zusätzliche Belastung darstellen kann. [20260918 M...Gold1.pdf | PDF]

„Gerade im Krankenhaus erleben wir, wie viel ein Gespräch, ein offenes Ohr oder einfach ein Mensch, der sich Zeit nimmt, bewirken kann. Gleichzeitig sind wir auf eine gute Zusammenarbeit mit den Pflegekräften angewiesen. Dafür wollten wir ganz bewusst Danke sagen“, erklären Gaby Fröhlich und Martina Mirus.

Gleichzeitig suchen die Malteser weitere Menschen, die sich im Klinikbesuchsdienst engagieren möchten. Medizinische oder pflegerische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Wichtig sind Freude am Umgang mit Menschen, Einfühlungsvermögen, Offenheit gegenüber dem Umfeld Krankenhaus und die Bereitschaft, sich auf Menschen in einer besonderen Lebenssituation einzulassen. „Wer gerne zuhört, ein Herz für andere hat und etwas von seiner Zeit verschenken möchte, ist bei uns genau richtig“, ermutigen die beiden Leiterinnen.

Auf ihre Aufgabe werden die Ehrenamtlichen durch eine malteserinterne Schulung vorbereitet. Regelmäßige Treffen zum Erfahrungsaustausch und Fortbildungen begleiten das Engagement.


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