460 Euro für Herzenswünsche: Pfadfinderstamm Wolfskeel aus Rottenbauer übergibt Erlös von Fastenessen

Freude bei der Spendenübergabe (von links): Joachim Gold (Malteser Stadtbeauftragter Würzburg), Nico Loy, Franziska Maiwald, Yannis Gaston Oerter, Simon Blümm (Vorstand Stamm Wolfskeel), Fabian Kraus, Lea Blümm, Christina Gold (Malteser)

Würzburg/Rottenbauer. Im März veranstaltete der Pfadfinderstamm Wolfskeel aus Rottenbauer sein traditionelles Fastenessen im Pfarrheim der katholischen Kirche. Direkt im Anschluss an den Sonntagsgottesdienst waren Gemeindemitglieder und Interessierte eingeladen, gemeinsam zu essen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Seit den frühen Morgenstunden hatten die Leiterinnen und Leiter die Speisen frisch zubereitet; erste Vorbereitungen waren schon am Vorabend erfolgt. Auf der Speisekarte standen unter anderem Kartoffeln mit Kräuterquark oder Heringssalat, Nudeln mit Tomatensoße sowie ein Quarkdessert.

Der Erlös des Fastenessens kommt traditionell einem guten Zweck zugute. In diesem Jahr entschieden sich die Verantwortlichen, den Herzenswunsch-Krankenwagen der Malteser Würzburg zu unterstützen. Insgesamt 460 Euro konnten übergeben werden.

„Wir freuen uns sehr, mit unserer Aktion einen Beitrag leisten zu können, der Menschen in einer schwierigen Lebensphase besondere Momente ermöglicht“, betonte Simon Blümm, Vorstand des Stamms Wolfskeel, bei der Spendenübergabe an die Malteser.

Der Herzenswunsch-Krankenwagen erfüllt schwerstkranken Menschen einen letzten Wunsch – sei es ein Fußballspiel oder Konzert, ein Ausflug nach Hause zur Familie oder der Besuch eines anderen besonderen Ortes. Die Fahrten werden ehrenamtlich von speziell geschulten Helferinnen und Helfern begleitet und sind für die Gäste und ihre Angehörigen kostenfrei.

Joachim Gold, Stadtbeauftragter der Malteser in Würzburg, bedankte sich sehr für die Unterstützung der Jugendlichen: „Solche Spenden sind für uns von großer Bedeutung. Der Herzenswunsch-Krankenwagen lebt vom ehrenamtlichen Engagement und von finanzieller Unterstützung. Jede Spende hilft uns, diese besonderen letzten Wünsche zu ermöglichen.“ Er ergänzt: „Es geht dabei nicht nur um eine Fahrt, sondern um wertvolle gemeinsame Zeit, um Nähe und um unvergessliche Augenblicke. Dass sich gerade junge Menschen wie Ihr Pfadfinderinnen und Pfadfinder für dieses Projekt einsetzen, ist ein starkes Zeichen der Solidarität und Nächstenliebe.“


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