Am 10. Oktober ist Welthospiztag

Eine Frau in weißer Malteser-Uniform mit rotem Tuch steht neben einem Zitat über Hospizbegleitung.

Mehr als 2.500 Menschen etwa sterben täglich in Deutschland. Bei den meisten von ihnen steht der Tod am Ende einer längeren Krankheitsphase. In dieser werden sie von Angehörigen oder Freunden begleitet – immer häufiger aber auch von Hospizbegleiterinnen und -begleitern. Rund 140.000 Menschen engagieren sich laut dem Deutschen Hospiz- und Palliativverband ehren- oder hauptamtlich in der Hospiz- und Palliativarbeit. In Ostthüringen, Sachsen und Südbrandenburg gehören die Malteser zu den gemeinnützigen Vereinen, die sich in der Hospiz- und Trauerarbeit engagieren und kostenfreie Unterstützung für schwer Erkrankte und trauernde Menschen anbieten, u. a. auch für lebensverkürzt erkrankte Kinder und deren Familien, für trauernde Kinder und Jugendliche.

„Die Begleitung eines Menschen in der letzten Phase seines Lebens und die anschließende Begleitung der Trauer von Angehörigen und Freunden ist eine wertvolle und sinnstiftende Hilfe“, weiß Angelika Blochwitz, Referentin für Hospizarbeit und Trauerbegleitung der Malteser.

Die Begleitenden sind qualifiziert, die individuellen Bedürfnisse und Herausforderungen aufzugreifen: „So bunt wie das Leben an sich ist, so bunt ist auch das, was die Hospizbegleitenden antreffen: Menschen mit ihren Ängsten, mit den kleinen oder großen letzten Träumen, aber auch mit Sehnsüchten und Hoffnungen, vor allem aber mit dem Wunsch, einen Menschen an der Seite zu haben.“ 

In der Trauerbegleitung unterhält die katholische Hilfsorganisation neben den vielfältigen Angeboten vor Ort unter dem Dach Ambulanter Hospizdienste auch ein digitales Angebot, das unter www.malteser.de/via zu finden ist. Hier können Trauernde mit einer qualifizierten Person in Kontakt treten, auf Wunsch auch anonym bleiben. Außerdem können die Malteser ‚letzte Wünsche‘ eines schwerkranken Menschen mit ihrem „Herzenswunschkrankenwagen“ erfüllen. 

Mehr als 2.600 sterbende Menschen, ihre An- und Zugehörigen sowie Trauernde haben die Malteser in den Diözesen Dresden-Meißen und Görlitz im Jahr 2025 begleitet. Engagiert haben sich dabei 560 ehrenamtliche Frauen und Männer zwischen 18 und 80 Jahren.


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