Malteser Erfurt erfüllen Ex-Fußballer einen Herzenswunsch

Wenn ein Spieler das erste Tor nach der Klubgründung schießt, hat er definitiv Vereinsgeschichte geschrieben. So geschehen am 29. Januar 1966, als der frisch gegründete FC Rot-Weiß Erfurt in einem Freundschaftsspiel auf BSG Motor Babelsberg traf und Rudi Dittrich den ersten Treffer setzte. 

Jetzt, über 60 Jahre danach, waren die Potsdamer wieder einmal zu Gast im Erfurter Steigerwaldstadion und Rudi Dittrich schaute, warm eingepackt in seinem Rollstuhl, von der Tribüne aus zu. Dank der Malteser. Vom Herzenswunsch-Krankenwagen wurde Rudi, in Begleitung seiner Ehefrau Ingrid, aus dem Pflegeheim abgeholt, zum Stadion gefahren und dort begleitet. Dafür hatten sich die beiden Malteser, Micha Roth und Thomas Spallek, an einem Sonntag die Zeit genommen - und gemeinsam mit dem FC Rot-Weiß-Erfurt einen echten Herzenswunsch erfüllt. 

Und das nur wenige Tage vor Rudis 90. Geburtstag.

Der Stadionbesuch wurde auch vom MDR-Fernsehen begleitet. 


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