Malteser würdigen langjähriges Engagement und berufen neue Diözesanoberin für Görlitz

Drei Personen in blauen Uniformen stehen in einer Kirche, die mittlere hält einen Blumenstrauß und ein Dokument.

Mit einem Dankgottesdienst in der Kathedrale Ss. Trinitatis (Hofkirche) in Dresden haben die Malteser in den Diözesen Dresden-Meißen und Görlitz am 9. Oktober langjährige Mitarbeitende für ihren Einsatz gewürdigt. 

Im Rahmen der Feierlichkeiten wurde zudem Susanne Nomine offiziell zur neuen Diözesanoberin und stellvertretenden Diözesanleiterin der Malteser in der Diözese Görlitz berufen. Die Berufung erfolgte durch Clementine Perlitt, Generaloberin des Malteser Hilfsdienstes e. V. Während des Dankgottesdienstes erhielt Susanne Nomine den Segen für ihren Dienst. Die Heilige Messe fand anlässlich des Gedenktages des Seligen Gerhard, des Gründers des Malteserordens, statt.

Den Gottesdienst begingen Bischof em. Heinrich Timmerevers und zahlreiche Malteserinnen und Malteser aus beiden Diözesen gemeinsam. Im Mittelpunkt stand der Dank an Menschen, die sich seit vielen Jahren haupt- oder ehrenamtlich für die Malteser und für hilfebedürftige Menschen engagieren. Insgesamt wurden 16 Mitarbeitende für ihre langjährige Verbundenheit und ihren Einsatz geehrt.

Neue Diözesanoberin und stellvertretende Diözesanleiterin für Görlitz

Mit Susanne Nomine übernimmt eine erfahrene Gemeindereferentin künftig zwei zentrale Ehrenämter innerhalb der Malteser in der Diözese Görlitz: das Amt der Diözesanoberin sowie die Funktion der stellvertretenden Diözesanleiterin. Die verbandliche Berufung durch Clementine Perlitt und die anschließende Segnung im Gottesdienst verdeutlichen die besondere Verantwortung dieser Aufgabe innerhalb der Maltesergemeinschaft.

Susanne Nomine war viele Jahre in der pastoralen Arbeit des Bistums Görlitz tätig. Von 2003 bis 2019 leitete sie zusätzlich die Caritas-Dienststelle in Lübben mit den Schwerpunkten Jugend- und Jugendsozialarbeit sowie Soziale Beratung. Seit 2013 war sie darüber hinaus für die Ausbildung pastoraler Mitarbeitender im Bistum Görlitz verantwortlich. Im Oktober 2025 trat sie in den Ruhestand. 

Die Aufgabe der Diözesanoberin besteht darin, die Gemeinschaft und das ehrenamtliche Engagement der Malteser zu fördern, die christlichen Werte und die spirituelle Ausrichtung des Verbandes zu stärken und die Malteser bei wichtigen Anlässen zu repräsentieren. Gemeinsam mit der Diözesanleitung trägt sie dazu bei, den Zusammenhalt und die Identifikation mit dem Auftrag der Malteser zu fördern. 

Mit der Berufung von Susanne Nomine endet die Amtszeit von Gräfin Beatrix zu Lynar, der die Malteser für ihren langjährigen, engagierten Dienst und die Begleitung zahlreicher Projekte und Menschen herzlich danken.

Gemeinsam Verantwortung übernehmen

Der Dankgottesdienst machte einmal mehr deutlich, dass das Wirken der Malteser von christlicher Nächstenliebe, Gemeinschaft und Verantwortung für Menschen geprägt ist. Beim anschließenden Stehempfang im Johann-Adolph-Hasse-Saal nutzten die Gäste die Gelegenheit zum Austausch und zur Begegnung.

„Mit den Ehrungen langjähriger Mitarbeitender und der Berufung von Susanne Nomine wurde deutlich, wie sehr die Malteser von Menschen leben, die Verantwortung übernehmen und ihre Fähigkeiten in den Dienst anderer stellen“, sagte Diözesangeschäftsführer Danny Effenberger. 

Die Malteser der Diözesen Dresden-Meißen und Görlitz freuen sich auf die Zusammenarbeit mit ihrer neuen Diözesanoberin und stellvertretenden Diözesanleiterin und danken allen Beteiligten für ihr Engagement und ihre langjährige Treue.


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